Hallo, ich weiß nicht, wie sie privat aufgestellt sind. Ich habe Mann und (Schul)Kind, beide Eltern "systemrelevant". Kind zum Glück in der Lage, trotz erst 10 Jahren vernünftig zu sein und allein zu Hause klarzukommen, bis einer von uns nach Hause kommt. Hund wird von Nachbarin ab und zu mitgenommen. Wir haben einen Schrebergarten, also nicht direkt am Haus. Da sind wir dann am Wochenende oft, das ist jedes Mal wie Kurzurlaub. im Sommer konnte man da ja sogar mal übernachten. Zu Hause wird nur das Nötigste gemacht, damit es ordentlich aussieht, aber große Putzorgien sparen wir uns. Kochen/Essen machen beschränkt sich auf einfache Rezepte, die schnell zubereitet sind. Wenn etwas doch mal länger dauert, dann ist es ein wirkliches Wunschessen von einem von uns, wodurch man das Kochen dann auch zelebrieren/genießen kann. Oder es wird was bestellt. Und dann gönnen wir uns gegenseitig Auszeiten: Mal bin ich einen Tag allein (im Garten, oder mit Fahrrad unterwegs, oder ähnliches, was coronabedingt geht), mal mein Mann. So kann jeder mal Ruhe tanken. Wenn mich früher etwas/jemand aufgeregt hat, hab ich das ewig mit mir rumgetragen. Inzwischen lass ich mir vieles am Allerwertesten vorbeigehen. Wenn es mich/uns nicht persönlich beeinträchtigt (oder nur marginal), dann ist es mir inzwischen egal. Ich muss nicht mehr überall "hier" schreien. Urlaub wird genommen, wie es geht, war halt dieses Jahr sehr gestückelt. Man muss sich eben Miniurlaub unterwegs genehmigen: mal den Blick schweifen lassen und schöne Ausblicke genießen, oder an der Rose am Zaun in Nachbars Garten schnuppern, oder oder oder... Bleiben Sie gesund, achten Sie auf sich und denken Sie daran: es ist nur eine Phaaaseee... 🙂
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