Auf Wunsch unserer Teilnehmenden, fassen wir hier die aktuellen LineUpr-Ergebnisse aus der letzten IT-Club Veranstaltungsrunde zusammen. Wir sagen DANKE an alle, die sich aktiv beteiligt haben, und die Einschätzung der Themen mit mit Ihrer Stimme verbessern - uns damit quasi einen Blick in die Kanzlei gewährt haben. Bitte beachten Sie, dass die Daten NICHT repräsentativ erhoben wurden, sondern ausschließlich von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der IT-Club Veranstaltungen online und vor Ort gevotet wurden. Die jeweilige Beteiligung ist immer angegeben, das ermöglicht Ihnen die bessere Einschätzung der Werte. Sicher ist so ein Stimmungsbild aber für alle interessant und deswegen veröffentlichen wir immer nach Ablauf der Runde die Ergebnisse. Die Reihenfolge der Präsentation der folgenden Umfrageergebnisse orientiert sich an der Agenda der Frühjahresrunde: Zu Beginn fragen wir, direkt nach der Vorstellung der Agenda, wo die Teilnehmenden spontan bei den diesmal angebotenen Themen die größte Relevanz sehen. Beide Hauptthemen wurden relativ hoch bewertet, aber dennoch war die E-Rechnung, das relevanteste. Im Bereich generative KI steigen viele erst ein. Der Einsatz von Künstliche Intelligenz bzw. generativer KI wird nach wie vor mit Skepsis betrachtet. Nur wenige Kanzleien nutzen derzeit die Vorteile, die generative KI im Kanzleialltag bieten kann. Trotz dieser Zurückhaltung gibt es immer wieder Berichte über erfolgreiche Einsatz-Szenarien von KI. Beispiele dafür sind die Erstellung von Zusammenfassungen, die Generierung von E-Mail-Antworten, die automatische Analyse von Finanzdaten, die Erstellung von Berichten sowie die Unterstützung bei der Steuerplanung. Interessanterweise zeigt sich bei der DATEV KI-Werkstatt eine geringere Zurückhaltung. Hier scheinen die Kanzleien offener für den Einsatz und die Erprobung von KI-Technologien zu sein. Dennoch tun sich die insbesondere die Mitarbeitenden noch schwer damit, Portale wie ChatGPT oder Copilot im Arbeitsalltag effektiv zu nutzen. Die Gründe reichen von mangelndem Vertrauen in die Technologie bis hin zu unzureichendem Wissen über die möglichen Anwendungen und Vorteile. Auf der anderen Seite gibt es nur wenig konsequente Ablehnung zu dem Thema. Leider wird die Nutzung von generativer KI in den kompletten Kanzleiteams nur zögerlich angenommen, was schade ist, weil mit nur wenig Übung viel Zeit eingespart werden könnte, wenn man den Zugang hat/nutzt. In Kanzleien werden die Möglichkeiten, die durch KI als technologische Unterstützung entstehen, noch nicht vollständig erkannt. Bei Automatisierungsservices Rechnungen und Bank werden bereits Möglichkeiten genutzt, die zu einer zunehmenden Automatisierung in den Kanzleien führen, besonders wenn ein hoher Digitalisierungsgrad vorliegt. Die E-Rechnung, die zu Belegen im strukturierten Datenformat führt, wird die Automatisierungsrate sicherlich weiter erhöhen. Zudem werden diese Dienste kontinuierlich weiterentwickelt. Bei den Vorbehalten, den Automatisierungsservice Rechnungen (ASR) einzusetzen, wird häufig genannt, dass der Nutzen gegenüber dem digitalen Belegbuchen (OCR) noch zu gering ist. Die OCR-Erkennung wird allerdings nach Einführung der verpflichtenden E-Rechnung im B2B-Bereich nur noch für die bisherigen PDF-Formate relevant sein, weil dann zunehmend nur noch strukturierte Daten (ZUGFeRD 2.0/X-Rechnung) verarbeitet werden. Bis 2028 hat die OCR-Erkennung keine Relevanz mehr. Der Automatisierungsservice Bank, der in Kürze freigegeben wird, wurde während der laufenden Runde noch pilotiert. Bereits 10% unserer Voting-Teilnehmenden hatten die Lösung trotzdem bereits im Einsatz und weitere 18% planen bereits den Einsatz. Das Thema verpflichtende E-Rechnung steht in Kürze an und birgt viele Chancen auf Optimierungen gerade, was die Schaffung von digitalen Prozessen mit der Mandantschaft betrifft. Bei unserer Umfrage sahen demnach auch die meisten Teilnehmenden die größte Herausforderung für die nächsten Monate gerade bei der Einführung der E-Rechnung beim Mandanten. Wer frühzeitig Prozesse und Mitarbeitende auf den Weg bringt, Wegweiser und Aufklärer für seine Kunden ist, kann durch höhere Datenqualität und effizientere Prozesse in der Zusammenarbeit mit seinen Mandant:innen nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit positiv beeinflussen, sondern auch den nachhaltigen Erfolg der eigenen Kanzlei. Und schließlich stellten wir, nachdem alle Themen besprochen waren noch einmal die Frage nach dem Handlungsbedarf in den Kanzleien:
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