@vogtsburger schrieb: Die Frage ist bloß : wie ist die Selbstwahrnehmung der Datev auf dem 'Software-Markt' ? schätzt die Geschäftsleitung der Datev die eigene Position auf dem Softwaremarkt realistisch ein ? ... oder schwebt die 'Führungsetage' bei der Datev schon oberhalb der "Hauptwolkenuntergrenze", sodass 'Sichtflug' nicht mehr möglich ist ? 😎 Drei Fragen, eine Antwort: Monopol. Wenn wir ehrlich sind gibt es derzeit keine echte Alternative zu Datev auf dem Markt, die vollumfänglich Ersatz bietet. Und so schnell wird sich daran nichts ändern. Wer traut sich schon einen 8-9 Stelligen Betrag zu investieren in Ungewissheit, ob der Markt die Bürde der Umstellung akzeptiert? Und ohne Garantie, dass man wirklich was besseres zustande bringt? Ähnlich wie bei Lieferando, Microsoft und co. sind die Kunden der Preiserhöhung mehr oder weniger ausgeliefert. Aus Sicht der Datev ist es natürlich verständlich, möglichst das maximum raus zu holen. Der genossenschaftliche Grundgedanke sollte aus meiner Sicht ein anderer sein, aber das ist ein anderes Thema. @tu_heggi schrieb: Deswegen wird auch M365 20 % teurer Gleiches Spiel, zwar ist MS eine Kapitalgesellschaft, (Oder ein internationales Konzernnetz aus solchen) aber auch hier ist es weniger die herausragende Qualität die den Preis rechtfertigt, als eher die Marktposition. Wer alternative Systeme lernt, merkt oft das diese von der Leistung und dem Umfang der Funktionen besser sind. Nur hat kein Arbeitnehmer in der staatlichen Schule Libre Office gelernt und zum Datenaustausch akzeptiert sicher kaum einer eine Google Tabelle. In meinem Einzelunternehmen werde ich es mir gut überlegen, ob ich zum Supportende der Office LTSC Kaufversionen, nicht doch auf MS Office verzichten kann. @jjunker schrieb: @c_kleineboymann Was sagt es über die Qualität der Software aus wenn deren Konfiguration, Administration,... so komplex ist, dass es versierten Anwendern nicht möglich ohne "Profis" klar zu kommen. Das hier über Jahrzehnte an bestehender Software rum gebastelt wurde und somit eine Komplexität zustande kommt die, behaupte ich, selbst innerhalb der Datev kaum ein Mensch vollumfänglich versteht. Aber bevor man mir wieder vorwirft nur des Meckerns wegen zu meckern, weil ich die Datev nicht möge: Ich finde es sehr gut, dass die Kernprodukte neu entwickelt werden, auch wenn ich noch nicht weiß was ich von Cloud-SAS allgemein halten soll. Ich hoffe das man uns Nutzer und unsere Bedürfnisse in Nürnberg hört und ernst nimmt und wir in 10 Jahren an einem Punkt sind, dass wir uns darüber freuen, dass die Datev das Monopol hat.
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