Ich habe diesen Quatsch mit dem Digitale-Kanzlei-Label von Anfang an nicht mitgemacht, so wie ich diese ganzen Awards von Verlagen, Zeitungen und Zeitschriften "bester irgendwas ..." nicht mitmache. "RABE" sehe ich sehr skeptisch und nutze es nur sehr sporadisch. Mich stört vor allem, dass es im Ermessen des Finanzamtes steht, was abgerufen wird (wenn ich es richtig verstanden habe). Von Ausnahmen abgesehen, nutze ich lieber weiter "Belegversandt" oder "sonstige Nachricht": da weiß ich, was ich geschickt habe sowie das Finanzamt erhalten hat und ich kann das dokumentieren. ich möchte Herr des Verfahrens sein, welche Informationen und Nachweise das Finanzamt erhält: wenn ich meine, das Finanzamt soll Beleg xy zur Kenntnis nehmen, bekommen die das auch. Mir reicht es dann nicht, dass das Finanzamt selbst entscheidet, ob es den Beleg abruft oder nicht. Wenn ein Beleg bereitgestellt ist, möchte ich aktiv wissen und dokumentieren, ob er abgerufen wurde. Die Filter-Funktionen in MeineSteuern reichen mir da nicht bzw. ist mir zu umständlich (da ein einem weiteren Ort gesucht werden muss). Insofern beruhigt es mich, dass RABE nicht zum Standard werden soll.
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