Hallo Community, mich interessiert eure Sichtweise auf folgende Idee: Wir haben ein Produkt bei einigen Steuerberatern und Selbstbuchern im Einsatz, welches als „klassische“ Desktop-Softtware realisiert ist. Die Funktion der Software ganz grob erklärt: Der Anwender übergibt an die Software Dokumente (z.B. Reisekostenbelege) und unsere Software erstellt dann für den Anwender Buchungsstapel, die automatisch in DATEV KRW eingespielt werden. So weit, so gut. Jetzt habe ich nach 3 Jahren fortwährender Weiterentwicklung noch einige Dinge auf dem Wunschzettel der Kunden stehen. Unter anderem der Wunsch, die Software nicht mehr on premise - also auf den eigenen Servern der Steuerberater - laufen zu lassen, sondern „in die Cloud“ zu verlagern. Technisch kann ich alle bisherigen Funktionen auch in einer Web-Anwendung abbilden. Die Anwender würden also nichts vermissen (außer die Installation auf Laufwerk L:)… Wir sind uns ziemlich unschlüssig, ob das Produkt angenommen wird, wenn man sagt: „Lade Deine Daten bei uns auf die Server und Du erhältst die Buchungsstapel fertig zum Einspielen in DATEV als Download“ - Server-Standort ist DE, an DSGVO ist auch gedacht mit einem ordentlichen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Aus den Gesprächen, die ich mit unseren bestehenden Kunden zu diesem Thema geführt habe, habe ich herausgehört, dass damit die wenigsten ein Problem damit hätten, wenn die Dienstleistung in die Cloud wandert („… wenn sich am Preis nichts ändert …“). Aber das sind Kunden, die uns kennen und vielleicht deshalb mehr Vertrauen haben, dass ihre Daten bei uns in guten Händen wären. Daher interessiert mich euch Sicht auf die Sache. Denn, wir kennen uns nicht - würdest Du, würden Sie einer in DE ansässigen GmbH, die einen Server in DE betreibt und mit denen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen, Daten (keine personenbezogenen Daten) übergeben, um dann als Ergebnis Buchungsdaten für Kanzlei ReWe zu erhalten? Meine persönliche Meinung, als jemand der mit BTX und Mailboxen groß geworden ist, und seit jeher Web-Anwendungen entwickelt, ist klar: ich hätte großen Spaß daran, unsere Software ins Web zu portieren. Wenn aber am Ende die Neukunden den Dienst in der Cloud nicht annehmen (weil er in der Cloud ist), wäre das mehr als schade 🙂 VIELEN DANK vorab für jede Antwort; Meinung, Idee, Kritik, Vorschlag!
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