Hallo @Christian_Buggisch , ich habe lange überlebt, ob ich mich hierzu äußern soll und mich trotz scheinbar etwas aufgeheizter Stimmung dafür entschieden. Ich bin Ihnen und der DATEV sehr dankbar, dass Sie die Community ermöglichen und ein Stück weit auch aushalten, was man Ihnen manchmal mitteilt. Demnach ist es nur fair, dass der Grundsatz gilt: Ihr Forum - Ihre Regeln. Ich als Mensch im Steuerrecht bin beruflich gesehen sehr an Regeln interessiert, freue mich jedoch mehr, wenn diese auch noch im besten Falle logisch oder zumindest erklärbar sind. Ich glaube Ihnen, wenn Sie sagen, dass Ihnen Entscheidungen manche Beiträge zu editieren oder zu löschen schwer fällt. Ich glaube Ihnen auch, dass es wahrlich nicht so einfach ist. Aber Ihrem letzten Punkt Ihres Beitrags stehe ich etwas voreingenommen gegenüber: @Christian_Buggisch schrieb: Letztlich fragen wir uns immer: Wird hier in erster Linie den Nutzern geholfen oder geht es um etwas anderes? Mein persönliche Wahrnehmung ist die, dass ich mit dem Mandanten nach Lösungen für Probleme suchen muss wenn es darum geht seine Daten von ihm zu uns zu kriegen und es dabei ermögliche, dass wir beide keine unnötige Lebenszeit opfern. Ich denke, da würden Sie mitgehen. Nun kommt es vor, dass der Mandant ein Problem hat, was ich selbst nicht lösen kann und/oder in seiner Tragweite gar nicht erfasse. Wenn ich mich damit an die Community gewendet habe, bekam ich oft auch Hinweise, die über den Rand meiner Frage hinausgingen und mich der eigentlichen Ursache näher brachten. Der DATEV-Support hätte das gemessen an den obigen Maßstäben nicht leisten können oder dürfen. Am Ende dieser Reise stand dann oftmals die Entscheidung keine DATEV-Lösung oder DATEV-Vorgehensweise zu implementieren. Mir wurde damit geholfen, da ich meine Job dadurch besser machen kann und dem Mandanten wurde ebenfalls geholfen. Insofern wäre die spitzfindige Antwort auf Ihre Frage, dass mir als Nutzer hierbei tatsächlich geholfen wurde auch wenn die Lösung darin bestand keine DATEV Lösung zu verwenden. Ich sehe natürlich ein, dass die DATEV in der vorangestellten Konstellation leer ausgeht. Aber jetzt kommt der Punkt: Das will ich auch nicht. Ich möchte dem Mandanten eine grüne Lösung vorstellen und sagen: Das isses Punkt. Und ich lehne mich nun aus dem Fenster und behaupte, dass das die meisten DATEV-Nutzer und die meisten DATEV-Community-Nutzer so machen würden. Insofern wäre die noch spitzfindigere Antwort auf Ihre letzte Frage oder ob es um etwas anderes geht, möglicherweise die, dass die DATEV die eigenen Fehler und Versäumnisse nicht jeden Tag zu hören bekommen möchte und ich versteh's sogar. Wer will das schon? Ich würde auch an die DATEV keine übermenschlichen Maßstäbe anlegen. Das wäre unfair. Allerdings wird die DATEV nun mal mit höheren Maßstäben bewertet. Das liegt im Machtgefälle begründet was Dienstleister und Nutzer angeht. Das kann ich Ihnen nicht abnehmen. Die Frage ist doch: Wie kanalisieren Sie die von uns auf- und Ihnen entgegengebrachte Energie in Form von Feedback, Rückmeldungen und manchmal auch Lösungen? Wollen wir, dass sich Diskussionen über DATEV-fremde Produkte zukünftig aus dem öffentlichen Bereich des Forums hinzu privaten Nachrichten verschwinden und dort heimlich besprochen werden? Ich selbst kann Ihnen keine Lösung vorschlagen. Das tut mir leid. Egal wie Ihre Antworten auf diese Fragen aussehen und welche Regeln dazu greifen mögen, hoffe ich, dass es mir gelingt nachzuvollziehen was die DATEV eigentlich will. Um mit Ihren Worten abzuschließen: @Christian_Buggisch schrieb: [...] oder geht es um etwas anderes? Grüße
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