@AGFEO-Telekommunikation schrieb: Guten Tag Herr Winkelhausen, dürfen wir als einer der Anbieter aus dem DATEV Marktplatz ebenfalls Stellung nehmen? Was spricht dagegen Jemanden aus dem aktuellen Marktplatz zu nehmen? Also, meiner Erfahrung nach: Wenn ein Produkt für irgendeinen Anbieter "zertifiziert" ist, dann ist das ein sehr schlechtes Zeichen hinsichtlich Stabilität un Interoperabilität. Genau darauf kommt es aber bei Kommunikationseinrchtungen an. Wir stellen selbst Telephonanlagen her, aber typischerweise für produktive Unternehmen, in denen Kommunikation betriebswichtig ist. Das ist mehr "Großküche" als Individuallösung und geht dann meistens über mehrere Standorte. Eine Steuerberatungskanzlei braucht aber eine vernünftige Integration in die (von DATEV in typischer Informatikermanier zusammencodierte) "DATEV Telephonie". Kanzleien und Arztpraxen etc. haben wir früher ganz gern Auerswald empfohlen, den Gerhard Auerswald kenne ich persönlich und mich beeindruckt auch deren Fertigungstiefe. Dumm nur: Auerswald hat zu lange seine reinrassigen ISDN-Anlagen mit "Adaptern" zu "VoIP-Systemen" umetikettiert und so den Anschluß verpaßt. Mit gutem Grund war Gerhard Auerswald ja auch ein Gegner der neuen Technologie -- er hat die Umstellung aber nicht aufhalten können. AGFEO hat früher ziemlich geniale Komponenten gebaut, aber auch viel Mist. Aber die Zeiten ändern sich. Das, was Agfeo heute anbietet, hat Hand und Fuß und ist von richtigen Fernmeldetechnikern gebaut worden und nicht von verquasten Informatikern. Die "Telephonfritzen" haben sich jahrelang sehr schwer mit Internettelephonie getan, aber die IT-Heinis, die, wei für jedermann ersichtlich, nichtmal ihren Kernbereich auf die Kette bekommen, haben es nicht einmal für nötig befunden, sich mit Fernemeldetechnik zu beschäftigen -- weil: Ist ja sowieso Bull**bleep** von gestern und wir wissen ja eh alles besser, sind ja schließlich alle MCSEs. Dies sind auch zu dämlich zu erkennen, daß GERADE bei einem vertraulichen Berater / Mandantengespräch eine gute, echofreie Gesprächsqualität wchtig ist. Es ist UN-GLAUB-LICH, was die Jungspunde mit einer "kostenfreien" Starfacebook alles so hinkriegen. Auch, ob nun eine "CloudPBX" in der Wolke oder eine Anlage vor Ort ("on-premise") oder gar eine SoftwarePBX für Sie in Frage kommt, hängt zudem von verschiedenen Faktoren ab. Gerne möchte ich hierbei (Achtung Datev: NICHT als Werbung zu sehen) nun auf einen unserer redaktionellen Beiträge im AGFEO TechBlog verweisen, der die unterschiedlichen technischen Umsetzungsarten einer Telefonanlage versucht - möglichst neutral (da wir alle Varianten selbst anbieten) - vorzustellen. Nutzen Sie bitte daher folgenden Link als Einstieg in das Thema und als eine Art "initialer Entscheidungs-KnowHow-Aufbau": https://techblog.agfeo.de/telefonanlage-kaufberatung-empfehlung-test/ Das, was Sie hier betreiben, ist ganz sicherlich Werbung, aber da setze ich Ihnen sogar noch einen drauf: 1. In einer Steuerberautungskanzlei ist "Cloud-Telephonie" technischer Unfug und ... 2. ... gerade für Steuerberater in einer rechtlichen Grauzone gebaut, denn ... 3. selbst Interngespräche gehen typischerweise erst einmal "nach draußen" und legen dort viele hundert Kilometer zurück. 4. Mit gutem Gewissen konnte ich für "kleinere" Anwendungen nur PASCOM empfehlen, aber die haben ihr Geschäftsmodell verändert. 5. Aber mit der aktuellen Produktpalette bietet AGFEO wirklich genau das, was eine Arztpraxis oder eine Steuerberatungskanzlei benötigt. Entsprechend habe ich, nicht unsere Produkte, sondern Agfeo empfohlen. 6. Die Rückmeldungen der Kunden waren positiv bis positiv überrascht. 7. Die TATSÄCHLICHEN Kosten blieben genau im vorher vorgegebenem Rahmen. 8. Obwohl wir NIE als Käufer in bei Agfeo in Erscheinung getreten sind, wurden wir kompetent beraten, nicht von einem tschechischen Callcenter, sondern von deutschsprachigen Mitarbeitern. Es waren sogar technisch versierte Frauen unter unseren Ansprechpartnern, was mich sehr gefreut hat. Einschränkung: Das RTX-DECT. Sieht auch irgendwie be**bleep** aus, aber da kann man ja ein Polycom oder ggfs. auch so ein neues Gigaset-System anschließen. Ansonsten möchte ich wirklich jeden ermutigen, sich einmal eine Agfeo - Anlage anzuschauen. HomeOffice, Büroarbeitsplätze, Datev Telefonie Anbindung, SoftPhone, Teams etc. unterstützen an sich alle! Ja, aber auch das will gelernt sein, da hätten wir die Nase ziemlich weit vorn, aber wir machen das ja auch seit 20 Jahren. Man kann ein Telephon als VPN-Router "mißbrauchen" und an den zweiten Netzwerkanschluß dann den Firmencomputer dranklemmen. Dann haben die Mitarbeiter kein Geraffel zuhause stehen und das ganze funktioniert erstaunlich störungsfrei. Unsere privaten Nachbarinnen haben je einen Heimarbeitsplatz und regen sich regelmäßig tierisch darüber auf. Eine mit "Teams", wen wundert es, und eine mit "Unify". Die Schmutzfänger unter den Tischen habe ich mir angesehen, im Mittelalter wäre man für weitaus geringere Verbrechen gevierteilt worden - moderne IT halt. Mir scheint es wichtig zu erwähnen, daß NICHTS, aber auch gar nichts die Geprächsqualität eines "richtigen" Telephons auch nur annähernd erreichen kann, obwohl sich ein Telephon nicht wesentlich von einem Computer unterscheidet. Das zu begreifen, dazu fehlt es beim IT-Personal aber an selbst den elementarsten Grundlagen. Kann man sofort sehen am Gebrauch von "Smileys". Fragen sie die 'mal nach Shannon oder Fourier - die denken, das wäre ein woker Streaming-Channel oder ein neues Geschlecht. Interessante Rückmeldung einer Steuerberaterin: "Mandanten und auch Finanzamt-Mitarbeiter sind begeistert von der Konfi-Qualle, die ich im Büro stehen habe. Bei Schlußbesprechungen nehmen wir ab und zu einen Sachgebietsleiter per Telephon hinzu und alle sin begeistert von der Verständigungsqualität. Oben [im Besprechungsraum] haben wir einen voll aufgeblasenen Multimedia-PC mit Kamera und 'Zoom', aber das nutzt keiner, weil im Vergleich deutlich schlechter". Die Frau ist aber auch qualitätsbewußt und hat sich ein "Polycom Soundpoint IP7000" hingestellt, das hatte vor gut zwölf Jahren seinen Preis - ist aber nicht zu toppen und hält ewig. Sie, also Sie, Herr Brückner, werden aber wohl nicht gegen die "Office365"- und "Teams"-Welle ankommen, der Deutsche säuft nach wie vor willig den Kakao aus, durch den man ihn vorher gezogen hat. "Bürohengste" lieben sowas, bei Mitarbeitern in Produktionsbetrieben, wo es schnell und effizient hergehen muß, ist der Spökeskram eher unbeliebt. Erst neulich hat ein Kunde in der Schweiz den Mist entgegen der Weisung des deutschen Mutterkonzerns herausgeworfen. Wir haben da "getrickst", damit die Mutter nix merkt: - alle Telephone von "Teams"-Firmware auf SIP umgeflasht (automatisiert) - auf dem "PC"s die Software "SimpLync" installiert (https://www.smplync.net) Die macht das sowieso in "Office" vorhandene Softphone zum vollwertigen SIP-Telephon. Dann "denken" die Mitarbeiter, sie telephonieren mit ihrem geliebten "Teams". Außerdem kann man zusätzlich natürlich auch noch so einen albernen "Teams"-Account registrieren - dabei sehen Sie die SIP-Presence in "Teams" und mutatis mutandis auch umgekehrt. Sie nutzen also das Softphone von "MS Teams", ohne irgendwelche Parasiten durchzufüttern und sich immer weiter in multiple Abhängigkeiten zu begeben. Und selbstverständlich auch mit H.264 - Video plus Screensharig -- und weil es nicht "in der Cloud" ist, sehen die Frauen auch nicht so aus, als hätten sie zu oft Botox gespritzt. Gruß nach Bielefeld !
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