- Was in diesem Thread aus meiner Sicht bereits erkennbar ist: Die Erwartungshaltung auf Anwenderseite ist deutlich zu hoch. Die KI wird aus meiner Sicht auch langfristig nicht in der Lage sein, komplexe Sachverhalte abzubilden (zum Beispiel aufzuteilende Belege; Bewertung ob ein Anlagegut jetzt in den Sammelposten soll oder als GWG zu berücksichtgen ist). Die KI wird bei einfachen Sachverhalten den Anwender von manuellen Erfassungstätigkeiten entlasten können. Das steht für mich fest. Sie wird mir aber nicht die schwierigsten und komplexesten Buchhaltungen erledigen können - dafür schafft Sie mir lediglich den zeitlichen Freiraum. Ich will jetzt nicht gegen die Automation der Buchhaltung sein, aber irgendwie finde ich da noch überhaupt keine Erleichterung. Was nicht automatisch läuft, muss ich sowieso manuell machen, und was automatisch läuft, muss ich auch kontrollieren weil ich ja nicht wissen kann, ob dieser automatisierte Beleg zu den einfachen Sachverhalten gehört, oder nicht. Und wenn er zu den einfachen Sachverhalten gehört, kann - wie in meinem obigen Beispiel - aber doch trotzdem eine Maschine/ein Gerät im Wareneingang versteckt sein, was ich ansonsten nicht sehe und der Automat nicht sieht. Ich muss (denke ich) mir also doch trotzdem jeden einzelnen Beleg anschauen, oder?
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