Hallo, es wurde angekündigt, dass die Personalkostenplanung Ende März bzw. im April in DATEV Analyse und Planung intergriert werden soll. Ich kann diese Planung bei uns noch nicht sehen. Fehlt es an einer Einstellung oder gibt es die Planung noch nicht? Wann ist dann mit der Integration zu rechnen?
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hallo @ariane_marr ,
Nach momentanem Planungsstand wollen wir nächste Woche das Feature „Personalkosten planen“ freigeben.
Sie können da die in Lodas/Lohn und Gehalt vorhandenen Mitarbeiterdaten in die Planung importieren. Der Import nutzt im Hintergrund die Lohn-Schnittstelle DATEV Lohnergebnisdatenservice. Sie stellen in Lodas/Lohn und Gehalt die Abrechnungsdaten für den Lohnergebnisdatenservice bereit.
Was Sie für die einmalige Einrichtung dieser Lohn-Schnittstelle tun müssen sowie weitere Informationen dazu finden Sie hier:
https://help-center.apps.datev.de/documents/1049713
In der neuen Personalkostenplanung können Sie auf einfache Art und Weise bei den importierten Mitarbeitern Personalkostenänderungen vornehmen. Daneben können Sie neue Mitarbeiter oder neue Mitarbeitergruppen anlegen und planen.
Wenn Sie mit der neuen Funktion gearbeitet haben würde mich Ihr Feedback zur neuen Personalkostenplanung sehr interessieren.
Danke Ihnen und viele Grüße
Tobias Saule
Anforderungsmanagement
Wirtschaftsberatung
DATEV eG
Hallo zusammen,
die neue Funktion zur genaueren Planung der Personalkosten wurde gestern freigegeben.
In diesem Hilfe-Dokument sind weitere Informationen zur Bedienung der Personalkostenplanung enthalten.
Über Ihr Feedback würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße aus Nürnberg
Tobias Saule
Anforderungsmanagement
Wirtschaftsberatung
DATEV eG
Vielen Dank für die Hilfe-Dokumente. Die Mitarbeiter habe ich importiert bekommen. das sieht gut aus und scheint zunächst einfach in der Anwendung.
Wenn ich die Personalkostenplanung nun meiner Planung zuordne, addiert sich die Summe mit den vorhandenen Planwerten der Personalkosten. Wünschenswert wäre, dass man entscheiden könnte ob die vorgelegte Planung ausgewiesen werden soll oder die Zahlen aus der zugeordneten Personalkostenplanung. Zu dem können für das aktuelle Jahr teils Istwerte und teils Planzahlen ausgewiesen werden. Auf dem ersten Blick scheint es auch hier zu einem teils doppelten Ausweis zu kommen. Die Planzahlen müssten nach meinem Verständnis entsprechend gekürzt werden.
Viele Grüße
Hallo @ariane_marr ,
danke Ihnen für die Rückmeldung zur neuen Personalkostenplanung.
Ich bin seit heute wieder aus dem Urlaub zurück, daher die verspätete Antwort.
Das von Ihnen beschriebene Vorgehen (die Werte aus einer Personalkostenplanung addieren sich auf die vorhandenen Planwerte) trifft auch auf alle weiteren Detailplanungen (Umsatz, Material, Investitionen, Kredite) zu.
Warum dieses Vorgehen?
In der bisherigen (abgekündigten) Unternehmensplanung war das Zusammenspiel zwischen schon vorhandenen (pauschalen) Planwerten und neu erfassten Planwerten aus Detailobjekten so: die Werte aus einer Detailplanung haben die schon vorhandenen Planwerte „von unten“ aufgefüllt.
Erst wenn die Summenwerte aus einer Detailplanung größer waren wie der schon vorhandene pauschale Wert in der Ober-Zeile, wurde die Zahl in der Ober-Zeile erhöht.
Beispiel:
Bei „Löhne und Gehälter“ sind in einem Jahr 600.000 Euro pauschal als Planwert erfasst worden.
Über ein Detailobjekt der Personalkostenplanung werden in dem Jahr 480.000 Euro für „Löhne und Gehälter“ geplant.
Ergebnis: Zwischen der oberen Zeile „Löhne und Gehälter“ (mit den 600.000 Euro) und der unteren Zeile für die „Detailplanung Personalkosten“ (mit den 480.000 Euro) gibt es eine Zwischenzeile „davon pauschal geplant“ mit der Differenz in Höhe von 120.000 Euro.
Diese Zeile „davon pauschal geplant“ hat in der Vergangenheit bei vielen Anwendern immer zu Verständnisfragen geführt und hat die Planung von Anfang an komplexer gemacht.
Viele Planungs-Anwender nehmen für die Planung die Ist-Daten als Basis und legen eine erste Planung auf der Basis über „Steigern mit X Prozent“ an. So können die Anwender schnell eine erste Grobplanung anlegen. Im zweiten Schritt wird die Planung verfeinert, indem wichtige Bereiche wie z.B. Umsätze oder Personalkosten genauer geplant werden.
Im alten Vorgehen (wie oben beschrieben über den Weg der „davon pauschal geplant“-Zeile“) war es dann bspw. nicht möglich, auf die Schnelle für das zu planende Unternehmen Umsätze von neu geplanten Produkten/Kunden/etc. als Detailplanung hinzuzufügen. Denn nach dem alten Vorgehen musste ich erst die schon vorhandenen (pauschal geplanten Umsatzerlöse) über Detail-Umsatzobjekte „von unten“ nachplanen.
Das haben viele Anwender der alten Unternehmensplanung kritisiert!
Daher haben wir uns bei der Konzeption der neuen Cloud-Planung für ein aus unserer Sicht einfacheres Planungsvorgehen entschieden.
Planwerte aus einer Detailplanung werden zu den bestehenden Planwerten hinzuaddiert. Die bisherige Zeile „davon pauschal geplant“ entfällt.
Das oben beschriebene Vorgehen für eine Umsatzplanung kann somit schneller und einfacher umgesetzt werden.
Wie sich das neue Vorgehen im Bereich der Personalkosten darstellt, zeig ich Ihnen anhand des oberen Zahlenbeispiels anhand von Screenshots:
Ausgangs-Situation: ich hab 600.000 Euro pauschal in 2026 bei „Löhne und Gehälter“ als Planwert erfasst.
Jetzt plan ich detailliert in 2026 Personalkosten in Höhe von 480.000 Euro:
Die schon vorhandenen 600.000 Euro werden als „Pauschalanteil“ weiterhin ausgewiesen.
Es gibt jetzt eine zweite Zeile für die Detailplanung der Personalkosten (in meinem Beispiel: „Detailplanung Personal“) mit den 480.000 Euro.
In Summe ergeben beide Werte den Gesamtbetrag von 1.080.000 Euro.
Wenn Sie diese Addition von Pauschalwert und Detailwert nicht haben wollen (und stattdessen nur den Wert aus der Detailplanung in die Planung übernehmen wollen), können Sie den Wert in der Zeile „Ohne Konto-Zuordnung“ löschen.
Im Ergebnis wird nur der Wert von 480.000 Euro aus der Detailplanung in die Gesamtplanung übernommen:
Hilft Ihnen diese Erläuterung und die Abhilfe?
Viele Grüße
Tobias Saule