Auch wenn ich kein Informatiker bin, verstehe ich nicht, warum für die Berechnung der Grundsteuermessbeträge und Grundstückswerte bis heute nicht möglich ist. Seit wann brauche ich eine Schnittstelle, um einen Wert auszurechnen? Die Steuerprogramme der DATEV können mir ja auch schon Monate vor Veröffentlichung der Formulare und Schnittstellen die Steuer berechnen. Warum das bei der Grundsteuer anders sein soll, leuchtet mir nicht ein. Bisher habe ich nur Grundstücke in Bayern erfasst. Und sogar ich weiß seit vielen Monaten, wie die Berechnung nach dem Flächenmodell zu erfolgen hat und könnte es zur Not auch manuell. Allerdings frage ich mich, warum ich dann für eine Software bezahlen soll, die mich bisher mehr geärgert als unterstützt hat. Auch wenn ich kein Fan von DATEV mehr bin, hatte ich mir mehr Unterstützung gewünscht. Und das Beteiligungsprojekt mit Fino möchte ich nicht öffentlich kommentieren. Ein digitales Desaster auf ALLEN Seiten. Fakt ist, dass ich bis heute keine einzige Grundsteuererklärung über Fino übermitteln konnte, weil bei jeder Erklärung Fehler in der Software sind (u.a. Garagen und Nebengebäude mit 0 m² lassen sich nicht übermitteln, die Nachkommastellen bei Wohneigentum fehlen usw.). Deshalb habe ich das Projekt Grundsteuer gezwungenermaßen zur Seite gelegt. Wir haben vier Monate Zeit zur Abgabe. Ein halber Monat ist schon rum, ohne dass großartig etwas passiert ist. Meine Work-Life-Balance gerät zunehmend aus den Fugen (und ich bin aus einer Generation, noch bereit zur Arbeit ist). Tempus fugit!!!
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