Werte DATEV,
die On-Premise-Lösung sollen ja Zug um Zug abgeschafft werden.
Alles, was ich in der Cloud gesehen haben, erschaudert mich.
Hier einige Beispiele:
Das Handling ist unmöglich und ich hoffe, hier kommen noch irgendwelche innovativen Änderungen, denn so macht arbeiten keinen Spaß. Die meisten Kanzleien sind ohnehin unterbesetzt, da können wir nicht jeden Tag ewige Zeiten damit verbringen, sinnlos auf den Bildschirm zu starren. In der On-Premise-Wordl lief das alles besser.
Durch @Dirk_Jendritzki in Freie Themen verschoben, Kategorie entfernt.
In den Videos zum neuen Lizenzmodell ist von langfristige Umstellung in die Cloud die Rede.
Also mal ganz erspannt, wenn Datev schon selbst langfristig sagt, wahrscheinlich 15 Jahre oder sie stampfen die Umstellung, wie auf PRO, ein, denn in 15 Jahren gibt es schon einen Cloudnachfolger.
Sehe Dir einfach mal die Berichterstattung vom 11.10.2025 in den Nürnberger Nachrichten an, was folgt, entscheidest Du...
@steuerbär schrieb:Werte DATEV,
die On-Premise-Lösung sollen ja Zug um Zug abgeschafft werden.
Alles, was ich in der Cloud gesehen haben, erschaudert mich.
Hier einige Beispiele:
- Probleme bei der Anmeldung, weil vorher in einer anderen Cloud-Anwendung eine Abmeldung erfolgte
- häufige automatisches Abmelden aus Sicherheitsgründen
- man ist quasi den ganzen Tag immer wieder beim Anmelden
- ständig heißt es, dass irgendwelche Rechte vergeben werden müssen (Anm.: ich bin der Administrator und habe so gut wie alle Rechte aktiviert)
- Cloud-Anwendungen sind immer ewig langsam, bis sie mal laufen
- Work-Flow scheint bei den Cloud-Anwendungen ein Fremdwort zu sein; z.B die Unternehmensplanung ist mega-unhandlich und ein echter Zeitfresser
- immer wieder laufen die Cloud-Awendungen nicht, z.B. kann ich bei Lexinform regelmäßig zuschauen, wie die Farben in blau-grün hin- und herschwingen, aber es gibt keine Ergebnisse.
Das Handling ist unmöglich und ich hoffe, hier kommen noch irgendwelche innovativen Änderungen, denn so macht arbeiten keinen Spaß. Die meisten Kanzleien sind ohnehin unterbesetzt, da können wir nicht jeden Tag ewige Zeiten damit verbringen, sinnlos auf den Bildschirm zu starren. In der On-Premise-Wordl lief das alles besser.
Ich bin auch Hauptadmin, aber das hilft halt nicht wenn es neue Rechte gibt z.Bsp. die Erfolgsübersicht also musste ich mir da auch erstmal selbst die Rechte geben bevor ich sie in der Mitarbeitergruppe der dortigen Gruppe gegeben habe.
Ansonsten stimme ich zu, das permanente rausschmeissen und dann Browser schließen denn die Abmeldung ist wohl bei den Cookies gespeichert sonst kann man sich nicht mehr anmelden. Aber mal sehen wann dies Wirklichkeit wird. Sollte Lohn online nicht mal 2025 kommen ? Meine letzten Info das wird auch mit 2026 nichts. Und wenn Lohn nicht in der Cloud ist dann wohl auch Kanzlei Rewe und DAP nicht, das sind ja vermutlich die Hauptanwendungen + Steuerprogramme in jeder Kanzlei. Das alles in 2027 auf einen Schlag ? Oder 2028 weil das ja das neue Lizenzmodell zwingend greift. Ich mache jetzt Feierabend und dann schauen wir mal was der grüne Tanker so in nächster Zukunft macht.
Alles gut, alles sehr informativ, @tu_heggi , was steht denn hinter der Clickbaitschranke an informativen Fakten?
Ansonsten ist das reine Polemik, die keinem weiterhilft, oder?
Hier einige Beispiele:
- Probleme bei der Anmeldung, weil vorher in einer anderen Cloud-Anwendung eine Abmeldung erfolgte
- häufige automatisches Abmelden aus Sicherheitsgründen
- man ist quasi den ganzen Tag immer wieder beim Anmelden
Das ist mir leider auch schon aufgefallen. In meinem Arbeitsalltag habe ich mich schon daran gewöhnt, aber wenn wir den Mandanten etwas präsentieren (z. B. Unternehmen online, E-Rechnungsplattform usw.) ist das schon irgendwie nervig, weil es einerseits aufhält, und mir ist das irgendwie auch unangenehm. Die Mandanten könnten ja denken, wir können selbst nicht mit der Technik umgehen, die wir an die Leute bringen sollen.
Wenn der Mandant dann auch die jeweiligen Anwendungen nutzen soll, muss das schon irgendwie komfortabler werden.
Aber soll da nicht auch MyDATEV (...?) kommen, als Drehscheibe für alle Anwendungen? Ich hatte da bei der Online-Messe mal was gehört.
@tax schrieb:In den Videos zum neuen Lizenzmodell ist von langfristige Umstellung in die Cloud die Rede.
Also mal ganz erspannt, wenn Datev schon selbst langfristig sagt, wahrscheinlich 15 Jahre oder sie stampfen die Umstellung, wie auf PRO, ein, denn in 15 Jahren gibt es schon einen Cloudnachfolger.
Wie lange ist es nochmal bis 2029 ? 🙄
Liebe DATEV,
ich muss hier nochmals den Post hochholen.
Könnt Ihr bitte das automatische Abmelden aus Sicherheitsgründen auf ein vernünftiges Zeitlimit setzen, also mindestens zwei Stunden oder so? Oder kann ich das selber einstellen?
Heute schon wieder in Lexinform: mal schaut zwischendurch woanders hin und nach 20 oder 30 Minuten ist man schon wieder abgemeldet.
So macht das arbeiten echt keinen Spaß!
Welchen Nutzen hat der Anwender?
Bei Onepremise konnte ich entspannt zwischendurch etwas anderes arbeiten (was in Steuerkanzleien immer "mal" wieder vorkommt), springe zurück und arbeite weiter ...
@steuerbär schrieb:Liebe DATEV,
...
Könnt Ihr bitte das automatische Abmelden aus Sicherheitsgründen auf ein vernünftiges Zeitlimit setzen, also mindestens zwei Stunden oder so? Oder kann ich das selber einstellen?
.....
Wen meinen Sie mit "ihr"?
DATEV sagt dazu: nein, das ist so. Sicherheitsaspekte. Und das bleibt so. Sagt auch DATEV.
Quelle: irgendwo hier in den Beiträgen.
Ich finde die aktuelle Richtung, die DATEV einschlägt, ehrlich gesagt sehr problematisch.
Dass immer mehr hochsensible Kanzleidaten in der DATEV-Cloud liegen müssen, ist für mich ein klares No-Go. Für mich hat es keinen Mehrwert. DATEV Unternehmen online als eine Austauschplattform ist für mich in Ordnung, aber alles darüber hinaus geht mir zu weit.
Und ganz ehrlich: Wo genau soll zB der Mehrwert von „Daten EÜR Steuern“ liegen? Für mich ist der gleich null.
Dadurch nimmt auch Datev mir die freiberufliche Freiheit weg.
Außerdem bin ich überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis solche zentral gespeicherten höchstsensible Daten gehackt werden.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Alternativen…
@Algo schrieb:....
Außerdem bin ich überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis solche zentral gespeicherten höchstsensible Daten gehackt werden.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Alternativen…
Dann berichten Sie doch mal, wenn Sie eine Alternative gefunden haben.
Das wird viele interessieren.
Mich beeindrucken die Zuverlässigkeit (Verfügbarkeit) und Geschwindigkeit, die erweiterten Programmfunktionen und die günstigen Preise der Datev Cloud. Abgerundet durch ein super einfach zu verwaltendes Rechtemanagement kann ich die vollständige Umstellung kaum erwarten.
Ihr Humor gefällt mir ... 😂
Dass immer mehr hochsensible Kanzleidaten in der DATEV-Cloud liegen müssen, ist für mich ein klares No-Go. Für mich hat es keinen Mehrwert. DATEV Unternehmen online als eine Austauschplattform ist für mich in Ordnung, aber alles darüber hinaus geht mir zu weit.
Durchaus ein Argument, welches, Zitat "in die Schublade, früher war alles besser", gehört.
Was war den früher? Wie ich angefangen habe (1992), haben wir in den Kanzleien überhaupt keine Daten verarbeitet. Daten, im Sinne der IT, gab es schlicht nicht.
Er gab PC's (einer für 4 Mitarbeiter), auf denen Anwendungen zur Erfassung von Datensätzen installiert waren (DESY). Und die erfassten Daten wurden an das DATEV-RZ gesendet, damit sie dort verarbeitet wurden. Also alles schon "früher" da gewesen.
Und wenn Sie von "hochsensiblen" Daten sprechen. Haben Sie einen Serverraum, welcher den DIN-ISO-Vorgaben eines Rechenzentrum entsprechen? Mit Echtzeitspiegelung, USV, Notstromaggregat, redundanter Klimatisierung, abgetrennten Bereichen für Backup, ein produktives Netzwerk (Anwendungsbereich) und Back-Bone-Bereich, welche strikt von einander getrennt sind (Zugriffsbeschränkungen, etc.)?
Wenn ja. Respekt und Glückwunsch. Die Masse der Kanzleien haben das nicht. Da liegen die Bänder (x-Jahre alt) auf einem Rechner-Möhrchen, welches im $Discounter erstanden wurde, das eigentlich kein Server sein will
(wahrscheinlich sind da auch keine Bänder, sondern USB-Platten, Sticks o.ä.).
Ich finde die aktuelle Richtung, die DATEV einschlägt, ehrlich gesagt sehr problematisch.
Da bin ich durchaus in Teilen bei Ihnen, aber nicht bei allen Belangen. Insbesondere die Art und Weise wie von DATEV ggü. den Mitgliedern gesprochen und argumentiert wird.
Außerdem bin ich überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis solche zentral gespeicherten höchstsensible Daten gehackt werden.
Leitspruch in der IT: Alles denkbare ist machbar. Also auch ein solches Szenario. Es würde mich aber sehr wundern, wenn die DATEV hier nicht ein entsprechendes Konzept hat, um $Maßnahmen zu ergreifen.
$Maßnahmen, die jetzt schon im Einsatz sind (Echtzeitspiegelung) und tag-täglich (Backup, Ausfall-RZ, u.s.w.). Allein der Vortrag auf dem vorletzten Admin-Workshop zum Thema Backup im RZ war schon interessant.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Alternativen…
Ich wünschen Ihnen Erfolg und eine gute Umsetzung. Und Nein, das ist kein Sarkasmus. Jeder darf/kann/soll für sich entscheiden.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
@andreashofmeister schrieb:
Dann berichten Sie doch mal, wenn Sie eine Alternative gefunden haben.
Das wird höchstens mit einem "XXXXXXX" gelöscht durch Admin und dem Bann des Posters enden.
Außerdem, welches Interesse hätte jemand hier zu schreiben, wenn eine Alternative gefunden und genutzt wird?
Also aufpassen, wer zu bestimmten Themen nicht mehr schreibt.
@einmalnoch schrieb:
@andreashofmeister schrieb:
Dann berichten Sie doch mal, wenn Sie eine Alternative gefunden haben.
Das wird höchstens mit einem "XXXXXXX" gelöscht durch Admin und dem Bann des Posters enden.
Außerdem, welches Interesse hätte jemand hier zu schreiben, wenn eine Alternative gefunden und genutzt wird?
Also aufpassen, wer zu bestimmten Themen nicht mehr schreibt.
Letztendlich natürlich auch egal, klar. Ist ja hier ein Forum der DATEV. Für darüberhinausgehenden Austausch über den Tellerand gibt es ja andere Foren.
Dass immer mehr hochsensible Kanzleidaten in der DATEV-Cloud liegen müssen, ist für mich ein klares No-Go. Für mich hat es keinen Mehrwert. DATEV Unternehmen online als eine Austauschplattform ist für mich in Ordnung, aber alles darüber hinaus geht mir zu weit.
Durchaus ein Argument, welches, Zitat "in die Schublade, früher war alles besser", gehört.
So war das nicht gemeint. Es geht mir nicht darum zu sagen, dass früher alles besser war.
Mir geht es darum, dass ich nicht möchte, dass sämtliche Kanzleidaten bei Datev gespeichert, verarbeitet und ausgewertet werden.
Zusätzlich habe ich mittlerweile auch kein Vertrauen in DATEV mehr. Aus dem gleichen Grund lehne ich es ab, dass sämtliche Gesundheitsdaten zentral auf der Krankenkassenkarte gespeichert werden.
Am Ende geht es um den grundsätzlichen Umgang mit sensiblen, privaten Daten und darum, wie viel Kontrolle man darüber behält.
Als ich damals einen APS-Partner gesucht habe, hatte ich ein Angebot von einer Firma. Was mich dort wirklich schockiert hat, war, dass ich mit meinen eigenen Daten kaum etwas hätte machen können – nicht einmal ein eigenständiger Export der Fibu-Daten war möglich. Für alles hätte man zusätzlich zahlen müssen…
@Algo schrieb:... dass ich mit meinen eigenen Daten kaum etwas hätte machen können – nicht einmal ein eigenständiger Export der Fibu-Daten war möglich. Für alles hätte man zusätzlich zahlen müssen…
Das ist ja gerade der Trick!
Um es mal klar zu sagen, willkommen im 21.Jahrhundert!
Ich bin mir nicht sicher, in welcher Welt sie leben, aber Daten über und von Ihnen sind überall und dann doch am liebsten bei der DATEV die bisher in meiner Wahrnehmung, bei aller berechtigten Kritik, nicht dafür bekannt ist leichtfertig mit den Daten umzugehen. Wie schon einige Vorredner anmerkten, die DATEV speichert seit jeher die Daten im Rechenzentrum und Cloud ist am Ende nur ein neuer Begriff für alten Wein (Rechenzentrum).
@c_kleineboymann schrieb:Um es mal klar zu sagen, willkommen im 21.Jahrhundert!
Ich bin mir nicht sicher, in welcher Welt sie leben, aber Daten über und von Ihnen sind überall und dann doch am liebsten bei der DATEV die bisher in meiner Wahrnehmung, bei aller berechtigten Kritik, nicht dafür bekannt ist leichtfertig mit den Daten umzugehen. Wie schon einige Vorredner anmerkten, die DATEV speichert seit jeher die Daten im Rechenzentrum und Cloud ist am Ende nur ein neuer Begriff für alten Wein (Rechenzentrum).
Das sehe ich (derzeit) bei der Datev auch weniger als Problem. Das Einsperren ("Vendor Lock-in") hingegen sehe ich auch bei der Datev als großes Problem.
Warum genau dann jetzt?
Offen gesagt, nur weil sie die Daten aktuell lokal haben, kann DATEV dennoch schon aktiv sehr gut verhindern, dass sie diese auslesen. Ist mitunter seit Jahren ein großer Kritikpunkt am MS SQL Server; dass dieser nur genutzt wird um die Datenhoheit auf Seiten der DATEV zu halten. Bisher wurde dies aber nur in sehr geringem Umfang monetarisiert und teilweise ja sogar wieder rückgängig gemacht; bspw kann man die Prüfungsdaten nun statt auf DVD für Geld anzufordern auch kostenlos downloaden.
Ich verstehe den Ansatz, aber gerade bei der DATEV den Zeitpunkt und die Korrelation mit der Cloud gar nicht.
Das war mir zB so nicht bekannt. Danke!
Zukünftig sollen jedoch nicht nur die Fibu-Daten, sondern auch vollständige Mandantenstammdaten, DMS usw. in einer Cloud gespeichert werden. Das ist aus meiner Sicht eine ganz andere Nummer.
Ich hab jetzt gehört, dass DMS gar nicht in die Cloud wandert. Zumindest nicht die Altdaten. Mag aber auch sein, dass das aufgrund der Datenmengen nur eine Vermutung war.
1.) Bereits jetzt werden diese Daten in der Cloud verwendet.
2.) seit wann werden bspw. ESt Erklärungen an die DATEV gesendet?
Wie das Endergebnis aussehen soll, ist mir nicht bekannt.
Zitat:
"DATEV DMS wird im Rahmen der Cloud-Strategie als Online-Lösung angeboten"
https://www.datev-community.de/t5/Office-Management/DATEV-Cloud-Strategie-und-DATEV-DMS/m-p/488605
Danke, also reine Vermutung meines Gesprächspartners.
Zitat DATEV-Kollegin:
Es wird eine Datenübernahme geben. Der genaue Umfang, der für das online Portfolio relevant ist, wird derzeit noch definiert.
Es bleibt spannend.
@VerenaWied schrieb:Danke, also reine Vermutung meines Gesprächspartners.
Zitat DATEV-Kollegin:
Es wird eine Datenübernahme geben. Der genaue Umfang, der für das online Portfolio relevant ist, wird derzeit noch definiert.
Es bleibt spannend.
Hoffentlich war es niemand von DATEV, also der Gesprächspartner...
@andreashofmeister schrieb:Hoffentlich war es niemand von DATEV, also der Gesprächspartner...
Nein keine Sorge. Wobei ich bei DATEV auch nicht erwarte, dass die linke Hand weiß, was die rechte tut.
@c_kleineboymann schrieb:Warum genau dann jetzt?
Nicht erst jetzt. Das macht Datev seit Jahren. Vieles ist Dateneinbahnstraße.