Mit einer Störung fing es an:
und dann kam das Chaos. Popcornwürdig.
Und eins verstehe ich in diesem Thread nicht. Alle blicken nur auf das Offensichtliche, Azure, AWS usw. Keiner schaut mal auf IBM, ist doch auch ein US Unternehmen. Kennen wir alle Vereinbarungen zwischen IBM und DATEV? Ich sehe das einmal völlig wertfrei.
Ihr ‚Dann wechseln Sie doch‘ ist kein Argument zur Sache, sondern ein Ausweichen. Ob ein Wechsel möglich oder sinnvoll ist, sagt nichts darüber, ob das Risiko existiert oder ob DATEV es sauber adressiert. Wenn Sie zur konkreten Frage nichts beitragen möchten, ist das in Ordnung, dann können wir die Diskussion hier beenden. Wenn doch, dann bitte ohne das Schein-Ultimatum ‚Alternative nennen oder schweigen‘.
Sie stellen Forderungen, die die DATEV nicht adressieren wird oder nicht so, wie Sie das wollen.
Da können wir in diesem Forum jahrelang diskutieren, es wird kein Iota an dem ändern, was die DATEV tut.
Und ich sage nicht, dann wechseln Sie doch. Ich frage, was für Alternativen es gibt, die es so machen, wie es es für richtig halten. Ich persönlich sehe da keine.
Wenn es aber keine Alternativen gibt, dann stellt sich die Frage, warum das so ist. Können alle nicht, wollen alle nicht? Gibt es andere Gründe?
@Steuerberater_DO schrieb:
Und ich sage nicht, dann wechseln Sie doch. Ich frage, was für Alternativen es gibt, die es so machen, wie es es für richtig halten. Ich persönlich sehe da keine.
Wenn es aber keine Alternativen gibt, dann stellt sich die Frage, warum das so ist. Können alle nicht, wollen alle nicht? Gibt es andere Gründe?
Es gibt Alternativen. Ich nutze einige produktiv in Bereichen, in denen die von Datev gelieferte Funktionalität ein schlechter Witz ist.
Sie stellen es als Entweder-oder dar: Entweder es gibt eine vollwertige Alternative, oder man soll Kritik lassen. Das überzeugt mich nicht. Ich habe DATEV zu konkreten Prozessfragen angesprochen. Ob es Alternativen gibt, ist dafür nicht Voraussetzung. Wenn DATEV darauf nicht reagiert, ist das ebenfalls eine verwertbare Information.
Das ist nicht mein Punkt. Mein Punkt: Es macht keinen Sinn, immer und immer wieder die gleichen Fragen zu stellen. Die Datev kann oder will die nicht beantworten.
Sie sind konstruktiv und ich kann nachvollziehen, was Sie bewegt. Ich teile das nicht, aber das ist ja ein anderes Thema. Mich bewegen die Themen, die Sie bewegen, nicht mal ansatzweise so wie Sie.
Mein Schwerpunkt ist, dass ich eine vernünftige Software habe. Ob es rein theoretisch möglich ist, dass eine fremde Macht etwas sperren kann, ist für mich kein Concern. Ich bin nicht bereit, für einen Schutz vor dieser theoretischen Gefahr mehr zu bezahlen.
An dem Punkt sind wir schlicht unterschiedlicher Meinung.
Wie heißt es so schön: der Einäugige ist der König unter den Blinden!
Aber darf er nicht darauf hoffen, dass ihm irgendeine OP oder ein Wunder sein Tageslicht auf beiden Augen wieder zurückbringt ...
Aus meiner Sicht liegt hier der Kern des Problems:
Mit der Privaten Cloud bietet DATEV keine überzeugende Softwarelösung mehr an.
Die Programme, für welche ich Datev gemocht habe, werden abgeschafft. Preise steigen ins Unermessliche und schon jetzt verliere ich mit Datev erheblich viel Zeit bei negativem Nutzen – eine Never-Ending-Story.
Die Erfahrungen mit früheren z.B. groß angelegten Produktionsverlagerungen sollten gezeigt haben, dass solche Entscheidungen sehr sehr sorgfältig abzuwägen sind. Auch damals wurde von Projektmanagern erklärt, wie „alternativlos“ und „großartig“ das alles sei… Die Folgen davon bekommen wir jetzt zu spüren.
Man legt bekanntlich nicht alle Eier in einen Korb.
Aus meiner Sicht wird kein verantwortungsbewusster Betriebswirt eine komplette Kanzlei vollständig in eine Cloud verlagern, KI über das eigene DMS laufen lassen, private E-Mailadressen seiner MA herausgeben und damit zugleich sein Lebenswerk faktisch in eine fremdgesteuerte Cloud überführen.
Solche Mitteilungen tragen gerade nicht zur Stärkung des Vertrauens bei.
Dreimal darf man hier raten, ob damit der Kanzleiinhaber als Administrator gemeint war.
PS: Das ist mir passiert. Zum riesiegen Glück habe ich dort noch keine Daten gespeichert.
Irgendwo ab Seite 7...
Keck ist, dass ich nicht mal Rechnungen schreiben kann, wenn die DATEV-Cloud offline ist.
"kann nicht in DUO hochgeladen werden, RZ ist in Wartung"
Ich schätze mal, das wäre mit dem "DATEV E-Rechnungspostfach" nicht anders.
Rechnungen, die ich als einfache PDF per E-Mail versende gehen hingegen raus. Heißt, selbst fürs Rechnungen schreiben soll ich auf die DATEV-Cloud angewiesen sein? Not going to happen!
@cwes besonders witzig wenn man zwischen weihnachten und Neujahr die übersehenen Reste an Zeitaufwand abrechnen möchte und das RZ offline ist. Oder ein Mandant eine Rechnung zwingend noch in einem bestimmten Zeitraum braucht.
Weil das RZ in den Weihnachtsurlaub geht?!
Weil das komplette RZ dauerhaft tagelang offline ist?!
(Bei solchen "Anforderungen" wäre ich doch mal daran interessiert, wie die derzeitige IT Infrastruktur samt Business Continuity Management aussieht.)
@janm schrieb:Weil das RZ in den Weihnachtsurlaub geht?!
Weil das komplette RZ dauerhaft tagelang offline ist?!
Reicht ja, wenn ein Programmteil ("Störungsbeginn 22. Dez. 04:11 Uhr: Derzeit kommt es zu Problemen beim Versand von E-Rechnungen...") nicht richtig funktioniert. Ob es sowas bei Datev schonmal gab? NEIN! DOCH! OH!
@cwes schrieb:
@janm schrieb:Weil das RZ in den Weihnachtsurlaub geht?!
Weil das komplette RZ dauerhaft tagelang offline ist?!
Reicht ja, wenn ein Programmteil ("Störungsbeginn 22. Dez. 04:11 Uhr: Derzeit kommt es zu Problemen beim Versand von E-Rechnungen...") nicht richtig funktioniert. Ob es sowas bei Datev schonmal gab? NEIN! DOCH! OH!
Reicht ja, wenn der lokale Server an spontaner Selbstentzündung oder anderweitigen Wehwehchen am 22. Dez. 04:11 Uhr leidet. Wie viele werden die Hand heben, bei der Frage nach einem Servicevertrag mit 24/7 4h Reaktionszeit auf die beteiligten Komponenten?
(Und auch hier: Im Zweifelsfall hat der _eine_ Mandant eben Pech mit seiner Rechnung. Und bei den übersehen Resten an Zeitaufwand wäre die Option, die Aufwände einfach nicht zu übersehen. Aber auch das kann man sicherlich früher oder gar monatlich angehen und somit organisatorisch lösen.)
@janm ich habe kein grundlegendes Problem mit Cloud Anwendungen. Nur bei der Störungshäufigkeit und den manipulierten Veröffentlichungen zu eben diesen Störungen traue ich dem DATEV Service soweit wie ich meinen PC werfen könnte. Die Kollegen haben es ja auch schon in der Vergangenheit geschafft Ihr RZ für 2 Tage abzuschießen und auf der gleichen Infrastruktur lief die Website welche über den RZ Status informieren sollte.
Zum Glück gab es die Community als Kommunikationskanal.
Und wenn das RZ wieder funktioniert, erscheint folgende Nachricht:
@Algo schrieb:Und wenn das RZ wieder funktioniert, erscheint folgende Nachricht:
Ein rundes DATEV-Produkt halt!
@cwes schrieb:
@janm schrieb:Reicht ja, wenn der lokale Server
Oh...
Nun, dann dürfen in der nächsten "Umfrage" die Hände hochgehen, die in "geclusterten Umgebungen" unterwegs sind oder getestete "Replikationslöungen" einsetzen.
(Am Ende des Tages werden die allermeisten hier - losgelöst vom Blech / der Blech Anzahl untendrunter - aber wohl wirklich nur diesen einen DATEV File / SQL Server haben. ;-))
Ich habe eine geweihte Christophorus Plakette an meinem Cluster, und ich bin noch nieee mit einem anderen Cluster zusammengestoßen...
Wenn aus Klärung eine Leistungssperre wird: DATEV im Umgang mit Mitgliedern
Update zu Post 353: Heute wurde die Leistungssperre tatsächlich scharf geschaltet. Ergebnis: Kein Zugang mehr zu den Onlineanwendungen. Das Sahnehäubchen: Auch Mandanten-Zugänge waren gesperrt. Ich habe daraufhin den Vertreterrat erneut angeschrieben und den Vorgang an alle Vertreter weitergereicht, damit das Thema nicht nur „unter vier Augen“ verschwindet. Kurz danach rief mich die Teamleiterin Forderungsmanagement der DATEV Nürnberg an und bot kulanzhalber an, die Leistungssperre sofort aufzuheben und stattdessen die normale Forderungsbeitreibung zu eröffnen.
Ergänzend der Hinweis: Obwohl die Sperre am 06.02.2026 mit „sofortiger Wirkung“ angekündigt wurde, habe man sie damals nicht gezogen, weil der 10. mit den Umsatzsteuervoranmeldungen bevorstand. Jeder mag seine Phantasie selbst bemühen und das Szenario in die Cloud transferieren.
Immerhin beruhigend: Selbst die Leistungssperre hat Respekt vor dem Zehnten.
Danke, dass Sie Ihre Erfahrungen geteilt haben.
Ich finde das sehr hilfreich mind. für mich.
@heitschmidt Das Verhalten der DATEV ist unfassbar.
Ich kann etwas ähnliches berichten:
Einem Mandanten im Migmag wurde ohne Leistungssperre, ohne Mahnung die außerordenliche Vertragskündigung ausgesprochen, wegen sage und Schreibe brutto 3,64 Euro.
Einfach nur verrückt!
@mic schrieb:[...]
Einem Mandanten im Migmag wurde ohne Leistungssperre, ohne Mahnung die außerordentliche Vertragskündigung ausgesprochen, wegen sage und Schreibe brutto 3,64 Euro.
[...]
wow !
... wenn Geld keine Rolle spielt ...
... hier war vermutlich 'KI' im Spiel oder ein 'Alkorhythmus', der von einem 'Praktikanten' erfunden und 'durchgewinkt' wurde 😎
Zitat: "Selbst die Leistungssperre hat Respekt vor dem Zehnten."
Wohl eher vor Regressansprüchen.
QJ 😉
Schilda lässt grüßen und aus meiner Sicht einfach nur peinlich für unsere Genossenschaft.
Man sieht wenn keine Menschen mehr am Werk sind sondern nur noch Automatismen, was dabei herauskommen kann.
Leider ist es nicht nur peinlich. Das war das Werk von Menschen. Es gab Kontakte im Vorfeld mit einem Regionalvertreter. Es gab allerdings keine Auseinandersetzung zum Thema. Und es wurde dezidiert angekündigt, dass der - damals unterbrochene Prozess - im neuen Jahr mit allen Konsequenzen, d.h. einschließlich der Sperre, weiterverfolgt werde.
Das war also "die DATEV".
@mic schrieb:@heitschmidt Das Verhalten der DATEV ist unfassbar.
Ich kann etwas ähnliches berichten:
Einem Mandanten im Migmag wurde ohne Leistungssperre, ohne Mahnung die außerordenliche Vertragskündigung ausgesprochen, wegen sage und Schreibe brutto 3,64 Euro.
Zeigt uns halt allen, wo die Reise hin geht. "Wir? Gute Leistung? Hahaha. Wo ist unser Geld? All die schönen Daten in der Cloud, wäre doch schade, wenn Du nicht mehr rankämst, oder?"