Die Mandanten sehen einfach Ihre jahrzehntelangen Prozesse von einem "externen" als überholt und verfremdet an. Das kratzt am Ego! "Mach ich schon immer so" "Ich machs wie mein Vorgänger" "ich bin ein Papiertiger" "Mit EDV kenn ich mich nicht aus" Online-Banking, streamen, chatten, shoppen - das alles machen die Leute privat, aber im B2B will man es nicht??? Alles Aussagen weil sich der Mandant NICHT mit der Materie auseinandersetzen WILL. Digitalisierung beginnt mit der Einstellung im Kopf oder auch vermehrt "zwangsweise" durch elektronische Vorgaben. Auch bei uns erledigen einige Unternehmen mit Millionenumsätzen noch alles über Papierbelege oder drucken Mailrechnungen aus. Mail? warum ich habe doch ein Fax! Belege scannen? Warum, der (ältere) Kanzleimitarbeiter kommt doch vorbei und bucht vor Ort! Denen ist nicht bewusst das Sie Ordnungs- und Aufbewahrungspflichten missachten - hat ja noch kein Prüfer nach gefragt, ich lass es drauf ankommen. Das sind die ersten die unter Fachkräftemangel und/oder betriebswirtschaftlichen Problemen leiden, weil diese altbackenden Arbeitsweisen abschrecken und nicht aktuell sind. Am schlimmsten noch weil ich 20 € monatliche für eine Software zahlen "soll" und ja doch nur Mehraufwand habe.... Ja Datev ist nicht perfekt, aber in Abschnitten kann man sich damit befassen. Diese Leute wollen einfach Ihre eingefahrene Sichtweise ändern! Ich muss leider sagen das es überwiegend die ältere(n) Geschäftsführer(in) / Inhaber(in) und Personen die "Angst" vor EDV haben sind, dessen Veto häufig dazu führt sich nicht prozessorientiert weiterzuentwickeln. Lassen Sie sich bloß nicht von unwilligen in der eigenen Kanzleientwicklung (be)hindern. Ohne Mut, Pionierwillen und testen wären wir nie über den Höhlenmenschen hinaus gekommen! Lernen - machen - anpassen - nicht einknicken!
... Mehr anzeigen