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KI-Datenprüfung eingereichter Mandanten-Unterlagen

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letzte Antwort am 16.04.2026 08:44:55 von KonComm
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steuerkapp2007
Beginner
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864 Mal angesehen

Ich frage mich, ob man nicht einen KI-Assistenten erzeugen kann, der online in der Datev-Cloud prüft, ob alle vorher darin angeforderten Unterlagen und Antworten der Mandanten vollständig erbracht sind, bevor man sich das alles selbst ansieht. Das würde in der Kanzlei viel Zeit sparen. Das ist ja quasi nur ein Vergleich zwischen Frage und Antwort bzw. Anforderung und Einreichung. Der Assistent könnte regelmäßig auch automatisch erinnern, wenn noch etwas fehlt und/oder die Frist näher rückt, bevor ich das immer wieder manuell tun muss.

 

Vielleicht hochgegriffen wäre zusätzlich, dass die KI prüft, ob auch die richtigen Unterlagen vorliegen und nicht etwa falsche Jahre oder Adressaten ....

Thomas_Kahl
Meister
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Nachricht 2 von 13
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Das soll so in ungefähr "Emma" von Procevis können.

Am Besten da mal nachhorchen. Eventuell wäre das etwas.

MfG
T.Kahl
eliansawatzki
Meister
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Nachricht 3 von 13
739 Mal angesehen
 

Nur mal so am Rande:

 

Screenshot 2026-04-14 081224.png

 

 

EMMA arbeitet auch nicht in der Cloud. Da zukünftig die Datenhaltung zumindest für die Buchhaltung vermehrt in Rechenzentren/der Cloud stattfinden wird, halte ich EMMA auch in diesem Bereich bei modernen Buchhaltungsprozessen nicht für zukunftsfähig.

 

 

Screenshot 2026-04-14 082020.png

 

 

Gern lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.

 

 

 

Quelle: 

 

Automatisierte Prozesse mit EMMA für Steuerkanzleien und Unternehmen • PROCEVIS

VerenaWied
Meister
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685 Mal angesehen

Wir hatten einen Termin mit Procevis.

 

Emma braucht einen eigenen User, korrekt.

Aussage von Procevis: Emma sieht das, was wir sehen. Auf das Thema Cloud-Strategie habe ich angesprochen - Das haben die auf dem Schirm. In dem Moment wo Anwendungen in die Cloud wandern, muss man Emmas Prozesse entsprechend umprogrammieren. 

Emma kann sogar E-Mails schreiben. Das hat auch nix mit dem DATEV Arbeitsplatz zu tun.

 

Nicht-Cloudbasiert heißt in diesem Fall nur, dass die Daten (=unsere Daten) nicht in einer Cloud von Procevis liegen und alle Emmas von einander lernen. Emma wird zentral installiert, entweder auf einem Server oder einem extra PC.

 

In diesem Video ist sie übrigens in der Cloud...DUO 😏:

Automatisierte Prozesse mit EMMA für Steuerkanzleien und Unternehmen • PROCEVIS

eliansawatzki
Meister
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Und was macht "EMMA" da in der Cloud? Ja, in dem Video hat (vermutlich) das System in DUO auf Eingangsrechnungen geklickt. Und dann kommt ein lustiger Jingle. Und dann? Also wirklich ernst gemeint - was macht das System da? Nur auf "weiter klicken" oder mehr?

 

Hat "EMMA" dann auch eine eigene Smartcard? Muss ja so sein.

 

 

Also ganz konkret meine Fragen:

 

An welchen Stellen im FiBu-Prozess sind echte Mehrwerte, egal ob auf Kanzlei- oder Mandantenseite, zu generieren und welche sind das? Wurde das ggf. in Ihrem Termin herausgearbeitet?

 

Haben Sie sich für "EMMA" entschieden? Wenn nein, aus welchen Gründen nicht?

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Thomas_Kahl
Meister
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Im Grundsatz ist Emma in meinen Augen keine Echte KI. Die läuft einen Programmablaufplan ab.

In der Demo, die ich gesehen hatte, zur Tax-Arena in Leipzig, hat Emma sich bei Duo eingeloggt, bei bestimmten Mandanten kontrolliert, ob allen Buchungen Belege zugeordnet sind und wenn nicht, den Mandanten per Mail angeschrieben, dass etwas fehlt. Ich kann mich ehrlich nicht mehr erinnern, ob sie dann auch genau reingeschrieben hat, was fehlt. Und dafür hat sie eine Liste bekommen (Excel) mit den zu prüfenden Mandanten und deren Kontaktdaten. Und die hat sie dann einfach abgearbeitet.

 

Bei einer kurzen Live-Demo wurde erklärt, wie das "was wir sehen, kann Emma sehen" funktioniert. Für jede Tätigkeit muss vorher halt so ein Programmablaufplan angelegt werden. Das das sah relativ einfach aus. Und wenn Emma zB ein bestimmtes Programm starten soll, dann bekommt sie ein Bild des Programmicons als Quellwert zum Vergleich.

 

Im Grunde kann und wird Emma nie echte Buchführung machen können. Aber sie kann eine Menge repetetive, einfache Arbeiten abnehmen. Im Gespräch mit einem der Herren am Messestand hat dieser einen guten Vergleich gebracht: Man soll sich Emma wie eine ungelernte Aushilfe vorstellen. Du zeigst ihr, was sie machen soll und sie macht genau das. Fachwissen kannst du nicht voraussetzen. Vorteil von Emma: Sie "arbeitet" 24/7, wird nicht krank, hat keinen Urlaub und kein Wochenende. Man muss jetzt hakt nur noch runterrechnen, wie viele "Aushilfen" Emma dann ersetzt (bzw. wieviele derartige Arbeiten Emma den regulären Angestellten abnehmen kann), damit sich der Preis lohnt. Und man muss immer bei neuen Aufgaben von etwas Einrichtungszeit ausgehen.

Ansonsten kostet Emma natürlich zusätzlich alles das, was eine reguläre Kraft auch kosten würde: Arbeitsplatz (also PC, bzw ein Profil für Windows zb, Smartcard, Lizenzen...

MfG
T.Kahl
VerenaWied
Meister
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509 Mal angesehen
  schrieb:

Und was macht "EMMA" da in der Cloud? Ja, in dem Video hat (vermutlich) das System in DUO auf Eingangsrechnungen geklickt. Und dann kommt ein lustiger Jingle. Und dann? Also wirklich ernst gemeint - was macht das System da? Nur auf "weiter klicken" oder mehr?

 

Warum so kritisch? Emma wird nie einen MA ersetzen. Und hier hat keiner von Fibu-Prozessen gesprochen, sondern es geht um einfache Tätigkeiten, die eine voll ausgelernte Fachkraft nur aufhalten und die entsprechend die eigene Zeit sinnvoller einsetzen kann.

 

 

Hat "EMMA" dann auch eine eigene Smartcard? Muss ja so sein.

 

Eigene eher nicht. Eine KI hat keinen Ausweis und könnte die SmartCard nicht identifizieren lassen. 

 

 

Also ganz konkret meine Fragen:

 

An welchen Stellen im FiBu-Prozess sind echte Mehrwerte, egal ob auf Kanzlei- oder Mandantenseite, zu generieren und welche sind das? Wurde das ggf. in Ihrem Termin herausgearbeitet?

 

Haben Sie sich für "EMMA" entschieden? Wenn nein, aus welchen Gründen nicht?


Beispiele, die uns genannt wurden, was die Fibu angeht (das sind in diesem Fall schon fertige Prozesse): 

  • Buchungen erzeugen samt Anlage Buchungsstapel in Kanzlei REWE
  • Buchungsbelege LODAS einspielen samt Anlage Buchungsstapel in Kanzlei REWE

 

Die Entscheidung der Chefetage ist eindeutig pro Emma. Wir klären aktuell noch mit dem IT-Partner, wie Emma am sinnvollsten technisch eingebunden werden kann.

 

 

@Thomas_Kahl 

Schön geschrieben.

Korrekt, Emma geht eigentlich mehr in Richtung Robotic und ist nicht so ganz vergleichbar mit den üblichen KI-Systemen, die man so kennt.

Welchen Mehrwert sie tatsächlich bringt, wird man erst wissen, wenn man sie aktiv nutzt. 

eliansawatzki
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Bei neuen und vor allem hochpreisigen Angelegenheiten hinterfrage ich zunächst immer deren Sinnhaftigkeit. Sie nennen es "kritisch" sein.

 

Es hat auch niemand von FiBu-Prozessen gesprochen, das stimmt. Nur wenn der/die/das/ "EMMA" in Unternehmen online unterwegs ist, befindet man sich automatisch im FiBu-Prozess. Und mir ist weiterhin nicht klar, welche "einfachen" Tätigkeiten ersetzt werden könnten. Mir fehlt es vermutlich einfach an der  Vorstellungskraft. Ich werde mir auch mal eine Präsentation buchen.

 

 

Beispiele, die uns genannt wurden, was die Fibu angeht (das sind in diesem Fall schon fertige Prozesse): 

  • Buchungen erzeugen samt Anlage Buchungsstapel in Kanzlei REWE
  • Buchungsbelege LODAS einspielen samt Anlage Buchungsstapel in Kanzlei REWE

 

Wenn das die erwähnenswerten Mehrwerte sind, dann warte ich mal auf die nächste Ausbaustufe.

 

 

VerenaWied
Meister
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Wie schon geschrieben waren das jetzt Beispiele die uns genannt wurden, die es bereits als vorgefertigte Prozesse gibt.

Wir konzentrieren uns bei Emma erst Mal nicht auf Fibu Themen, deswegen konnte ich dazu auch nur eben diese bereits existierenden Standardprozesse nennen.

 

Es bleibt definitiv spannend - vor allem, ob sie die Erwartungen und auch das, was uns derzeit versprochen wird halten kann. 

 

Sollten wir sie tatsächlich einsetzen (und danach sieht es aktuell aus), gebe ich unsere Erfahrungen gerne weiter. Gerade bei den doch hohen Kosten, muss der Gesamtprozess auch laufen und vor allem sinnvoll sein.

314159
Erfahrener
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In dem Zusammenhang bin ich auch gespannt, welche Workflows DATEV in den Cloud-Anwendungen anbietet. Funktionen wie Erklärung abschließen oder Buchungsperiode abschließen sollte es deutlich mehr und vor allen Dingen auch übergreifend geben.

Damit ließe sich dann das gleiche Ergebnis wie mit Emma erzielen. Sogar noch zuverlässiger.

Thomas_Kahl
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@eliansawatzki  schrieb:

[...] Ich werde mir auch mal eine Präsentation buchen.

 


Machen Sie mal. Ich wäre mal auf Ihre Meinung danach gespannt.

 

Im Grunde lohnt sich Emma nur, wenn man ausreichende dieser einfachen, strukturiert ablaufenden Arbeiten auf Emma outsourcen kann. Und dafür muss man dann halt erst einmal eine Art "Bestandsaufnahme" machen.

 

@VerenaWied   schrieb:

 

Hat "EMMA" dann auch eine eigene Smartcard? Muss ja so sein.

 

Eigene eher nicht. Eine KI hat keinen Ausweis und könnte die SmartCard nicht identifizieren lassen. 

Da muss ich widersprechen - doch. Das wurde definitv bei der Präsentation erwähnt. Ausserdem würde sie ja sonst gar nicht nach UO kommen.

Aussage nochmal: Emma benötigt alles, was ein normaler Mitarbeiter auch benötigen würde um zu Arbeiten. Ausser Kaffee vielleicht. 😁

 

 

Ich bin ehrlich - wir sind bisher noch nicht dazu gekommen, mit der Geschäftsführung zu reden, auch wenn die Taxarena schon Ende Januar war. Aber da wir nicht nur im steuerlichen Bereich unterwegs sind, bzw. die Steuerabteilung nur ein "Nebenprodukt" ist, sehe ich grob überschlagen bei uns sogar Arbeit für mindestens 2 Emmas. Aber das müsste im nächsten Arbeitsschritt geklärt werden. Erstmal muss ich überhaupt dazu kommen, Emma vorzuschlagen. 😅

MfG
T.Kahl
VerenaWied
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@Thomas_Kahl  schrieb:

@eliansawatzki  schrieb:

[...] Ich werde mir auch mal eine Präsentation buchen.

 


Machen Sie mal. Ich wäre mal auf Ihre Meinung danach gespannt.

 

Im Grunde lohnt sich Emma nur, wenn man ausreichende dieser einfachen, strukturiert ablaufenden Arbeiten auf Emma outsourcen kann. Und dafür muss man dann halt erst einmal eine Art "Bestandsaufnahme" machen.

 

@VerenaWied   schrieb:

 

Hat "EMMA" dann auch eine eigene Smartcard? Muss ja so sein.

 

Eigene eher nicht. Eine KI hat keinen Ausweis und könnte die SmartCard nicht identifizieren lassen. 

Da muss ich widersprechen - doch. Das wurde definitv bei der Präsentation erwähnt. Ausserdem würde sie ja sonst gar nicht nach UO kommen.

Aussage nochmal: Emma benötigt alles, was ein normaler Mitarbeiter auch benötigen würde um zu Arbeiten. Ausser Kaffee vielleicht. 😁

 

Ja eine identifizierte SmartCard wird aber auf eine KI nicht möglich sein, wenn sie z.B. Steuerkontoabfragen machen soll. Für rein DUO klar. Unsere Scannerbox hat auch eine SmartCard auf den Namen Herr Scanner Box. 🤣

 

Ich bin ehrlich - wir sind bisher noch nicht dazu gekommen, mit der Geschäftsführung zu reden, auch wenn die Taxarena schon Ende Januar war. Aber da wir nicht nur im steuerlichen Bereich unterwegs sind, bzw. die Steuerabteilung nur ein "Nebenprodukt" ist, sehe ich grob überschlagen bei uns sogar Arbeit für mindestens 2 Emmas. Aber das müsste im nächsten Arbeitsschritt geklärt werden. Erstmal muss ich überhaupt dazu kommen, Emma vorzuschlagen. 😅


Wir waren Vor knapp 3 Wochen auf der Steuerberater Expo in Köln und anschließend war das Thema Emma riesig. Unsere Geschäftsführenden sind richtig angefixt. Es geht aktuell quasi nur noch um die Einbindung.

 

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KonComm
Einsteiger
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Ich habe mich auf der StB EXPO mit dem Anbieter unterhalten und mir das Produkt mal angeschaut.

 

Für mich ist EMMA ein aufgebohrter "Klickbot". EMMA kann Prozesse/Abläufe ausführen, die ihr vorher beigebracht wurden. Sie kann Buttons anklicken und mit Hilfe eine Liste auch Felder ausfüllen. Wenn für den Ablauf eine Smartcard benötigt wird, dann braucht EMMA auch eine. EMMA agiert wie normaler User und braucht dementsprechend auch einen eigenen Datev Arbeitsplatz.

 

EMMA kann allerdings auch bei anderen Programmen genutzt werden. 

 

Wie schon geschrieben wurde, müssten die Prozesse/Abläufe, wenn sich die Oberfläche stark ändert, angepasst bzw. neu erstellt werden.

 

Für kleiner Änderungen kommt jetzt die KI ins Spiel. Die soll kleinere Änderungen der Oberfläche erkennen können und sich entsprechend anpassen. Wieviel "KI" hier wirklich im Spiel ist...

 

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letzte Antwort am 16.04.2026 08:44:55 von KonComm
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