@ww3 schrieb: Hallo Community, ich kenne einen, der einen kennt, der einen kennt, dessen Schwager aus sicher Quelle erfahren haben will: ___________________________________________________________ Die online-Version von Lohn wird nur zwei Lohnarten haben (Festbezug und Stundenlohn); es können nur Mitarbeiter mit Steuerklasse 1 abgerechnet werden; Minijob geht gar nicht und die elektronische Übermittlung der LStA und der Beitragsnachweise wird ersatzlos gestrichen. Entgegen der ursprünglichen Planung fällt die Buchungszeile im Rechnungswesen doch nicht weg. Aber Sachverhalte mit ausländischen Tatbeständen können nicht mehr gebucht werden. Es wird aber keine Abschlussauswertungen mehr geben, sondern nur noch eine Hauptabschlussübersicht. Auch hier fällt die elektronische Übermittlung UStVA, ZM, Offenlegung und E-Bilanz weg. In der Anlagenbuchhaltung wird als einzige AfA-Art nur noch die GWG-AfA möglich sein. _____________________________________________________________________________________________________________________ Vor drei Jahren erschien vorsichtig am Horizont die E-Rechnung und "KI" wurde allgemein noch als Kennzeichen für die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein angesehen. Hier haben aber etliche schon ihre Glaskugeln hervorgeholt und meinen schon genau zu wissen, was in den nächsten drei Jahren passiert. Da wird aufgrund (teilweise) persönlicher Befindlichkeiten und der Diskussion von Annahmen (die sicherlich auch geführt werden muss) der Ruf nach einem epochalen Aufschrei laut. Fazit aus vielem von dem was hier geschrieben wurde: DATEV kriegt es eh nicht auf die Kette und am besten ist es wohl sich schnellstens einen anderen Anbieter zu suchen. Wenn man diesen Thread verfolgt, braucht man Truth Social, Instagram und Co. nicht mehr, da auf diesen Kanälen auch kaum mehr halbgare Wahrheiten, Ansichten, Meinungen und Hörensagen verbreitet wird. Gruß ww3 Ich stelle mal eine steile Behauptung in den Raum: Als die DATEV die Lochkarten abgeschafft hat, gab es an den StB-Stammtischen dieser Republik einen gigantischen Aufschrei "Geht alles in die Hose, die DATEV kann es eh nicht, totales Chaos droht". Als die DATEV dann angefangen hat, die postalische Rückversendung der Auswertungen einzustellen, dürfte es an den gleichen Stammtischen die gleichen Diskussionen gegeben haben. Der einzige Unterschied zu heute: Es gab damals keine Internetforen. Die DATEV ist eins der größten Softwarehäuser Europas und ich persönlich zweifle nicht daran, dass die auch dieses Mal die Umstellung schaffen. Es wird auf dem Weg dahin Schwierigkeiten geben, gewohnte Arbeitsweisen werden wegfallen, in den neuen Produkten wird nicht alles von Anfang an laufen, aber wir werden auch weiterhin mit vernünftiger Software arbeiten. Man kann dazu natürlich anderer Meinung sein. Dann muss man sich überlegen, was man tut.
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