Hallo Herr @Christian_Buggisch , ja es scheinen tatsächlich 2 Universen zu sein. Im Datev Universum ist alles schick in Hochglanz - monatlich in der Postille nachzulesen. Da geht es um KI (vs - eigene Datevrechnung kann nicht vernünftig ausgewertet werden), Zukunft (vs - nicht einmal ein QR Code auf der Rechnung des Beraters geht - bei meinem Schornsteinfeger schon) aber auch Themen wie Wertschätzung der Genossen (vs - die unglaubliche Arroganz mit welcher die Abkündigung des Telemoduls durchgezogen wurde)... In der Realität schlagen wir uns mit täglichen Problemen herum (z. B. die Bastelei bis der "neue" Jahresabschluss die Funktionalität der bisherigen Lösung hat oder einfach mal richtig rechnet) bekommen tolle intuitive Tools ala Rechteverwaltung oder manuelle Löschung Altdaten Lohn vorgesetzt. Änderungen werden gefühlt nur noch vorgenommen um die Kiste am laufen zu halten. Der Rest ist natürlich aufgrund der alten Software nicht möglich - wer hat eigentlich die DATEV in den letzten Jahren daran gehindert ihren Code auf einem aktuellen Niveau zu halten? Die Genossen haben schon immer ein nicht unbedingt preiswertes Produkt bezahlt - jeden Monat. Ein Ausdruck ist die 205!!! Seiten umfassende Preisliste. Im Ergebnis - 50% Rabatt bei Klartax - 50% Aufschlag bei ESt. Ja es sind 2 Welten. Die kleinen Preisaufschläge der letzten Zeit ala Handlinggebühr lasse ich mal außen vor. Zumindest die Grundsteuer hat mir gezeigt, das andere Anbieter auch nur mit Wasser kochen aber sehr wohl eine Alternative zur Datev darstellen! Preis und gebotene Leistung ist da deutlich stimmiger. Mandanten suchen sich in der Regel eh Anbieter mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis aus (was nicht unbedingt billiger bedeutet). Von daher meine Schlussfolgerung aufgrund der deutlichen Preiserhöhungen bei gleichzeitiger Leistungsreduzierung - Datev Leistungen möglichst nicht neu in Anspruch nehmen bzw. weiter reduzieren.
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