Hallo @quantenjoe , erst mal möchte ich mich ganz herzlich für Ihre ausführliche Antwort bedanken!! Die hier in der Diskussion enthaltenen Beiträge kommen bei uns nicht als persönliche Kritik an, sondern es geht meiner Meinung nach viel um die „Sache“ 😊 Dafür möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken! Unser Ziel ist es, die in der Roadmap geplanten Themen bis Ende 2025 umzusetzen. Da es keine 1:1-Umstellung ist, wird die Cloud-Planung nicht den gleichen Umfang wie die bisherige Unternehmensplanung haben. Aber die am häufigsten genutzten Funktionen werden ermöglicht. Bei der von Ihnen geforderten Funktion einer PDF-Ausgabe von mehreren bis alle Fällen steckt der „Teufel im Detail“. Soll so eine Funktion auf Knopfdruck PDF-Auswertungen über alle Mandanten ausgeben? Oder soll erst ein Dialog zur Auswahl von a) einem oder b) mehreren U-Plan-Mandanten kommen? Daneben gibt es einige Kanzleien, die in der Wirtschaftsberatung mehrere Datenpfade angelegt hatten. Soll dieses Tool dann auch die Auswahl mehrerer Datenpfade beinhalten? Sollen alle U-Plan-Fälle innerhalb eines Mandanten ausgegeben werden? Oder nur eine Auswahl von Fällen, die vom Anwender festgelegt wird? Welche Auswertungen sollen als PDF ausgegeben werden? Alle in U-Plan vorhandenen Auswertungen (das sind recht viele)? Oder soll der Anwender das vorher entscheiden können, welche Auswertungen ausgegeben werden sollen? Für wie viele Planjahre sollen die Auswertungen ausgegeben werden? Für die maximal möglichen 5 Planjahre? Oder eine Auswahl ermöglichen für die Anzahl der Jahre? Sollen auch Ist-Vorjahre mit in die Auswertungen einfließen? Sollen in den Auswertungen auch immer die Monatswerte mit ausgegeben werden? Wenn ja, dann im Querformat? Ich möchte mit diesen Fragen auf keinen Fall Ihren Vorschlag diskreditieren!! Ich möchte Ihnen und allen Lesern aufzeigen, dass wir an der Stelle mehr bedenken und im Zweifelsfall implementieren müssten. Aus dem Grund haben wir uns bei der seit Januar 2025 verfügbaren Funktion des Datenexports von Finanzanalyse-Krediten auch dafür entschieden, den Export nur direkt im jeweils geöffneten Kredit anzubieten. Einen „Massen-Export“ haben wir aus den oben beschriebenen Fragen nicht umgesetzt. Eine Datenmigration würde bedeuten, dass alle Planungsdaten aus der Vor-Ort-Datenbank der Wirtschaftsberatung in die Cloud hochgespeichert werden müssten. Daneben würde eine Datenmigration ein „Neudenken“ und „Vereinfachen“ behindern. In der Unternehmensplanung sind die Daten jeweils vor Ort auf den Kanzleiservern in der Wirtschaftsberatungs-Datenbank gespeichert. Bei einer Datenmigration müssten wir sicherstellen, dass diese OnPremise-Daten in allen möglichen Netzwerk-Konstellationen in die Cloud gespeichert werden könnten. Das ist schon recht aufwändig. Wir hätten dann erst in der Unternehmensplanung eine Funktion einbauen müssen, damit die OnPremise-Daten sukzessive in der Cloud gespeichert werden könnten. Wir stünden dann wieder vor der Entscheidung, die begrenzten Entwicklungskapazitäten entweder in die abgekündigte OnPremise-Unternehmensplanung zu investieren oder in der Zeit einige notwendige Planungsfeatures in der Cloud zu implementieren. Viele Kanzleien nutzen für die Erstellung von Planungen Excel (und nicht Unternehmensplanung). Diese Kanzleien kritisieren, dass Unternehmensplanung recht komplex ist und damit viel Zeit für die Einarbeitung erfordert. Wir möchten mit der neuen Planungslösung die Einstiegshürden senken und damit mehr Mitgliedern eine einfachere Beratungslösung an die Hand geben. Die Forderung einer „1:1-Umstellung“ kollidiert mit dem Ziel einer einfacheren Planungslösung für mehr Mitglieder. Da wir keine Cloud-Lösung mit dem selben Funktionsumfang wie U-Plan anbieten, wird eine Datenmigration aufwändiger. Was soll mit den Daten aus Datenfeldern passieren, die für eine Berechnung in der Unternehmensplanung notwendig waren, die aber in der Cloud-Planung nicht angeboten werden? Würden wir eine Datenmigration anbieten, so müssten wir im Grunde genommen das bisherige Datenmodell der Unternehmensplanung 1:1 in der Cloud fortführen. Ein „Neudenken“ im Sinne von „Vereinfachen“ durch z.B. Weglassen von selten genutzten Funktionen würde dann erschwert werden. Obwohl wir einige der weniger häufig genutzten Funktionen weglassen, bin ich überzeugt, dass auch die neuen Cloud-Features für die meisten U-Plan-Anwender einen Mehrwert bieten (im Sinne von „ausreichen“). Anhand der Absatzobjekte lässt sich das gut erklären. In U-Plan können Sie in einem Absatzobjekt aktuell 5 Arten von Erlösen (Jahreswert, Halbjahreswert, Quartalswert, Monatswert, Einmalig) und 4 Arten der Monatsverteilung (Gleichverteilt, individuell, Erster Monat, Letzter Monat) erfassen. Damit sind Sie zwar maximal flexibel in der Erfassung, aber das ist schon recht komplex. In der neuen Absatzerfassung wollen wir das auf die Erfassung von Jahres- und Monatswerten und 2 monatlichen Verteilungen (Absolutbeträge in Euro und Prozentanteile) reduzieren. Mit einer so „entschlackten“ Detailerfassung können Sie weiterhin die Vorteile eines Absatzobjekts nutzen (z.B. flexible und schnelle Abbildung der individuellen Unternehmensstruktur; verschiedene Szenarien durch schnelles Hinzufügen/Entfernen von Detailobjekten abbilden). Und für viele Neu- oder Weniganwender reduzieren wir damit die Einstiegshürden. Die Zuordnungstabelle ist verantwortlich für die Datenübernahmen der Fibu-Daten in die Unternehmensplanung. Da es jedes Jahr im Rechnungswesen durch die gesetzlichen Änderungen neue Konten/Kontenfunktionen, etc. gibt, müssen wir die Wirtschaftsberatungs-Zuordnungstabelle auch anpassen (damit haben wir einen doppelten Pflegeaufwand). In der Cloud-Welt sind die Beratungslösungen im Rechnungswesen integriert. Die gesetzlichen Änderungen, die im Rechnungswesen in den Kontenzwecken gemacht werden, sind dann automatisch auch in den Beratungslösungen enthalten (damit nur ein einfacher Pflegeaufwand). Viele Grüße Tobias Saule
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