Hallo Herr Lech, ich glaube die Logik die dahinter steckt bei der DATEV, ist aus meiner Sicht folgende. E-Bilanz unter einer Mandanten-Nr. ist nach der Denkweise von DATEV bereits immer eine Einzelfirma und nicht eine Filiale, die erst woanders konsolidiert wird. Und somit dürfte da der Fehler in der Programmierung liegen. Ein Einzelunternehmen = eine Mandantennummer Also nicht 2 Filialen als Einzelfirmen (mit eigener Nummer) anlegen und dann konsolidieren. Wenn mehrere Filialen getrennt dargestellt werden möchten, dann trotzdem nur eine Firma anlegen und mit der Kostenrechnung arbeiten, z.B. Filiale 1 = Kostenstelle 10 / Filiale 2 = Kostenstelle 20. Hat auch noch den Vorteil, dass übergreifende Kosten die ja immer anfallen, auf eine allg. Kostenstelle gebucht werden können und dann (auch automatisch wenn gewünscht) verteilt werden können nach z.B. Umsatz / Köpfen etc. Die BWA zeigt dann das Ergebnis des Gesamtunternehmens und in der Chefübersicht können die einzelnen Kostenstellen (hier = Filialen) dargestellt werden. Das wird jetzt dem Beitragsersteller nicht mehr helfen, aber vielleicht bewahrt dies den ein oder anderen davor es auch so zu machen und zum Schluss sich mit Krücken behelfen muss, um die E-Bilanz zu erledigen. Wir machen das Ganze bei uns in der Firma auch mit Kostenstellen (jedes Werk oder jeder Standort bekommt eine eigene Kostenstelle). Dann ist der Chef happy da er alle Teile einzeln sieht und der JA mit all dem Rattenschwanz hintendran funktioniert dann so wie die DATEV es sich wohl vorgestellt hat. Und die DATEV wird dies, so vermute ich, in der On-Premises-Welt nicht mehr angehen. Wenn es sich viele wünschen, dann evtl. in einer REWE-Cloud-Version 2030. Dies soll jetzt keine Verteidigung der DATEV sein, sondern lediglich einen Versuch der Erklärung und wie man diese "Tücke" vermeiden kann. VG
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