Hallo @steuerbär, da Sie unter anderem mich direkt erwähnen, versuche ich mal auf ein paar Aspekte einzugehen … Aber wenn selbst vom Leiter Unternehmenskommunikation gegenüber den eigenen Mitgliedern nach langem Schweigen nur Kommentare wie "Äh, nein ..." oder wieder irgendwelche Selbstrechtfertigungen kommen, das geht nicht und das reicht nicht. Das will keiner hören, das bringt keinen weiter. Ich habe nicht die Absicht, mich selbst zu rechtfertigen. Ich habe meine Meinung zu einem konkreten Vorwurf gesagt. Das ist schon auch ein bisschen problematisch: Wenn man sich nicht äußert, kritisieren Sie das (zu Recht), wenn man sich äußert, kritisieren Sie, wie man sich geäußert hat und werten die Äußerung als "irgendwelche Selbstrechtfertigungen" ab. Das macht den Dialog etwas schwierig. Ich bewerte ja auch nicht, wie Sie sich äußern, sondern versuche auf Ihre Inhalte einzugehen. Aussagen der DATEV erinnern mich irgendwie immer an unsere Politiker ... möglichst ohne konkrete Inhalte und nicht angreifbar sein. Und da hält sich meine Begeisterung auch in Grenzen. Das ist ein ziemlich pauschales Urteil, das ich zum Beispiel in Bezug auf "unsere Politiker" nicht teile. Und bei DATEV gibt es natürlich eher politische Themen und eher unpolitische Themen. Dass wir generell nicht angreifbar sein wollen, sehe ich nicht so. Die sehr umfangreichen Diskussionen zum Beispiel rund um die Satzungsänderungen beweisen das Gegenteil - das war ja nun wirklich kein "bequemes" Thema, um unangreifbar zu sein. Also bitte Butter bei die Fische ... Inhalte liefern, für Licht am Ende des Tunnels sorgen, Zeitpunkte definieren, auch einmal selbstkritische (nicht allgemeine wie in der Politik, sondern ganz konkrete) Äußerungen, gerne auch mal ein Statement des verantwortlichen Vorstands, kein Totschweigen, sondern aktive Teilnahme an der Community usw. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. In der Community gibt es bei der Programmanwendung immer wieder schnelle und richtige Lösungen durch die DATEV-Mitarbeiter. Lob dafür! Da bin ich bei Ihnen. Es gibt noch sehr unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeiten in unterschiedlichen Bereichen der Community, ebenso wie unterschiedlich viel Klartext, den wir anstreben sollten. Da müssen wir besser werden. Legen Sie bei @Gelöschter Nutzer Verbesserungsvorschläge offen auf den Tisch (gerne auch in einem internen Bereich, aber bitte übersichtlich, soweit das möglich ist), lassen Sie die Mitglieder abstimmen, schaffen Sie Transparenz und legen Sie sich einmal auf irgendetwas konkret fest. Wie gesagt, wenn es dann drei Monate später kommt als geplant, wird sich daran keiner stören, weil es immer noch besser ist als das ewige Wischiwaschi. Dafür gibt es Ideas. Das müssen wir noch deutlich ausweiten, aber die Grundlagen dafür sind geschaffen. Wenn jetzt von DATEV wieder die Aussage kommt, dass die Mitglieder ja über den Vertreterrat Einfluss nehmen können, ist das auch wieder eine politische Aussage. Die Einflussnahme des Vertreterrats (Danke auch für das Engagement der darin vertretenen Kollegen) scheint überschaubar. Und Aktionen, wie über eine Satzungsänderung so oft abzustimmen, bis das gewünschte Ergebnis rauskommt, beschädigen die Glaubwürdigkeit. Würde heute noch einmal darüber abgestimmt, bin ich mir sicher, dass das Ergebnis auch anders ausfallen würde. Aber keine Kommunikation und ein immer weiter so ist nicht die Lösung. Dass wir Gremien wie Aufsichtsrat, Vertreterrat und Vertreterversammlung mit klaren Zuständigkeiten haben, ist doch keine politische Aussage, sondern Fakt. Zeigen und kommunizieren Sie, dass Sie kein Parlament, sondern ein modernes, flexibles und kundenorientierten (=StB, Genossen) Unternehmen sind. Das wünsche ich mir auch, also dass wir modern, flexibel und kundenorientiert sind und uns auch so präsentieren. (Wobei ich das nicht im Gegensatz zu einem Parlament sehen würde, ich bin nicht der Meinung, dass Parlamente unmodern, unflexibel und nicht kunden- bzw. bürgerorientiert sind - aber das ist ein anderes Thema.)
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