Ich glaube ja, das Stichwort ist Effizienzsteigerung! Es sollen weniger Klicks, weniger händische Eingriffe, mehr Automatisierungen, Ausbau von Kollaborationslösungen sein. Was nicht effizient ist, fliegt raus! Das ist natürlich Mentalitätssache! Und die Frage, ab wann betrifft es mich oder meine Kanzlei. Wann betrifft es unser Geschäftsmodell. Wir gehören zu den digitalen Kanzleien und wollen selbstverständlich auch gewinnbringend arbeiten, dennoch stört uns der Gedanke, was dann scheinbar alles nicht mehr effizient ist: - Qualitätsbuchhaltung - Betriebe ohne E-Rechnungen (also alle Unternehmen, die private Kunden haben) - kleine ortsnahe Betriebe - Sonderfälle, nicht standardisierte Vorgänge - Unternehmen die gute Arbeit leisten, aber mit der Geschwindigkeit der Digitalisierung nicht zurecht kommen - (nach Abkündigung der Unternehmensplanung: Neugründerberatung, Erstellung von Businessplänen) Schade, dass nicht alles für Alle effizient ist. (?) Ach nein, ich bin doch froh, dass die Wellnessmassage, die ich mir einmal im Monat gönne, nicht effizient ist! Sie tut einfach nur gut! Noch regen sich viel zu wenig Leute auf, hoffen, dass sie auf der Gewinnerseite stehen oder sich zumindest gut damit arrangieren können. Viele bekommen die Entwicklungen wahrscheinlich auch noch gar nicht mit. Absehbar ist es bereits seit Jahren. Natürlich spricht nichts gegen sinnvolle Effizienzsteigerungen: Eine Kasse oder ein Warensystem an die Buchhaltung anzubinden, Kontoumsätze teilautomatisiert verbuchen zu lassen, bereits erfasste Daten zu übernehmen,... Im Video heißt es so schön: Kollaborationslösungen sollen genutzt werden, damit sich Mitarbeiter und Mandanten bereits daran gewöhnen, denn ohne wird es nicht mehr gehen. Manchmal handelt es sich auch nur um eine Umverteilung der Arbeit! Abgesehen davon vermisse ich gerade bei diesen Kollaborationslösungen noch die Effizienz 😉
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