Hallo @jjunker ,
stimmt, ich bin ein Fan von Transparenz in der Community (und generell in der Unternehmenskommunikation). Insofern ärgert mich die Aussage oben, „dass Datev keine Statistik zur Stabilität im Rechenzentrum führt“, denn sie ist schlicht falsch.
Transparenz bedeutet für mich, dass wir hier klar kommunizieren, was Sache ist. Transparenz bedeutet nicht, dass wir alle internen Informationen öffentlich machen. In diesem Sinne versuche ich also zum Thema „RZ-Statistiken“ Transparenz herzustellen:
Selbstverständlich gibt es jede Menge Statistiken und Reports zur Verfügbarkeit der Services im Rechenzentrum. Jede andere Vorstellung wäre bei so einem komplexen System absurd. Das sind Hunderte von Services, und für jeden einzelnen bekommt der Product Owner regelmäßig Daten, um diesen Service stabil halten oder ggf. verbessern zu können. Eine kumulierte „RZ-Verfügbarkeit“, für die wir einfach alle Verfügbarkeiten zusammenrechnen und durch die Zahl der Services teilen, betrachten wir dabei nicht, und es dürfte auch klar sein, warum: Weil diese abstrakte Kennzahl niemandem helfen würde, im Gegenteil. Der eintägige Ausfall der Anwendung X würde sich auf so eine Kennzahl kaum auswirken und könnte zum Schluss führen: Kennzahl gut, alles gut. Ist es aber nicht, denn für die Nutzer der Anwendung X ist gar nichts gut, und für den Product Owner natürlich auch nicht.
Diese Statistiken sind wie gesagt intern verfügbar, nämlich genau dort, wo sie hilfreich sind, sie werden von uns aber nicht veröffentlicht. Wir stehen bekanntlich mit anderen Unternehmen im Wettbewerb und teilen daher selbstverständlich nicht alle Erkenntnisse, die wir haben, mit der Öffentlichkeit.
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