M.E. ergibt sich keine gesetzliche Pflicht, Personalbögen zu erstellen bzw. erstellen zu lassen. Ich lasse mich gerne aufklären, aber wenn nein, entbürokratisiere ich gern . . . Wir machen dies jetzt bereits seit geraumer Zeit mit dem DATEV-Personalbogen, was ein stimmiger, weitgehend barrierefreier Prozess; diese Personalbögen liefern alle beitragsrelevanten Daten, sonst wäre eine Verarbeitung nicht möglich. Man sollte nicht vergessen, dass der Bogen lediglich dem Arbeitnehmer zum Ausfüllen überlassen wird; da haben irgendwelche Angaben zur Art der Beschäftigung, Tätigkeitschlüsseln o.ä. nichts verloren -> reduce to the max ! Der Prüfer kann das im Rahmen der Auskunfts- und Vorlagepflicht des Arbeitgebers schon verlangen, aber nicht, dass diese für seine Begriffe vollständig sind und sofern alle beitragsrelevanten Daten vorliegen, was auch bei den Personalbögen der DATEV der Fall ist, sehe ich hier kein enstehendes Problemfeld. Ich vertrete meinen Mandanten in Betriesprüfungen und dazu gehört auch, nicht über jedes Stöckchen zu hüpfen, das einem ein Prüfer hinhält und ich würde meinem Mandanten schon gar nicht erzählen, wie zufrieden der Prüfer mit mir war, wenn Sie verstehen . . . 😉 Wenn so mancher auch denkt, dass er in der Gunst des Prüfers ist, wenn er ihm alle Wünsche von den Lippen abliest, liegt falsch. Ein freundlicher, höflicher, respektvoller Umgang steht außer Zweifel, aber Grenzen dürfen durchaus gezogen werden; wir sind keine DRV/FA-Lakeien. Die Idee und den Links zu formularseitigen Personalbögen zum ausfüllen, empfinde ich schon recht "seltsam" und hat mit einer modernen Kanzleiführung bzw. Lohnbuchhaltung wenig zu tun. Sofern ein Prüfer Unterlagen einfordert, kann er diese gerne via USB als Datei haben, aber es verlässt hier kein Blatt Papier die Kanzlei, was nicht als Papier reingekommen ist (physische Mandantenunterlagen). Wenn fastdocs natürlich eventuelle rechtliche Unzulänglichkeiten der DATEV aufzeigt und abdeckt, muss sich die DATEV diesen Vorwurf schon gefallen lassen ! Hier allerdings ein etwas verunglücktes Werbeabsätzchen zu platzieren, erscheint mir für fastdocs an sich eher kontraprokuktiv; man möchte doch professionell wirken.@Emmy_Kraemer_Fastdocs , weiß das ihr Boss ? 😉
... Mehr anzeigen