Moin, dass sich nicht wirklich etwas ändert ist doch wie im richtigen Leben. Nicht nur ich nehme mir sicherlich so Manches vor (z. B. endlich mal den Keller aufräumen), fange an, werde abgelenkt und doch nie fertig, irgendwo überhole ich mich selbst rechts und der aufgeräumte, freie Fleck wird wieder zum Abstellen genutzt. Oder auch, gerade beim Aufräumen mal wieder darüber gestolpert: Beim Einstieg ins Gymnasium wurde in den 60ern gleich wegen der Gebäudezustände gestreikt, in unser ersten eigenen gedruckten Schülerzeitung von 74 war das wieder ein Haupthema, was uns bis zum Abgang 76 begleitete. Später bei der Mitarbeit im (inzwischen aufgelösten) Ehemaligenverein auch hin und wieder Diskussionen über den Zustand und Raummängel, nun immer noch hin und wieder in der Regionalzeitung. Fast 50 Jahre nach dem Abitur und keine nachhaltige Verbesserung. Mein Keller interessiert allenfalls meine Familie. Mit der Schule ist es schon ärger, aber hin und wieder gibt es auch Erfolgsmeldungen und "Verbesserungen". Ähnlich wie bei DATEV oder überhaupt in der EDV oder Technik findet nicht jeder an Änderungen Gefallen. Ärgerlich wird es dann vor allem, wenn gut Geld kassiert wird und Influencer etc. die Leistungen hoch leben lassen, der bezahlende Anwender dies aber vielfach nicht nachvollziehen kann. Wenn es dann über Jahrzehnte immer wieder ähnliche Klagen von engagierten Nutzern (hier ja auch vielfach Genossen = Miteigentümer) gibt, kann nicht alles richtig laufen. Angefangen habe ich persönlich mit DATEV schon zu Schulzeiten, u. a. mit Erfassungen mein Taschengeld aufgebessert. Ja, die Fibu ist z. B. viel viel komfortabler geworden und wohl auch ja, man könnte noch vieles besser machen. Aufgrund meines Alters und der Dauererfahrung habe ich mich vielfach damit abgefunden auf Umwegen zum Ziel zu kommen und aufgegeben gegen die Windmühlen in Nürnberg zu kämpfen. Ewig werde ich mir dies sicher nicht mehr antun, aber als Kind der 70er schlucke ich auch nicht alles herunter. Dank jedenfalls für die Verlinkung zu den alten Weihnachtsbeiträgen. Zum Thema Steuerberaterpostfach gibt es auch weitere kritische Meinungen. Bislang habe ich Beitrag von Pohl in der aktuellen Steuerberatung (S. 426 ff) nur überflogen. "Meines Erachtens ist eine Verschiebung des Einrichtungszeitpunkts des beSt durch den Gesetzgeber im Interesse der Rechtsicherheit zwingend geboten, indem der Anwendungszeitpunkt des § 157e StBerG auf einen „sicheren“ Starttermin verschoben wird, der eine vollständige Einrichtung aller beSt als realistisch erscheinen lässt." S. 432. Das sagt doch schon Einiges aus. Man gut, dass ich nicht täglich mit den FG zu tun habe. LG WF
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