und das vor der Hexennacht ...
@stbschultheiss schrieb:Dann wird alles besser lt. DATEV.
Für Datev. Ich sag ja, die haben ein Seminar bei dem hier besucht.
Ich hasse das auch. Ich schaue mir aus Langeweile doch gerade tatsächlich die Rettungsversuche des Buckelwales an 😂
@m_steinert schrieb:Aber ich frage mich, wieso es die "zentrale Komponente" nicht doppelt gibt.
Selbst wenn es sie doppelt gibt, bringt das nicht zwangsläufig was, wenn sie dem gleichen Hard- oder Software-Fehler zum Opfer fällt. Die NASA hat deshalb bei Artemis auf "ungleiche Redundanz" gesetzt. D.h. der Flugcomputer war (mit reduziertem Umfang) ein zweites Mal von einem anderen Team auf anderer Hardware programmiert worden. In Rechenzentren ist es aber eher so, dass man - um die Wartung zu vereinfachen - zweimal das gleiche Gerät mit identischer Software und Einstellungen nebeneinander packt.
Das Problem: es können nur Leute antworten, die schon eingeloggt waren (oder den Google-Login nehmen). Der Datev-Login geht ja auch nicht mehr...
Zeit für Timmy-Livestream...
@Moonshine schrieb:Wenn eine Kanzlei jetzt 5 Stunden still steht und sonst an 220 Tagen im Jahr funktioniert, kann man nicht viel als Entschädigung verlangen. DATEV schreibt selber in den AGBs, dass ein gewisser Ausfall im Rahmen ist.
Hochverfügbar ist das Rechenzentrum jedenfalls nicht. Die 99,9 % reißt DATEV allein heute schon. Wenn man alle größeren Störungen eines Jahres zusammen zählt, wird es selbst für 99 % knapp. Da zählen nämlich sämtliche Stunden und Minuten des Jahres, nicht nur die üblichen Arbeitszeiten von DATEV und der durchschnittlichen Kanzlei. 😉
Schauen wir mal wer schneller ist. Team Nürnberg oder Team Poel.
Über das Datev-Benutzerkonto konnte ich mich einloggen.
Fiel mir gerade siedendheiß wieder ein...
Ein paar Tage vor einer wichtigen Frist (30.4., Steuererklärungen 2024). Das hatten wir alles schon x-mal in den letzten Jahren. Und man hatte auch schon mal daraus gelernt und sich ferngehalten von solchen Terminen.
Nun steigt die Last wieder und das RZ muss laufen. Und natürlich...
Ernsthaft, null Verständnis dafür.
Die Statusseite macht mir echt Sorgen. Das Monitoringsystem für den RZ-Status ist in einem ganz anderen Netz als die DATEV-Cloudanwendungen und es weiß nicht mal mehr, welche und wie viele Systeme es überwachen soll?
Das muss doch eine eigene Liste haben, und wenigstens 0 von 262 anzeigen, wenn es keine Daten mehr bekommt.
Gruß aus Hamburg
Das war auch nur ein Anreiz, danke dass du das noch vertieft hast.
@zippo schrieb:Die Statusseite macht mir echt Sorgen. Das Monitoringsystem für den RZ-Status ist in einem ganz anderen Netz als die DATEV-Cloudanwendungen und es weiß nicht mal mehr, welche und wie viele Systeme es überwachen soll?
Das muss doch eine eigene Liste haben, und wenigstens 0 von 262 anzeigen, wenn es keine Daten mehr bekommt.
Gruß aus Hamburg
Man muss es so sehen: Null von Null Programmen laufen. Und da schön einen grünen Haken dran machen.
Tja. So ist es, wenn man die Auffassung vertritt, Mandantendaten gehörten ins Internet
"Die Zukunft gehört der Cloud"
Klingt wunderbar, solange die Cloud verfügbar ist. Sobald aber Login, Rechteprüfung, Hilfe-Center, Rechenzentrum, Übermittlungsprotokolle, Belegzugriff und Fachinformationen gleichzeitig oder kaskadenartig wackeln, wird aus "ortsunabhängig, modern und vernetzt" sehr schnell: "zentral abhängig, fremdgesteuert und im Ernstfall arbeitsunfähig".
Und bei DATEV kommt noch diese besondere Gemengelage dazu: Sie ist nicht irgendein SaaS-Anbieter für Projektmanagement oder Newsletterversand. Über DATEV laufen Fristsachen, Steuerdaten, Lohnabrechnungen, Sozialversicherungsdaten, Jahresabschlüsse, Buchführungen, Zahlungsverkehr, Behördenkommunikation und Mandantendokumente. Wenn dort die Infrastruktur hakt, ist das kein Komfortproblem, sondern ein berufs- und haftungsrelevantes Arbeitshemmnis.
Und dann der vorweggenommene Gehorsam bei der E-Rechnung. Digitalisierung ja, strukturierte Daten ja, Automatisierung ja. Aber die politische und verbandliche Erzählung tut oft so, als sei "digital" automatisch "besser", "sicherer" und "effizienter". Die nüchterne Gegenfrage müsste lauten:
Gerade die Kombination aus Cloud-Zwang, Plattformabhängigkeit und "Mandant muss digital werden" hat eine gefährliche Schieflage: Die Verantwortung wird dezentral bei Kanzlei und Mandant abgeladen, die technische Macht aber zentralisiert. Wenn es läuft, verkauft man es als Fortschritt. Wenn es nicht läuft, sitzt der Berufsstand vor kryptischen Fehlerseiten und darf den Schaden organisatorisch wegmoderieren.
Und ja: Eine starke berufsständische Stimme müsste eigentlich sagen: Digitalisierung ist sinnvoll, aber nur mit belastbaren Fallbacks, klaren Haftungsgrenzen, realistischen Übergangsfristen und ohne faktischen Monopol-/Plattformzwang. Stattdessen klingt es oft eher nach: "Bitte alle in die Cloud, wir haben da schon ein paar PowerPoint-Folien mit grünen Häkchen vorbereitet."
Fast schon realsatirisch wirkt die Status-Page: Oben steht sinngemäß "massive Einschränkungen in den DATEV-Anwendungen", aber die gefilterte Ergebnisliste darunter sagt: "Keine Ergebnisse".
Also entweder:
Wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Besonders schön ist auch die Formulierung "Die betroffenen Anwendungen werden wir unverzüglich kommunizieren" - während die Anwender längst praktisch herausfinden, was alles nicht geht: Login, Hilfe-Center, RZ-Protokolle, Übermittlungsnachweise, und jeglicher Zugriff Unternehmen online, MyDATEV und was sonst noch an derselben Identitäts-/Portal-/RZ-Kette hängt.
Das ist genau dieses Cloud-Problem in Reinform: Nicht eine Anwendung fällt aus, sondern eine zentrale Abhängigkeit trifft viele Anwendungen gleichzeitig. Und dann hilft auch keine hübsche Statusseite mit Ampelsymbolen, wenn die Ampel selbst noch nicht weiß, welche Kreuzung brennt.
Ist meinFiskal bei euch auch betroffen? Ich finde keine Seite, wo ich mich anmelden kann. Und der Link zur Registrierung auf der Seite von Datev führt ins "Gateway".
Team Poel liegt vorn. 😍
Reicht ja nicht, dass ich mich mit E-Mail und Passwort hier anmelden muss, jetzt ist die Community via DATEVnet auch nicht mehr erreichbar und ich muss mich jenseits vom ASP Anmelden um im Blick zu behalten, ob heute noch was funktioniert, danke @deusex !!!!1111:
Ein Mandant hat sich gemeldet und sieht sogar mehr von DATEV als wir: (EDIT: An dieser stelle hätte ein Bild sein sollen, ohne ist es aber irgendwie lustiger)
@ DATEV:
Wenn bis 17 Uhr keine Ursache gefunden wurde, würde ich einen Exorzisten hinzuziehen. Wer weiß welches Wesen da gerade im IBM-Rechner sein Unwesen treibt...
stbdegen.....
so denkt ein Vernünftiger, aber der sitzt nicht im Vorstand der Datev.
Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich den "Spass"noch mitmache.
Alternativen gesucht!
Update 14:55 Uhr
vor allem, weil der junge Mann von der DATEV in seinem ersten Post schrieb, er würde sich wieder melden, wenn er Neues zu berichten hat. Und dann kommt alle 15 Minuten ein Post in dem drin steht, dass er nichts Neues zu berichten hat... passt perfekt zur DATEV
das sind beste aussichten wenn mal alles in der Cloud ist... dann ist wirklich Feierabend...
so kann man wenigstens noch eine ESt bearbeiten (die keine mein Steuern hat) 😄
Naja, was soll er machen.
Die IT hat vermutlich aktuell besseres zu tun als alle zehn Minuten den Community-Sachbearbeiter anzurufen um ihm in einem Schwätzchen mitzuteilen, dass noch keine endgültige Lösung gefunden wurde.
Wird nix geschrieben, meckern die Leute, wird geschrieben, dass man noch keine weiteren Infos hat, ist es auch nicht richtig. Datev-Mitarbeiter in der Community ist schon ein spaßiger Job.
So, um 15:30 Feierabend. Dann sind wir doch mal gespannt, was uns morgen bei Arbeitsbeginn erwartet 😉. Euch einen schönen Nachmittag...
My-ne Nerven !!!!!
Cloud-Hölle:
Die KI meint ja wohl here heute wird das nix mehr. Hier die Meinung von Claude:
Aus den vier Updates lassen sich folgende Signale extrahieren:
Verlauf:
Das entscheidende negative Signal: Zwischen 14:15 und 14:55 ist die Sprache von „Lösungsansätze prüfen" auf bloße „Analyse" zurückgefallen. Das ist kein Stillstand der Kommunikation, sondern ein Rückschritt — die geprüften Hypothesen haben offenbar nicht getragen. Nach knapp zwei Stunden ist die Ursache also noch nicht lokalisiert.
Empirisches Muster bei DATEV-RZ-Störungen dieser Größe (sechsstellige Aufrufzahlen, RZ-weit):
Schätzung (Stand 15:30):
Frühindikator zum Mitlesen: Sobald die Formulierung von „Analyse" auf „Ursache identifiziert" oder „Maßnahme wird umgesetzt" wechselt, halbiert sich die Restdauer typischerweise. Bleibt es bis 16:30/17:00 bei „Analyse läuft weiter", verschiebt sich der Median Richtung Folgetag.
Habe die KI auch mal gefragt was ich machen soll, wenn ich die ganzen offenen Erklärung nicht senden kann und ob die KI noch Infos hätte.
Hat dann das Bild geschickt ^^
Wer wegen der Störung gerade unter Druck steht — besonders wegen dem 30.04.: Hier ein kurzes Update mit dem was jetzt wichtig ist:
DATEV Störung 28.04. - Hilfe ich habe die DATEV-Cloud kaputtgemacht?! - YouTube
Wie bei allen geht nichts mehr. Und das vor dem 30.04.. Einfach nur klasse. Ehrlich von der Datev erwarte ich da ein bisschen mehr als nur die Preiserhöhungen der letzten Zeit. Was soll das geben wenn alles nur noch in der Cloud liegt. Hatte ich eigentlich mehr Zutrauen in die Datev.
@manuelmoucka schrieb:Wer wegen der Störung gerade unter Druck steht — besonders wegen dem 30.04.: Hier ein kurzes Update mit dem was jetzt wichtig ist:
DATEV Störung 28.04. - Hilfe ich habe die DATEV-Cloud kaputtgemacht?! - YouTube
Bin ich nach 20 Sekunden raus: "... aber ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass die Datev das hinbekommen wird." - Sicher - irgendwann bekommen die schon irgendwas hin...
@mw007 schrieb:
My-ne Nerven !!!!!
Cloud-Hölle:
EÜR weiterhin über das ESt Programm erstellen...