Microsoft hat schon immer die Trennung der Rollen empfohlen. Der SBS war auch immer eine Ausnahme und keinesfalls dazu gedacht, dort noch mehr Dienste drauf bereitzustellen (In der Theorie). Ich bin jedenfalls froh, dass er weg ist. Bei einem reinem DATEV Server spricht in den meisten Fällen sehr wenig gegen einen "All-In" Komm-Server, SQL-Server, LiMa-Server, DMS-Core Server. Üblicherweise hat man ja auch 2 DCs die dann auch nur DCs sind In kleineren Umgebungen können dann auch noch beide DCs die Rolle des DHCP machen. Aber selbst bei nicht vorhandenem DC / DHCP sollten sich die Clients per cashed Credentials am PC anmelden können. Ich würde die DATEV DVDs eh auf einem DATEV unbeteiligtem Server bereitstellen. So sind die auch immer während der Installation verfügbar. Wer von einem "alten" SBS weg will, sollte vielleicht auch folgendes Szenario ins Kalkül ziehen : Eine entsprechend den kanzleispezifischen Erfordernissen dimensionierte Maschine als Basis für eine VMWare-Installation Darauf dann die benötigten Maschinen jeweils als virtueller Einzelrechner (Server- oder Workstation-Betriebssystem je nach Bedarf) Für den LiMa- und/oder den Komm-Server kann man auch ein Workstation-Betriebssystem (bei uns noch Win 8.1 prof. 64 Bit) verwenden. Die Trennung vom eigentlichen DATEV-Server hat sich bei uns sehr bewährt, da sowohl der LiMa- als auch der Komm-Server im Alltag doch gerne mal hängen bleiben. Durch die Trennung der Installation kann diese Maschine -ohne den File-/SQL-Server zu tangieren- gebootet werden und führt - die rechtzeitige Entdeckung des Problems unterstellt - normalerweise nicht mal zu Beeinträchtigung der Kanzlei-Mitarbeiter. Wir hatten die im zitierten Absatz 2 oben genannte All-In-One-Lösung früher auch mal, aber mit der Trennung (separate "Maschine" auf der VMWare) leben wir - und unser Admin - stressfreier ... Sämtliche Installationsquellen liegen bei uns immer auf einem separaten kleinen NAS-System, das für alle WS im Netz als Quelle erreichbar gemacht ist. So haben wir "nur" ein "Blech" in der Kanzlei stehen, welches aber mehrere Maschinen beherbergen kann. Unsere langjährige Erfahrung mit diesem Szenario in eigener Kanzlei zeigt, dass sich bei der VMWare bis heute Reboots nur für deren Updates ergaben (Up-Times von wiederholt >450 Tagen erreicht). Bei den darauf laufenden Server-BS gilt grundsätzlich selbiges bei aber häufigerer Update-Notwendigkeit wegen MS und/oder DATEV. Für die (siehe meinen Punkt 3.) Workstation-BS würde die Aussage im Satz zuvor auch gelten, wenn uns nicht der LiMa- oder Komm-Server immer mal wieder ein Schnippchen spielen würde. EDV affine Menschen / Schwiegersöhne / Schwiegerväter / Bekannte.. Nicht immer, aber immer öfter: Die Schrecken des IT-Dienstleisters / Systempartners SCNR Zum diesem Absatz der zitierten Nachricht folgende Replik : Leider erweisen sich manche IT-Dienstleister - wie ich aus diversen Kollegengesprächen, die nicht alle bei ein und demselben Dienstleister sind, weiss - auch als Schrecken für die jeweilige Kanzlei - nichts für ungut, aber die "Unzulänglichkeiten" sind aus beiden Sichten heraus möglich und auch Realität
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