Hallo @tu_heggi , ich finde die Frage gut und beteilige mich gerne! Auch wir nutzen in DUO keine großen Ablagestrukturen abgesehen vom Standartregister. Ich halte die Belegtypen beim Suchen für wichtig. Ich lege immer eine für "Kreditkarten" (falls vorhanden) und für "Rueckfragen" an. Die Rückfragen-Kategorie nutze ich für die Belege, die möglicherweise eine falsche Anschrift, schlecht gescannt oder sonst was sind. Am Ende der Buchhaltung filtere ich für den Monat einfach nach Rückfragen und schicke dem Mandanten entweder genau diese Belege per Mail oder weise darauf hin, dass er bitte nach Rückfragen filtern und sich diese Belege ansehen soll. Per Mail senden ist natürlich der schlechtere Weg von beiden. Die Rückfragen-Kategorie hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass man eine single source of truth hat an der sich der Mandant orientiert. Nachteil ist, dass man diese Kategorie auch pflegen muss. Kommt der neue Beleg oder die Info zum Beleg "was damit ist", muss der alte gelöscht bzw. verschoben und ggf. gebucht werden. Aber auch die Kollaboration mit Mandanten soll ja mit der Kanzleibox besser werden #believe. Ich glaube der größte Anreiz für Ihre gute Idee ist der, dass die Suche nach Belegen schlicht furchtbar ist. Ich denke hier jetzt mal laut: Ich entschuldige mich für die nun massenhaft auftauchenden Anführungszeichen, aber Sie werden verstehen was ich meine. DUO "funktioniert" aus meiner Sicht am "besten" wenn man dem "roten Faden" der DATEV bei der Bearbeitung folgt. Wenn die Belege für eine Periode abschließend hochgeladen werden, sollten diese markiert und bearbeitet werden. Dazu gehört die Vorerfassung mit Geschäftspartner, Datum, Betrag und Rechnungsnummer sowie ggf. weitere Felder wie Notiz. Würde man das so machen hätte man auch mehr Freude an der Suche in DUO. Ich gebe jedoch sofort zu, dass das a) nicht für alle Mandanten möglich ist und b) schlicht nervig ist. Ich möchte aber zumindest das kleine Gegenargument anbringen, dass bei einer schlechten Bearbeitung in DUO niemand Freude an der Buchhaltung hat. Nicht der Sachbearbeiter und nicht der Mandant. Somit könnte es den Mehraufwand wert sein (wenn der Mandant das macht) Ich bin gespannt was die anderen so schreiben. Dinge mal grundsätzlich zu hinterfragen und Erfahrungen auszutauschen ist aus meiner Sicht der einzige Weg. Beste Grüße!
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