Hallo Richie, bei Konzern-Mandanten habe ich es bisher so gelöst, dass die Daten regelmäßig aus Kanzlei-Rewe über die KR-Export.exe exportiert werden und in ein Data Warehouse auf SQL Basis hochgeladen werden. Anschließend kannst du alle Daten aus DATEV über alle Anwendungen, die sich an eine SQL-Datenbank anschalten könne auswerten (wie Tableau, Microsoft Power BI, etc.). Die Data Warehouse Lösung ist von der Saxess Software GmbH und verfügt über viele Standard-Schnittstellen inklusive DATEV. Wenn du dir selbst was basteln möchtest, kannst du dir alternativ einfach die Schnittstellendokumentation für die KR-Export.exe beim DATEV Service erfragen 🙂 Zu deinen Punkten: 1. Die Auswertung von Cash in Bank bleibt aber weiterhin schwierig, da bis auf den finAPI Abruf, nicht die tagesaktuellen Bankkontoumsätze in DATEV abgerufen werden. Hier musst du ggf. mit externen Programmen etwas basteln. Ein Kunde von mir stellt grad alle Banken auf EBICS um und wird die Kontoumsätze über eine externe Banking Software abrufen. Die Anbindung an das DATEV Warehouse wird anschließend geklärt 🙂 2. Die Ermittlugn des Direct Cashflows ist letztendlich ein Mapping sowie Buchungsthema. Die Qualität der Buchführung muss hier stimmen, damit die Auswertung auch entsprechend aussagekräftig ist. Man denke nur an die Verbuchung der Kredite 🙂 3. - 5. Reines Mapping Thema im Auswertungsprogramm. 6. Sowas kann umgesetzt werden. Du benötigst nur eine BI Software, die eine entsprechende Funktion mitbringt, wie Tableau oder Microsoft Power BI. Dann müssen nur noch die Umsätze mit den Debitorenstammdaten (hoffentlich gepflegt 😉 verknüpft werden und dann lässt sich sowas recht einfach auswerten. 7. Bei PRAP für die kommenden Monate stellt sich die Frage welcher Datensatz zur Auswertung verwendet wird. Es könnten die wiederkehrenden Buchungen exportiert werden. Automatisieren lässt sich das aber nur über RPA, nicht über KRexport.exe. 8. - 9. Mapping KRexport.exe exportiert die Journalbuchungen aus DATEV, d.h. die Auswertungen basieren letztendlich auf den Buchungssätzen. Das verschieben von Buchungssätzen in einzelne Monate lässt sich recht leicht über die Funktion Leistungsdatum realisieren, dafür muss aber zwangsweise für den jeweiligen Monat ein neuer Stapel erzeugt werden und der Monat faktisch "wieder aufgemacht" werden. Führt ggf. zu korr. UStVAs. Ich hoffe meine Erfahrungen helfen dir weiter 🙂 Beste Grüße Andreas
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