Sie können die Zügel straffen, wie sie wollen. Ein unachtsamer Moment - ein Klick - und schon ist das Debakel irreversibel ausgelöst. Ich hatte gestern eine Besprechung in anderer Sache, bei meinem EDV-Systemhaus-Mandanten. Ein großer "Markt" wurde via Netztwerk umfänglich mit "Cerber" verseucht. Wer ausgelöst hatte, war nicht mehr nachvollziehbar, da Cerber in kürzester Zeit das Netzwerk-Server-Sicherung befiehl. Das Unternehmen erlitt eine "wirtschaftlichen Totalschaden", ist insolvent und die Mitarbeiter bewerben sich bereits andernorts, weil keine Aussicht auf Weiterbeschäftigung besteht. Der Laden wird "dichtgemacht". Insofern ist es für mich natürlich auch verständlich, dass DATEV mit der Notlage Werbung für DATEV-Net betreibt; die Nichtinfizierten bestätigen ja auch, dass sie keine Probleme haben und die Betroffenen folgen dem aus der Not. Bitte bedenken Sie, dass dies nicht allein das Werk von DATEV-Net ist, sondern vielmehr dies von aufmerksamen Mitarbeiterin und eine Portion Glück obendrauf. Ich empfehle daher, sich nicht blind auf DATEV-Net zu verlassen, aber zumindest die Netzwerkumgebung auf das möglichst höchste, wirtschaftlich noch verträgliche, Niveau anzuheben. Mich würde interessieren: Ging die genannte Bewerbung nebst Anlagen auch als E-mail bei irgendeinem DATEV-Net-Anwender ein und wurde glücklicherweise nicht geöffnet? Sie können gerne auch anonym posten, sollten Sie bereits "meinungsgehemmt" sein, was ja derzeit äußerst trendy ist. Danke. Wir haben nach dem Vorfall die Sicherheitsmaßnahmen auch deutlich erhöht und es ist erstaunlich, wie viel Müll "im Filter" landet (ohne DATEV-Net). Ach ja und stehen Sie Ihrer Mitarbeiterin/Kollegin in der schweren Stunde bei. Es könnte wirklich jeden treffen und man ist nicht per se "blöd", wie wohl viele denken.
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