Hallo, ich habe am 03.12.20 also gestern irgendwann einen signierten Brief vom DATEV-Vorstand erhalten, der von Eckard Schwarzer und Prof. Dr. Peter Krug auch unterschrieben wurde. Den Brief werde ich wohl aus Datenschutzgründen nicht veröffentlichen dürfen, zusammenfassend ist die Antwort zweiseitig. Also erst einmal Danke dafür, dass tatsächlich auf höchster Ebene auch gehört wird, was uns bewegt. Der Inhalt des Schreibens den ich im Wortlaut jetzt nicht zitieren werde (siehe oben), enttäuscht jedoch. Es wird wie erwartet beschwichtigt, dass die Zusammenarbeit mit der finaAPI korrekt ist. Die DATEV stellt sich so dar, als hätte sie das Verfahren bewusst so gewählt und ist mit der Wahl des Dienstleisters mit sich im reinen. Ein mögliches Problem sieht seitens des Vorstandes niemand, alle Regeln würden eingehalten werden. In dem Schreiben wird aber auch, und das ist das enttäuschende darauf verwiesen, dass nicht die DATEV selbst sondern wir als Kanzleien oder Mandanten mit der finAPI in eine Rechtsbeziehung treten und somit wohl die DATEV zwar uns den Anbieter als Option vorsetzt, letztendlich aber bei Schäden nicht in der Verantwortung steht. Demnach ist das Schreiben keine weiterführende Antwort auf das grundsätzliche Problem und dem möglichen Zusammenhang zwischen finAPI und Schufa. Der Wunsch auf die Veröffentlichung der vertraglichen Beziehungen zwischen DATEV und finAPI wurde abgelehnt. Es wurde darauf verwiesen dass alle Zertifizierungsverfahren seitens der Bafin durchlaufen wurden (....das hatte Wirecard auch damals glaub ich....) Einige Passagen in dem Schreiben verwirren und haben mit der Thematik eigentlich nichts zu tun. Die DATEV verteidigt sich, dass sie selbst die Daten die sie von finAPI bekommt nicht weiterführend auswertet. Da hatten wir eigentlich bislang keine Bedenken 🙂 aber Danke für die Info... Im großen und ganzen schöne Zeilen, wenig konkreter Inhalt und keine tatsächliche Aufklärung. Dann schauen wir was die Zeit so noch mit sich bringen wird. Nach meinen Infos ermittelt die Datenaufsicht gegen die SCHUFA - es köchelt noch, es könnte noch mehr als Licht kommen, was gerade nicht offensichtlich ist. Jetzt ist wohl der Punkt verpasst worden proaktiv und integer im Vorfeld klare Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Hoffen wir für uns alle die mit der finAPI Verträge haben, dass die 100%ige Tochter der SCHUFA, die Daten nicht Ihrer Mama zeigt... Nachtrag: Ein bisschen stolz bin ich schon, dass mir mal der DATEV Vorstand schreibt (ich glaub ich Rahm es mir ein...) 😀😎
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