Herr @ChristianVosfino , die Grundsteuererklärungen sind vielen Kollegen als große Hürde erschienen. Aber es ist grundsätzlich machbar. Vorausgesetzt, das Programm würde funktionieren. Tut es leider nicht, stattdessen raubt es dem Nutzer den letzten Nerv und jede Menge Zeit, die wir ohnehin nicht haben. Mal zwei Fragen: Was muss ich eingeben, wenn Wohnungs- oder Teileigentum vorliegt. Muss ich dann die Gesamtfläche des Grundstücks und den Anteil eingeben oder muss ich die anteilige Fläche selbst ausrechnen (wie im ErbSt-/SchSt-Programm)? Folgendes steht auf der ElSter-Erklärung und würde darauf hinweisen, dass die erste Methode die richtige wäre. Liege ich da richtig? Ich würde bei dem Fall gerne 23,8/1000 erfassen. Erfassen kann man es, abspeichern auch, es kommt keine Fehlermeldung, aber tatsächlich speichert er die Nachkommastellen nicht. Deshalb erscheint in der Erklärung 23 statt 23,8. Vermutlich stehen im Formular aber nicht umsonst fünf Nachkommastellen, wenn man einfach abrunden dürfte. Es ist wirklich traurig, dass das Programm seit letztem Jahr angekündigt wird und unser Berufsstand seitdem von Fino und DATEV verrückt gemacht wird, was wir alles an Vorarbeiten leisten sollen (und damit jeden Fall zig-fach in die Hand hätten nehmen müssen), aber selbst zum Start am 01.07. noch immer so viele Bugs enthalten sind oder wichtige Bestandteile (z.B. Berechnung des Flächenmodels) fehlen. Meine Tagesplanung ist heute schon wieder vollständig im Eimer, weil das Programm nicht das kann, was es können sollte und versprochen wurde. Und in den Hilfetexten kann alles Mögliche nachgelesen, nur sinnvolle Hinweise z.B. auf die richtige Eingabe der Grundstücksflächen in o.g. Fall fehlen i.d.R.
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