Morgen Zusammen,
nachdem der Tool-Wald immer dichter wird, würde mich eure Erfahrungen mit Zusatz-/Fremdlösungen zu DATEV interessieren. Ich nenne mal ein paar Tools:
Vielleicht habt ihr ja eins oder mehrere der Tools in Anwendung und wollt eure Erfahrungen teilen?
Über rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen.
Eine Analyse von Claude der o.g. Tools hierzu schicke ich gerne per DM an euch.
VG
Michael
Auch Mandantenportale wie milia?
Nehme gerne alles per DM 😄
Danke
@mivo schrieb:Eine Analyse von Claude der o.g. Tools hierzu schicke ich gerne per DM an euch.
Da sage ich nicht nein und schon mal Danke! 🙂
Sind nur die obigen Tools bisher verglichen.
Wir haben Tess ein paar Monate benutzt und dann wieder gekündigt.
Tess verbucht soweit alles.
Für den OPOS-Ausgleich sollten Beleg und Zahlung möglichst automatisch gematcht werden bzw. wird ggf. ein Zuordnungsvorschlag geliefert.
Nach meinem Empfinden waren die Zuordnungsvorschläge aber auch nicht wirklich besser, als die in Unternehmen Online.
Wenn in der Zahlung die Rechnungsnummer korrekt angegeben ist, findet Datev das genauso gut; wenn die Zahlung z.B. via Kreditkarte ist, wo meist der Verwendungszweck fehlt, kann Tess das genauso wenig zuordnen wie Datev oder eine andere Plattform.
Falls der Mandant in der Vergangenheit nicht eh schon in Unternehmen Online jede Zahlung einem Beleg zugeordnet hat, ist Tess aus Mandantensicht möglicherweise somit ein Mehraufwand.
Aus Kanzleisicht war es wiederrum so, dass halt relativ viel auf irgendwelchen „zu-Klären-Konten“ gelandet ist und die manuelle Nacharbeit auch nach mehreren Monaten immer noch erheblich war.
Zudem sollten manche Nacharbeiten auch direkt in Tess erfolgen, damit der Vorgang final geklärt und dort ausgeglichen ist, einfach mal z.B. Zahlungsbeleg manuell mit einer Buchung verknüpfen, reicht in der Regel nicht. Dieses Wechseln zwischen Tess und Datev hat mich genervt.
Auch waren manche Tess-Buchungen schlicht und ergreifend nicht korrekt, insbesondere was die gewählten Steuerschlüssel betraf.
Positiv dagegen waren:
Letztendlich wird’s auch ein bisschen von der Vorarbeit des Mandanten abhängen, wie die Qualität des Ergebnisses ist.
Bei einem wirklichen ordentlichen Mandanten, bei dem die Buchhaltung vernünftig eingerichtet wurde und ggf. eh schon Schnittstellen im Einsatz sind, bietet Tess wahrscheinlich nicht so viel Mehrwert.
Zusammengefasst standen bei uns Tess-Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis.
Es ist schon länger her, dass wir mit Tess gearbeitet haben und vielleicht empfinden das andere Nutzer anders.
An anderer Stelle hat @VerenaWied von Emma berichtet. Gestern, beim KI-Update des Steuerberaterverband Hessen wurde "Jessie Works" vorgestellt. Ein Kollege hat das Seminar mit begleitet und sich sehr zufrieden geäußert (ich weiß nicht, ob er hier in der Community aktiv ist).
Ich selbst habe noch keine Erfahrung mit derartigen AssistentInnen. Bei der kommenden TaxArena in Mainz gibt es gleich mehrere Aussteller mit diesen Systemen. Das Problem: Man kann nicht alle verfügbaren Systeme nebeneinander stellen und vergleichen und auf die eigenen Anforderungen hin prüfen und Preise vergleichen. Da wäre man Tage und Wochen beschäftigt.
@mivo Deswegen würde mich deine Auswertung tatsächlich ebenfalls interessieren. Claude wird zwar ebenfalls keine Preisinformationen haben, aber gegebenenfalls eine Gegenüberstellung der verschiedenen Funktionen.
Für mich stellen sich momentan auch folgende wichtige Fragen:
@mivo schrieb:
[...]
Eine Analyse von Claude der o.g. Tools hierzu schicke ich gerne per DM an euch.
[...]
... bin ebenfalls interessiert an einer vergleichenden Analyse ...
... ich müsste noch ein paar DMs in einem alten Portemonnaie haben 😎
laufen die Systeme auch noch, wenn DATEV die betroffenen On-premises-Apps abgekündigt hat und die Nachfolgeprodukte nur noch in der Cloud laufen? Sonst wäre ein Invest ja nur auf wenige Jahre begrenzt.
In einem Podcast wurde einem Tool-Anbieter genau diese Frage gestellt. Dieser hat sinngemäß darauf geantwortet, dass sich die DATEV aufgrund des Drucks/der Erwartungshaltung sowohl der Mitglieder als auch der Mandaten sich einer Öffnung der Systeme nicht verschließen kann.
Moin,
ein wenig geerdeter: Den Service-Assistenten in der Datev-Hilfe habe ich als gutes Werkzeug entdeckt.
Dass der Assistent bessere Ergebnisse liefert als die Datev-Suche ist schön, aber das tun Suchmaschinen auch.
Aber wenn man ihn das Problem gut erklären kann, kommt wirklich was Vernünftiges bei raus. Das muss nicht richtig sein, aber man kann dann mit dem Assistenten weiter das Problem einkreisen. Das habe ich einmal bis ins letzte durch gezogen, - also bis klar war es kann nur eine bestimmte Sache sein.
Ich habe bei relativ einfachen Sachen auch direkt die verwertbare Lösung erhalten. Oder auch einfach Anregungen, die ich selber nachverfolgte.
Gut, ich nutze den Assistenten jetzt seit 1 Wochen erst. Mal schauen, wie es sich entwickelt.
Bisher empfinde ich ihn aber als gutes neues Werkzeug.
QJ
Ich habe aktuell den DATEV Co-Pilot im Einsatz. Im Vergleich zu externen Lösungen wie ChatGPT, Logic Cloud & Co. ist er aus meiner Sicht leider noch deutlich eingeschränkter – aber dennoch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Was ich ganz praktisch finde, ist die direkte Einbindung in die DATEV-Kommunikation. Der Co-Pilot kann dort automatisch auf die Stammdaten des jeweiligen Mandanten zurückgreifen und auch mit bereits vorhandenen Aufgaben arbeiten bzw. neue Aufgaben für den Mandanten anlegen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ich kann ihm das Kontoblatt 1370 geben und sagen: „Erstelle mir zu jeder offenen Position eine Aufgabe für den Mandanten, damit klar ist, welche Unterlagen bzw. Informationen noch benötigt werden.“ Das funktioniert tatsächlich ganz gut und spart an der Stelle schon etwas Arbeit.
Von einer „echten“ KI-Unterstützung, wie man sie mittlerweile von externen Lösungen gewohnt ist, ist das Ganze für mich allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Trotzdem finde ich gerade die direkte DATEV-Integration interessant – und bin gespannt, wie sich der Co-Pilot weiterentwickelt.
Was automatische Verbuchung oder ähnliches haben wir noch nicht ausprobiert, da ich mir Stand heute es nicht vorstellen kann, dass die Systeme bereits eine echte Verbesserung liefern im Vergleich zu DATEV, bzw. der Aufwand im Zweifel doppelt betrieben werden muss.
@d_kuehn schrieb:...Dieser hat sinngemäß darauf geantwortet, dass sich die DATEV aufgrund des Drucks/der Erwartungshaltung sowohl der Mitglieder als auch der Mandaten sich einer Öffnung der Systeme nicht verschließen kann.
Die Erfahrung ist doch:
Die Erwartungshaltung der Mitglieder als auch der Mandaten hat die DATEV in der Vergangenheit nicht interessiert.
Warum soll sich das ändern?
Mit Finmatics haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Einsatz in der Kanzlei. Im direkten Vergleich zu DATEV ASR liefert Finmatics spürbar schnellere Ergebnisse, was vor allem auf das aktive Trainieren der KI über das Trainingscenter sowie das Einspielen der Buchungshistorie des jeweiligen Mandanten zurückzuführen ist – dadurch lernt das System sehr gezielt die individuellen Buchungsgewohnheiten und -muster des Mandanten und wird mit der Zeit immer präziser. Ein weiterer klarer Vorteil zeigt sich bei komplexeren Buchungsvorgängen: Splittbuchungen lassen sich mit Finmatics automatisiert auf Sachkontenebene verbuchen, was den manuellen Aufwand in der Praxis deutlich reduziert. Auch für Sonderfälle bietet Finmatics eine praktikable Lösung: Funktioniert bei einem Mandanten der Bankauszugsmanager nicht wie vorgesehen, kann alternativ über Finmatics die Einspieldatei direkt aus den PDF-Kontoauszügen erstellt werden, sodass der Buchungsprozess trotzdem reibungslos weiterläuft. Darüber hinaus lassen sich im Rechnungswesen die von Finmatics erzeugten Lerndateien sowie der DATEV ASB problemlos weiter nutzen, wodurch sich die Lösung gut in die bestehende DATEV-Umgebung einfügt, ohne bewährte Abläufe zu unterbrechen.
Auch die Betreuung durch Finmatics überzeugt: Durch regelmäßige Meetings besteht ein kontinuierlicher Austausch, und bei Rückfragen oder Problemen reagiert der Support schnell und zuverlässig. Zusätzlich lässt sich für den Mandanten ein individueller Freigabeprozess einrichten, der sich flexibel an die jeweiligen internen Abläufe anpassen lässt. Sehr praktisch ist zudem, dass sich Zahlungsinformationen problemlos mitgeben lassen, sodass im Unternehmen direkt aus Finmatics heraus das Onlinebanking genutzt werden kann.
Ein Punkt, den Finmatics aktuell noch nicht abbildet, ist die Zuweisung des richtigen Sachkontos anhand von zwei kombinierten Merkmalen auf der Rechnung. Hier stößt die KI derzeit noch an ihre Grenzen, sodass in solchen Fällen weiterhin eine manuelle Kontrolle bzw. Nachbearbeitung erforderlich ist.
@SabineLanger schrieb:Mit Finmatics haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Einsatz in der Kanzlei. Im direkten Vergleich zu DATEV ASR liefert Finmatics spürbar schnellere Ergebnisse, was vor allem auf das aktive Trainieren der KI über das Trainingscenter sowie das Einspielen der Buchungshistorie des jeweiligen Mandanten zurückzuführen ist – dadurch lernt das System sehr gezielt die individuellen Buchungsgewohnheiten und -muster des Mandanten und wird mit der Zeit immer präziser. Ein weiterer klarer Vorteil zeigt sich bei komplexeren Buchungsvorgängen: Splittbuchungen lassen sich mit Finmatics automatisiert auf Sachkontenebene verbuchen, was den manuellen Aufwand in der Praxis deutlich reduziert. Auch für Sonderfälle bietet Finmatics eine praktikable Lösung: Funktioniert bei einem Mandanten der Bankauszugsmanager nicht wie vorgesehen, kann alternativ über Finmatics die Einspieldatei direkt aus den PDF-Kontoauszügen erstellt werden, sodass der Buchungsprozess trotzdem reibungslos weiterläuft. Darüber hinaus lassen sich im Rechnungswesen die von Finmatics erzeugten Lerndateien sowie der DATEV ASB problemlos weiter nutzen, wodurch sich die Lösung gut in die bestehende DATEV-Umgebung einfügt, ohne bewährte Abläufe zu unterbrechen.
Auch die Betreuung durch Finmatics überzeugt: Durch regelmäßige Meetings besteht ein kontinuierlicher Austausch, und bei Rückfragen oder Problemen reagiert der Support schnell und zuverlässig. Zusätzlich lässt sich für den Mandanten ein individueller Freigabeprozess einrichten, der sich flexibel an die jeweiligen internen Abläufe anpassen lässt. Sehr praktisch ist zudem, dass sich Zahlungsinformationen problemlos mitgeben lassen, sodass im Unternehmen direkt aus Finmatics heraus das Onlinebanking genutzt werden kann.
Ein Punkt, den Finmatics aktuell noch nicht abbildet, ist die Zuweisung des richtigen Sachkontos anhand von zwei kombinierten Merkmalen auf der Rechnung. Hier stößt die KI derzeit noch an ihre Grenzen, sodass in solchen Fällen weiterhin eine manuelle Kontrolle bzw. Nachbearbeitung erforderlich ist.
Einen Erfahrungsbericht zu einem KI-Tool von KI schreiben zu lassen ist zwar vielleicht thematisch passend, die Seriosität geht dabei allerdings vollständig verloren. Es ist dabei erstaunlich wie sehr Ihre persönlichen Erfahrung mit den Werbeversprechen von Finmatics deckungsgleich sind.
Anbei: Warum sollte man beim Einsatz von Finmatics noch Lerndateien (bes. von Finmatics erzeugte) oder den ASB nutzen? Das ist logisch und technisch widersprüchlich.
Die DATEV wird ohne externe Zulieferer gar nicht mehr leben können. Das ist zum Teil der hohen Fragmentierung der Vorsystemen geschuldet, im Wesentlichen aber auch der leider extrem beschränkt wirkenden Sichtweise der DATEV. Man hat bestehendes nicht weiterentwickelt, sondern gegen schlechtere Lösungen ausgetauscht. Als alle Welt auf Automatisierung setzte, hat DATEV alle Ressourcen in ein DMS gesteckt. Als alle Welt auf KI gesetzt hat, hat DATEV angefangen zu automatisieren. Die täglichen Probleme hat man nicht angepackt und man kann heuer immer noch keine Fintech Banken in DUO abbilden, keine Zahlungsdienstleister usw.
Daher ist DUO in meinen Augen ein Auslaufmodell, was maximal für neue, kleine Mandanten mit wenigen Ein und Ausgangsrechnungen in Frage kommen wird, denen es egal ist welche Bank so nutzen. Für StartUps und Mandanten die sich zu höherem berufen fühlen, wird DUO einfach immer mehr und mehr zur Belegschublade.
Daher bin ich mir zu 99% sicher, die Lösungen werden allesamt auch in der Cloud funktionieren, denn ansonsten ist die Lösung unbrauchbar oder nicht auf den deutschen Markt zugeschnitten, was leider auch immer wieder passiert (denke hier gerade an den Franzosen, nur der Name fällt mir nicht mehr ein) oder die DATEV wird unnutzbar.
pennylane?
Spannend. Die Analyse zu den Tools nehme ich auch gerne per DM!
Ich wäre auch an der Analyse zu den Tools interessiert! 😀 Gerne per DM
Die Analyse würde mich auch interessieren. Gerne per DM.
Eine kleine Bitte:
Vielleicht einfach die DM per DM anfragen... dann bleibt das hier übersichtlich was die Berichte zu Ki-Nutzung angeht.
Besten Dank
14.09.2026
11:09
zuletzt bearbeitet am
14.09.2026
12:55
von
Sabine_Enachesc
Nachdem das Interesse größer als erwartet ist, sende ich den Link zur Analyse.
Die Analyse ist KI-Basiert und kann auch Fehler enthalten.
Link wegen Werbung entfernt.
Ich habe nur die mir aktuell bekannten Tools analysiert. Pennylane war nicht dabei. Du kannst aber gerne berichten...🤗
Hallo TLudwig,
man versucht sich die Arbeit an verschiedenen Stellen immer etwas leichter zu machen, deswegen habe ich meine positive Erfahrung so zum Ausdruck gebracht. Es spiegelt aber dennoch meine echte Meinung wieder.
Zu Ihrer Anmerkung, warum denn noch der ASB oder Lerndateien notwendig sind beim Einsatz von Finmatics, bezieht sich rein auf das Thema Bank buchen. Wie Sie sicher wissen, gibt es Banken wo DATEV den Bankauszugsmanager nicht unterstützt, wie zum Beispiel ausländische Bankkonten. Oder der Mandant hat einfach keinen Bock mit uns digital zusammen zu arbeiten, die soll es ja bedauerlicher Weise immer noch geben. Bei diesen Konten können Sie die Vorteile vom ASB gar nicht nutzen. Hier bereitet Finmatics die .dat Datei vor und Sie müssen diese nur in DATEV einspielen und können trotzdem die DATEV Automatismen einsetzen.
Wer sich mit KI-Tools für die Steuerberatung oder Vorsystemen oder Tools für die Buchhaltung beschäftigt, sollte unbedingt auch zur Visma-Gruppe recherchieren. Dieses Unternehmen aus Norwegen scheint sich derzeit alles einzuverleiben, was irgendwie mit diesem Thema zu tun hat.
Meine Brave-Suche sagt dazu:
"Die Visma Gruppe ist das größte SaaS-Software-Netzwerk in Europa mit Sitz in Oslo, Norwegen. ...mehrheitlich im Besitz von Private-Equity-Unternehmen (ursprünglich KKR, später angeführt von HgCapital), wächst das Unternehmen aggressiv durch Akquisitionen lokaler Softwareanbieter, die unter ihren eigenen Marken weitergeführt werden. Zur Visma-Gruppe gehören über 200 Softwareunternehmen mit insgesamt rund 16.400 bis 17.500 Mitarbeitern und einem Kundenstamm von mehr als 2,4 Millionen Kunden im privaten und öffentlichen Sektor in Europa und Lateinamerika. Der Umsatz belief sich 2023/2024 auf rund 2,4 bis 2,8 Milliarden Euro."
Unternehmen, die mittlerweile zur Visma-Gruppe gehören sind z.B. Finmatics, pathway, Buchhaltungsbutler, milia, Taxy.io.
Diese Zusammenhänge finde ich nicht uninteressant.
Also wir arbeiten mit Steuerboard.
Ich selber bin extrem zufrieden damit, obwohl wir sicherlich noch nicht alles rausholen was geht. Leider fehlt grad ordentlich die Zeit das sauber weiter zu betreiben.
Die automatisierte Anforderung fehlender FiBu Belege (egal ob aus dem Konto 1590 oder über OPOS-Kosten) ist ein Traum. Ich sag einfach z.b. zum 15. eine Monats sollen definierte Konten abgefragt und dem Mandanten als Aufgabe gestellt werden.
Der Mandat erhält eine Aufgabe, die eine Woche vor Fristende mit täglichen E-Mails nervt. Diese Aufgabe hat Unteraufgaben zu jedem fehlenden Beleg. Somit hat der Mandat eine Checkliste zum abhaken, was er erledigt hat. Ein Kommentar zu jeder Unteraufgabe ist möglich, sodass ne Info gegeben werden kann, das der Beleg angefordert wurde aber evtl noch bisschen braucht.
Diese Aufgaben lassen sich auch außerhalb der FiBu manuell erstellen. z.B. für Jahresabschlussrückfragen, Einkommensteuerfragen oder Lohn-Unterlagen.
Noch zu erwähnen wäre, der Direktupload in DUO oder die Schnittstelle zu meine Steuern. Sodass sowohl betriebliche als auch private Mandanten damit versorg werden können.
Der Interne Chat nutze ich eher weniger, da vom Mandanten aus doch noch sehr viel per Mail rein kommt. Wer den Chat aber mal lieben gelernt hat, wird ihn nicht mehr hergeben wollen.
Auch die digitale Signatur von Steuererklärungen oder Verträgen ist über Steuerboard sehr leicht und kostengünstig. In drei verschiedenen Sicherheitsstufen (Nur E-MAil, E-Mail und SMS , oder Perso-zertifzierung) ist alles möglich.
Seit neuestem gibt es aus das Onboarding von Neumandaten per E-Mail Link.
Daten ausfüllen, automatische Anlage in Steuerbaord und Arbeitsplatz, anschließend verträge mit Platzhaltern ausfüllen und zurück zur digitalen Signatur über Steuerboard.
Weiter lassen sich für jeden Mandanten verschiedene Sicherheitsbereiche einrichten, sodass Unterlagen mit der Geschäftsführung ebenso über den selben Account ausgetauscht werden können wie für die Buchhaltung.
Der Login erfolgt nicht durch Passwort sondern durch Code-Bereitstellung per Mail. Damit muss man sich nicht noch ein Passwort merken.
In Steuerbaord kann man festlegen, wer dieses Mandat betreut. Auch nur diese Sachbearbeiter erhalten dann eine Info-Mail wenn was neue passiert.
Der Support ist auch super. Wünsche werden ernst genommen und nach Priorität teilweise super schnell umgesetzt.
Grüße
AKW
Bei den Preisen MUSS es auch sehr gut sein.
Apropos Preise. Meine Analyse hatte Preise genannt, war nicht im Sinne des Betreibers 😉. Daher das Ganze ohne Preisangaben nochmal.
https://claude.ai/public/artifacts/dca95e57-165f-478c-b9ad-1a988968243b
Einziges Problem, wenn die Verknüpfung zu DUO wieder mal deaktiviert wird, dies muss man manuell einmal pro Monat gefühlt machen.
Weiterhin denke ich mir, dass manchmal die Erinnerung nicht funktioniert oder der Mandant mich ignoriert...
16.09.2026
16:19
zuletzt bearbeitet am
17.09.2026
10:24
von
Sabine_Enachesc
XXXXXXXX
Hallo zusammen,
wir nutzen Finmatics bei uns mittlerweile produktiv für die Rechnungsdigitalisierung und automatisierte Finanzbuchführung und möchten gerne unsere Erfahrungen teilen.
Volumen & Prozesse
Wir verarbeiten monatlich rund 4.000 Belege über Finmatics. Das System bietet uns drei Wege:
Qualität & Genauigkeit
Die Fehlerquote liegt unter 5 %. Besonders beeindruckend: Finmatics erfasst deutlich mehr Daten automatisch und zuverlässiger als das ASR-System von DATEV. Die Datenqualität spart uns erhebliche manuelle Nachbearbeitung.
KI-gestützte Buchungssätze
Ein großer Vorteil: Wir können Buchungssätze direkt über Prompts generieren lassen. Das ermöglicht z. B. bei Rechnungen mit vielen Einzelpositionen wie Metro eine automatische Aufteilung – ohne Umwege.
DATEV-Integration
Der Datenexport in DATEV funktioniert zuverlässig. Wir empfehlen hier den Buchungsdatenservice, denn nur damit lässt sich die KI von Finmatics vollständig nutzen. So erfolgt die Kontierung, Kreditorenprüfung und Belegverwaltung automatisiert – lediglich neu anzulegende Debitoren und Kreditoren oder spezielle Aufteilungen prüfen wir noch manuell. Die Belege können aus Unternehmen Online per Schnittstelle geladen werden.
Zeitersparnis
Deutlich. Alle Debitoren-, Kreditorendaten und Prüfungen sind bereits abgeschlossen, bevor der Beleg in DATEV landet. Das erspart uns erhebliche Handgriffe pro Beleg.
Performance
Früher gab es noch Geschwindigkeitsprobleme – das ist mittlerweile deutlich besser geworden.
Unser Schwerpunkt
Wir nutzen Finmatics branchenweit, mit besonderem Fokus auf die Systemgastronomie.
Ausblick
Finmatics arbeitet an einer neuen Plattform, die noch mehr Automatisierung ermöglichen wird. Wir freuen uns darauf – nähere Details können wir derzeit noch nicht mitteilen.
Viele Grüße
Text auf Wunsch des Autors entfernt
wie verhält sich das mit der Erkennung der Buchungssätze bei aufzuteilenden Belegen genau? ich gebe Anweisung per Chat raus wie aufzuteilen ist und das System merkt sich das für die nächste Buchhaltung oder muss die Anweisung jeden Monat aufs neue erfolgen?
Es gibt hier 3 Möglichkeiten.
1. Entweder aus Erfahrungen, in dem man es bucht und die KI das lernt.
2. Mit einer klassischen Konfiguration über ein Formular
3. Oder ein Prompt. Das sieht dann so aus:
Dieser Beleg ist in Buchungszeilen aufzuteilen. Dabei sollen die Beträge aus der "WARENGRUPPENSTATISTIK" als Netto-Beträge gebucht werden. Der Betrag steht immer rechts neben dem zugehörigen Eintrag:
- Finde den Eintrag "***** Nonfood und buche den Betrag mit 19% Steuer auf Konto 6850.
- Finde den Eintrag "***** Konserven und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5300.
- Finde den Eintrag "***** Naehrmittel"" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5301.
- Finde den Eintrag "***** Suesswaren / Kaffee"" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5302.
- Finde den Eintrag "***** Feinkost / Mopro"" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5303.
- Finde den Eintrag "***** Fisch" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5304.
- Finde den Eintrag "***** Bier / AfG" und buche den Betrag mit 19% Steuer auf Konto 5400.
- Finde den Eintrag "***** Wein / Sekt" und buche den Betrag mit 19% Steuer auf Konto 5401.
- Finde den Eintrag "***** Spirituosen" und buche den Betrag mit 19% Steuer auf Konto 5402.
- Finde den Eintrag "***** Drogerie""und buche den Betrag mit 19% Steuer auf Konto 6330.
- Finde den Eintrag "***** Fleisch / Wurst" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5307.
- Finde den Eintrag "***** Tiefkühl""und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5308.
- Finde den Eintrag "***** Obst / Gemuese" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5309.
- Finde den Eintrag "***** Blumen / Pflanzen" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 6850.
- Finde den Eintrag "***** Leergut" und buche den Betrag mit 19% Steuer auf Konto 5405.
- Finde den Eintrag "***** Backwaren" und buche den Betrag mit 7% Steuer auf Konto 5311.
Achte auf ein potentielles negatives Vorzeichen. Wenn kein negatives Vorzeichen da ist, buche es mit positivem Vorzeichen.
Da es ein LLM ist, kann man per Chat kommunizieren.