Im Grundsatz ist Emma in meinen Augen keine Echte KI. Die läuft einen Programmablaufplan ab. In der Demo, die ich gesehen hatte, zur Tax-Arena in Leipzig, hat Emma sich bei Duo eingeloggt, bei bestimmten Mandanten kontrolliert, ob allen Buchungen Belege zugeordnet sind und wenn nicht, den Mandanten per Mail angeschrieben, dass etwas fehlt. Ich kann mich ehrlich nicht mehr erinnern, ob sie dann auch genau reingeschrieben hat, was fehlt. Und dafür hat sie eine Liste bekommen (Excel) mit den zu prüfenden Mandanten und deren Kontaktdaten. Und die hat sie dann einfach abgearbeitet. Bei einer kurzen Live-Demo wurde erklärt, wie das "was wir sehen, kann Emma sehen" funktioniert. Für jede Tätigkeit muss vorher halt so ein Programmablaufplan angelegt werden. Das das sah relativ einfach aus. Und wenn Emma zB ein bestimmtes Programm starten soll, dann bekommt sie ein Bild des Programmicons als Quellwert zum Vergleich. Im Grunde kann und wird Emma nie echte Buchführung machen können. Aber sie kann eine Menge repetetive, einfache Arbeiten abnehmen. Im Gespräch mit einem der Herren am Messestand hat dieser einen guten Vergleich gebracht: Man soll sich Emma wie eine ungelernte Aushilfe vorstellen. Du zeigst ihr, was sie machen soll und sie macht genau das. Fachwissen kannst du nicht voraussetzen. Vorteil von Emma: Sie "arbeitet" 24/7, wird nicht krank, hat keinen Urlaub und kein Wochenende. Man muss jetzt hakt nur noch runterrechnen, wie viele "Aushilfen" Emma dann ersetzt (bzw. wieviele derartige Arbeiten Emma den regulären Angestellten abnehmen kann), damit sich der Preis lohnt. Und man muss immer bei neuen Aufgaben von etwas Einrichtungszeit ausgehen. Ansonsten kostet Emma natürlich zusätzlich alles das, was eine reguläre Kraft auch kosten würde: Arbeitsplatz (also PC, bzw ein Profil für Windows zb, Smartcard, Lizenzen...
... Mehr anzeigen