@c_kleineboymann schrieb:
P.S.
Wirtschaftlich, politisch sollte klar sein was passiert. Wie in allen anderen Berufen wird der einst verschlossene Beruf (durch Titel; Meister, etc.) sukzessive geöffnet. Seit Jahren schwelt es, dass Bilanzbuchhalter Jahresabschlüsse erstellen sollen dürfen. Faktisch wird damit die Preisstruktur der Branche zerstört und immer mehr und mehr Berufsfremde werden Consulting Firmen gründen die Buchhaltung / Jahresabschluss anbieten und zufällig Elster Dateien zur Übermittlung ans FA vorbereiten.
Geht es hier am Ende des Tages dann doch wieder nur ums (eigene) Geld (und gar nicht ums Große Ganze bzw. "Allgemeinwohl" der gesamten StB beim eintägigen Ausfall der "DATEV Cloud")? Die andere Seite der Medaille mit den ca. 3,5 Mio Unternehmen und den ca. 40.000 Kanzleien, scheint mir ja derzeit eine Lizenz zum Geld drucken zu sein. 😉
Bevor Sie sich abmelden.
Wissen Sie zufällig, wie wir die zuständigen Vertreter zu diesem Thema erreichen können?
Es ist nicht einfach die Vertreter zu erreichen. Aber hier gibt es eine Liste mit E-Mailadressen
Dann erwerben Sie diese Lizenz doch einfach selbst – so schwierig kann es Ihrer Darstellung nach ja nicht sein.
Absolvieren Sie die Steuerberaterprüfung, und danach können wir gern darüber sprechen, wer hier tatsächlich über welche Lizenzen verfügt.
Wenn ohnehin alles so einfach ist, können Sie die Wirtschaftsprüferprüfung gleich mit ablegen.
Easy peasy.
Natürlich geht es irgendwo - wie immer - um's Geld, aber auch um die Existenzen der Kanzleien, der Inhaber, der Angestellten und deren Familien, aber die Software hat auch Einfluss darauf, ob wir irgendwann in der Klapse landen oder Freude an der Arbeit haben ...
Da alle Firmen eine Gefährdungsbeurteilung nach §§ 5 und 6 ArbSchG vornehmen müssen, halte ich die Beurteilung von Software für die psychische Arbeitsbelastung von Mitarbeitern gar nicht für ganz unwesentlich.
Software sollte halt so rund wie möglich laufen und den Anwender nicht be-, sondern entlasten. Ich hoffe, darüber sind wir uns alle einig.
Ich habe an keiner Stelle erwähnt, dass die Steuerberaterprüfung bzw. alles was da dran hängt "easy peasy" sei. Ebenfalls habe ich nicht ansatzweise erwähnt, ob ich es gute oder schlecht fände, dass jeder mal eben entsprechende Beratungen/Arbeiten durchführen darf.
Aber es darf, soll und kann hier schließlich jede*r lesen was er/sie möchte.
Ich habe an keiner Stelle erwähnt, dass die Steuerberaterprüfung bzw. alles was da dran hängt "easy peasy" sei.
Das stimmt ganz eindeutig. Aber Sie haben es als notwendig erachtet, einen als "P.S." (= post scriptum) gekennzeichneten Einschub in den Hauptthread zu hieven.
@heitschmidt schrieb:Ich habe an keiner Stelle erwähnt, dass die Steuerberaterprüfung bzw. alles was da dran hängt "easy peasy" sei.
Das stimmt ganz eindeutig. Aber Sie haben es als notwendig erachtet, einen als "P.S." (= post scriptum) gekennzeichneten Einschub in den Hauptthread zu hieven.
Ach, du liebes Lieschen!
@steuerbär schrieb:..., aber auch um die Existenzen der Kanzleien, der Inhaber, der Angestellten und deren Familien, ...
Und das ist der Punkt, dass es völlig egal ist, ob 40.000 Kanzleien oder nur eine Kanzlei durch den Ausfall steht. Hier muss jede Kanzlei für sich ermitteln, wann der Zustand "existenzbedrohend" eintritt und alles daran legen, diesen Zustand zu vermeiden. Ich bin mir an der Stelle sicher, dass dieser Zustand bei keiner einzigen Kanzlei nach einem Tag "DATEV Cloud Ausfall" erreicht ist.
Habe mir vorgestern zum ersten mal diese EÜR über Cloud-Anwendung angesehen, alles sehr kursorisch, es sah aber akzeptabel aus, muss aber natürlich mehr Erfahrung sammeln.
Jetzt mache ich zum ersten mal den Export für die Betriebsprüfung über die Cloud-Anwendung und ich bin sehr unzufrieden damit. Wenn ich Behördenseiten direkt nutze vermisse ich oft die angenehme DATEV-Funktion Jahresdaten automatisch zu vervollständigen, das man jetzt nur mit der Maus arbeiten kann und die Oberfläche fehleranfällig ist lässt mich einen massiven Rückschritt befürchten, dass bei einer Unterbrechung und automatischen Abmeldung die bisherigen Erfassung verloren gehen ebenso. Soweit eher lästig und störend, aber wenn das der neue DATEV-Standard wird werde ich die Freude an meinem Beruf verlieren, zumindest mit DATEV.
@f_mayer schrieb:Habe mir vorgestern zum ersten mal diese EÜR über Cloud-Anwendung angesehen, alles sehr kursorisch, es sah aber akzeptabel aus, muss aber natürlich mehr Erfahrung sammeln.
Hallo, ja ich habe seit Januar die "Anlage EÜR", außerhalb von Einkommensteuer, auch angegangen und zunächst empfand ich es als ein wenig schade, dass hier ein Prozess aus der Software "ausgespalten" wurde, aber bereits nach kurzer Zeit habe ich einen kleinen Kniff gefunden, die "Anlage EÜR" in meinen individuellen "workflow Steuern" einzubauen und bin an sich sehr zufrieden damit.
Die Entwicklung des Anlagevermögens mit Einzelwerten jetzt, statt nur in Summenwerten, wird sich sicherlich in der Effizienz auszahlen, wenn dann doch weniger Rückfragen bezüglich des AV zu erwarten sind.
Es lässt sich jedoch nichts schön reden: Der originäre Arbeitsaufwand ist höher, als zuvor.
Wir werden uns wohl an dieses Vorgehen gewöhnen müssen, dass bspw. "Einkommensteuererklärung" partiell in die Wolke verschoben wird und sich dieses Prinzip datevweit so abzeichnet.
Kurze Frage in die Runde:
Kann mir jemand den aktuellen Link zum Promo-Video des zukünftigen cloudbasierten Arbeitsplatzes zusenden?
Ich finde das Video leider nicht mehr.
Vielen Dank!
Wissen Sie zufällig, an welchem Speicherort DATEV die neuen EÜR-Daten ablegt?
Meinen Sie dieses Video?
Ja, Dankeschön
@f_mayer schrieb:
[...]
... alles sehr kursorisch ...
[...]
... stelle gerade fest, dass mein Grundwortschatz erweitert werden muss ...
Oha, direkt einen gravierenden Fehler im Video festgestellt.
Aber vielleicht ist es ja eine Gutschrift🤔
Das kann nur schief gehen...🙃
... köööstlich ...