Update: Wir haben (fast) fertig. Stand heute Abend läuft alles wieder. Bis auf Probleme bei der Datev-Mailverschlüsselung. Liegt aber nicht am RZ, sondern an der Outlook-App. Ich habe noch ein paar Nacharbeiten zu machen in outlook. Mit einem Workaround kann ich verschlüsselte Mails verschicken und die Mandanten können wie gewohnt Ihre verschlüsselten Mails senden. Zusammenfassung der Ausstiegserfahrung: Ich hatte es mir deutlich schlimmer vorgestellt. Die Unterstützung von Seiten der Datev war sehr gut. Wir haben nach Feierabend noch die Datenübertragung beendet. Ich habe Montag noch fast den ganzen Tag mit diversen Abteilungen telefoniert. Wir konnten die Probleme soweit lösen, dass ich Montag Abend wieder arbeiten und wieder eine Rechnung schreiben konnte. Der Ausstieg bedeutet Zeitaufwand und es sind Probleme an Ecken aufgetreten, die ich nicht einmal ansatzweise auf dem Schirm hatte. Was ich als User ein bisschen unglücklich finde ist, wenn ein Infodokument nicht mit dem übereinstimmt, was auf dem Bildschirm passiert. z.B. Als ich meinen Arbeitsplatz wieder eingebunden habe (meine persönlichen Einstellungen auf dem Arbeitsplatz sind wie vor dem Umstieg!) stand im Infodokument, dass man den PC Namen ändern müsse. Das Feld für "alter Name" war ausgegraut und es war nur das Feld "neuer Name" ausgefüllt. Ich hätte nicht so lange in der Endlosschleife gehangen, wenn ich gewusst hätte, dass ich beim Aufsetzen aus der Smart-IT diesen Schritt nicht machen muß/kann. Unglücklich fand ich die Neuinstallation der Programme. Ich installiere den MS Server compakt, rufe meine Lizenzen ab. Binde den Arbeitsplatz ein und es poppt die Meldung hoch, dass mein Datenbestand zu groß wäre. Ich sah nur "ROT" in meinem Bestand. So viel Rot beunruhigt. Infodokument: Logistik Center anrufen. Unbegrenzten Speicherplatz bestellen. Mir wurde am Telefon mitgeteilt, dass ich die Lizenz schon seit vielen Jahren nutze. Was nun? Es ist wohl wirklich so, dass man beim Aufsetzen erst die compakt Version installieren muß. Dann muß man sie wieder deinstallieren und die unbegrenzte Version installieren. DAS STAND NIRGENDS! Zumindest auf keinem der gefühlt 1000 Zettel, die ich auf meinem Schreibtisch verteilt hatte. Das Hauptproblem beim Ausstieg aus der Smart-IT besteht m.E. darin, die Schnittstellen zu den Programmen, zu Datevnet, zu meinem DatevStick (der musste auch umgestellt werden - stand nirgends) hinzubekommen. Ich verstehe, dass jedes Ausstiegprojekt individuell ist. Es müßte trotzdem möglich sein, Projektgruppen zu bilden und für diese jeweils eine Checkliste für die Schnittstellen zu erstellen. Außerdem fände ich es hilfreich, wenn es 1 Infodokument mit Verzweigungslinks in die Schnittstellen geben würde. Vom Aufbau her vielleicht ähnlich der Übersichtsdokumente z.B. "Immobilienerwerb" in Lexinform. Ein Blatt auf dem kurze Infos zu den Themen und Links zu weiterführenden Infos zu den einzelnen Themen stehen. Das würde das "wilde Suchen" in der Hilfe-DB einschränken. Ich musste zu viele Dokumente anlesen, die dann überhaupt nicht zu meinem Problem gepasst haben. Es war ein wirklich gutes Gefühl zu wissen, dass egal was schief geht, mein Datenbestand für 1 Woche sicher in der Cloud liegt. Das hat - für mich- sehr viel Streß aus dem Projekt genommen.
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