Auf telefonische Nachfrage bei der DATEV, hier deren Antwort:
"Wenden Sie sich an Ihren Partner-ASP Anbieter"
Auf telefonische Nachfrage bei unserem Partner-ASP Anbieter:
"Ja, das Problem liegt bei der DATEV. Wir können nichts tun."
Hier kommt man sich schon übelst **bleep**t vor und ich frage mich gerade, ob sowohl die DATEV, als auch der Partner-ASP Anbieter der Auffassung sind, dass wir aber auch wirklich total auf den Kopf gefallen sind. Absolute Unverschämtheit, diese Aussagen und leider im 21. Jahrhundert state of the art. Da kommt man sich vor wie bei Asterix und Obelix im Haus der Verrückten, nur mit dem kleinen aber entscheidenden Unterschied, dass ich den Passierschein A38 niemals von selbst finden kann und auf solche Akteure angewiesen.
Peinliche Nummer, shame on you DATEV
Das Problem hat doch eigentlich nichts mit ASP zu tun, ich kam eben auch nicht rein. Schon mal den Browser komplett geschlossen? Wobei ich eben nur den Tab geschlossen hatte, in einem neuen Tab ging es dann. Oder mal in den Inkognito Modus gegangen?
Partner-ASP ist down... seit 11:00 Uhr. Unsere Mannschaft kommt nicht auf unsere Server-Sitzung. Aktuell nur administrative Arbeiten möglich, also alles, was außerhalb der Serversitzung liegt. Arbeiten an DUO ist möglich (Cloud-Anwendungen allgemein), aber darum geht es hier auch nicht. Das machen unsere Mandanten selbst - wir kommen wie gesagt wegen einer Störung bei Partner-ASP nicht auf unsere Serversitzung. Und das - ich habe es mittlerweile in meinen Kalendereinträgen nachvollzogen - zum 5. Mal innerhalb der vergangenen 6 Monate. Und jetzt will mir die DATEV und Partner-ASP erzählen, dass Sie dieses Thema nicht innerhalb eines halben Jahres in den Griff bekommen?! Das ist einfach nur noch peinlich und ich persönlich kann es mittlerweile weder meinen Mandanten, noch dem Finanzamt erklären. Wir müssen nun zum wiederholten Male für einige Mandanten Fristverlängerungen beantragen, weil die DATEV und/oder Partner-ASP nicht in der Lage sind, ein offenbar bekanntes Problem in den Griff zu bekommen.
Im "PARTNERasp Vertrag" zwischen Kanzlei und Partner ist doch sicherlich eine Verfügbarkeit zugesagt / vereinbart?
Hier in der Community "rumzumoppern" ist am Ende aber sicherlich zielführender. 😉
nein, es läuft
@janm schrieb:Hier in der Community "rumzumoppern" ist am Ende aber sicherlich zielführender. 😉
In der Tat. Hier besteht eine realistische Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand zuhört.
es ist zielführender, weil auf allen anderen Kanälen niemand vom Versagen der ach so großen DATEV und der DATEV Partner erfährt und wie ich überdies oben beschrieben habe jeder die Schuld von sich weist. Die DATEV präsentiert sich nach außen hin als der große Player im Markt, hat aber unendlich viele Probleme vor der eigenen Haustüre, die sie ganz offenbar nicht in den Griff bekommt und dies darüber hinaus auch noch auf dem Rücken der Anwender einer Branche austrägt, die ohnehin schon aufgrund des Personalmangels arg unter Bedrängnis ist. Die DATEV ist hier eben einfach kein Partner mehr und es wird Zeit, dass die community endlich einmal Rückgrat beweist und dies auch verständlicherweise offen zur Schau trägt. Ich spreche hier auch für meine Mitarbeiter, die nun wieder Extraschichten machen müssen. Extraschichten, die ich verständlicherweise natürlich mit einem Bonus vergüten werde. Schließlich ist es nicht die Schuld meiner Mitarbeiter - aber die stellen sich natürlich auch verständlicherweise die Frage, wieso man das Problem nicht in de Griff bekommt und vor allem: Warum diese Themen immer wieder kurz vor dem Umsatzsteuervoranmeldungstermin auftreten. Es ist einfach unerträglich geworden mit der DATEV
wie genial, an Asterix und Obelix mit PAssierschein A38 habe ich auch schon gedacht, witzig....
Uh, stark. Direkt alle PARTNERasp Partner über einen Kamm scheren!
Ich bin mir sicher, ich weiß, was bspw. gestern zwischen ca. 7:45 bis 8 Uhr passiert ist und wer Schuld hat. Ebenfalls weiß ich, was heute von ca. 10:30 bis 12:30 passiert ist. Beide "Huppalas" haben meinem Stand nach auch längst nicht alle Partner und/oder Endkunden betroffen.
Wenn man in den letzten 6 Monaten von "5 Problemen" betroffen war, sollte man evtl. mal fairerweise dagegenstellen, wie lange man bereits im PARTNERasp ist und wie viele "störungsfreie" 6 Monate man vorher so hatte.
Aber am Ende sind beides Dinge, wo transparent kommuniziert werden soll(te). Von daher, nochmal: Bloß alle über einen Kamm scheren.
Und nochmal: Welche SLA ist vertraglich vereinbart und ist da noch "Ausfallluft" nach oben oder sind die Verfügbarkeitszusagen bereits nicht mehr eingehalten / einzuhalten?
Ich rede von den auffälligen Probleme dieser Art im Zeitfenster von drei Tagen vor dem Umsatzsteuervoranmeldungstermin. Die regulären Ausfälle zähle ich hier nicht mit und selbstverständlich darf es die auch geben. Und das die Anwendungen zu 99% störungsfrei laufen erwarte ich bitteschön auch. Wofür bitteschön bezahlen wir denn Gebühren? Also wirklich, eine verblendetere Betrachtungsweise auf das Problem habe ich wirklich selten in einer Antwort gelesen als hier von dir.
Also bei uns ging es bis 16 Uhr immer noch nicht. Der Chef hat nun alle in den Feierabend geschickt.
Keine Ahnung wie das nun weitergeht, wir können ja nicht arbeiten - außer Schreddern...
Hach ja, ich und meine Verblendung: NICHTLUSTIG-Cartoon: KÄFIG
@MOKO56 schrieb:
Wofür bitteschön bezahlen wir denn Gebühren?
z. B. hierfür: 😉
DATEV Challenge Roth - We are Triathlon
Da kann ich nur sagen: außen hui und innen pfui
Also ich wäre dafür den 10. generell als Feiertag zu betrachten.
🤣😉Ironie off
Hallo liebe Community,
zunächst zu den Fakten, heute lagen zwei getrennte Störungen vor: eine im Umfeld von Unternehmen online von 10:26 bis 11:16 Uhr, und eine weitere bei PARTNERasp mit Beginn um 11 Uhr. Hier war der Großteil der Systeme um 12:30 Uhr wieder verfügbar. Einzelne Systeme konnten erst gegen 16:30 Uhr wieder in Betrieb genommen werden (siehe dazu für beide Störungen unser RZ-Status, "Behobene Störungen der letzten 3 Tage"). Für die betroffenen Kunden bei PARTNERasp sind die Systeme komplett ausgefallen, somit stand auch Unternehmen online nicht zur Verfügung.
Beide Störungen standen nicht in einem Zusammenhang.
Zunächst zu PARTNERasp: Die Störung wurde unmittelbar erkannt und der RZ-Status dazu wurde innerhalb von Minuten geschaltet. Die Störung wurde verursacht durch ein technisches Problem in der physischen Gebäudeinfrastruktur des DATEV-Rechenzentrums, in dem die betroffenen PARTNERasp-Systeme betrieben werden. Dieses Problem hatte einen Stromausfall in einem Teil der Systeme zur Folge. Verantwortlich für die Behebung waren also wir (DATEV), die die Störung unverzüglich an die betroffenen Solution Partner kommuniziert haben. Die Behebung der Probleme war gegen 12:30 für die meisten Systeme erledigt. Für den übrigen Teil wurde schnellstmöglich Ersatzhardware zur Verfügung gestellt, was in Einzelfällen bis 16:30 Uhr gedauert hat.
Warum kam es dadurch zu Ausfällen? Der betroffene Teil der Systeme verfügt bauartbedingt nicht über eine redundante Stromversorgung, und nicht alle Systeme sind mit einem automatischen Failover in ein anderes RZ ausgestattet. Hintergrund dazu: Die Infrastruktur stellen wir, die Verantwortung für Konzeption und Betrieb der PARTNERasp-Systeme liegt bei den jeweiligen Solution Partnern (die mit Sicherheit ihr jeweiliges Betriebskonzept sorgfältig geplant haben).
Im Nachgang prüfen wir selbstverständlich, inwieweit wir das aufgetretene Problem in der Infrastruktur künftig verhindern können. Genauso werden die betroffenen Solution Partner vermutlich ihre Betriebskonzepte prüfen und, wenn sinnvoll, anpassen.
Einige von Ihnen haben deutlich gemacht, dass Sie die Störungskommunikation lückenhaft fanden. Dazu sei angemerkt: Auch die Störungskommunikation liegt in der Hoheit der Solution Partner, da diese am besten wissen, welche ihrer Kunden tatsächlich betroffen sind. Wir als Betreiber des RZ versuchen bei Problemen schnellstmöglich über den RZ-Status zu informieren, können aber keine Details für individuelle PARTNERasp-Systeme liefern. Gleichzeitig sind wir uns sicher, dass unsere Partner genauso um eine schnelle und zielgerichtete Störungskommunikation bemüht sind.
Nun zu Unternehmen online: Die Ursachenfindung ist hier noch nicht vollständig abgeschlossen. Vorläufig kann ich sagen, dass laufende Prozesse (in diesem Fall Teile von Unternehmen online) durch einen Fehler an anderer Stelle "blockiert" waren. Wir gehen davon aus, dass eine Änderung in der Software Auslöser dafür war, es handelt sich also um ein "neues" Problem. Die Störung selbst konnten wir dank unseres Monitorings sehr schnell erkennen, und die mutmaßliche Ursache konnte so innerhalb von etwa einer halben Stunde gefunden werden. Die Auswirkungen konnten wir unmittelbar beheben, und die nachhaltige Fehlerbehebung läuft bereits.
Was uns nicht gelungen ist: die nötigen internen Informationen zeitnah zu Ihnen nach außen zu kommunizieren.
Im Anschluss noch ein paar allgemeine Punkte: Wie Sie sehen, habe ich es bis hierhin geschafft, ohne den Begriff "zentrale Komponente" auszukommen. Ich möchte damit niemandem den Sieg beim "Störungsgrund-Bingo" wegnehmen. Vielmehr war ich heute aufgrund der Art der Störungen in der Lage, einen anderen Detailgrad nach außen weiterzugeben, der für Sie hoffentlich aufschlussreicher war. Wenn wir hier detailarme und abstrakte Ursachenbeschreibungen verwenden, tun wir dies bewusst und im Sinne unserer Mitglieder, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass das im Nachgang einer Störung nicht für unmittelbare Zufriedenheit bei Ihnen sorgt.
Mir ist an dieser Stelle überdies wichtig, dass keine der beiden Störungen heute als "Schluckauf" oder "Husten" durchgehen - Störungen aus dieser Kategorie normalisieren sich innerhalb von fünf bis fünfzehn Minuten von selbst und sind im normalen Betrieb für unsere Kunden kaum wahrnehmbar. Gleichzeitig treten solche Störungsbilder mit einer gewissen Häufigkeit auf, sodass ich zum Beispiel routinemäßig versuche, von Ihnen Infos über eine mögliche Spontanbesserung einzuholen (so wie heute). Hier hat sich relativ schnell gezeigt, dass es sich um ein ernsteres Lagebild handelt.
Zum Abschluss: Es bewegt sich derzeit enorm viel in unseren Rechenzentren, um Ihnen den Weg in die Cloud möglichst einfach und sicher zu gestalten, und um im genossenschaftlichen Sinne einen möglichst großen Mehrwert für unsere Mitglieder zu generieren. Statistisch gesehen treten mehr Störungen auf, wenn mehr Änderungen durchgeführt werden - dass wir Ihnen damit zwangsweise mehr Unterbrechungen in der täglichen Arbeit zumuten, ist uns bewusst. Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten sehr gewissenhaft daran, mögliche Störquellen von vornherein auszuschließen. Wenn doch etwas schief geht, versuchen wir ebenso gewissenhaft, die Störung zu nachhaltig zu beheben. In einzelnen Bereichen können Sie dadurch schon von einer höheren Betriebsstabilität und Skalierbarkeit profitieren, in anderen Bereichen wird das hoffentlich bald für Sie erlebbar.
Top erklärt! Vielen Dank
Endlich mal eine detaillierte und aussagekräftige Stellungnahme eines Vertreters unserer Genossenschaft !
Vielen Dank Stefan_Maetz ! 👍
@Stefan_Maetz schrieb:
Warum kam es dadurch zu Ausfällen? Der betroffene Teil der Systeme verfügt bauartbedingt nicht über eine redundante Stromversorgung, und nicht alle Systeme sind mit einem automatischen Failover in ein anderes RZ ausgestattet. Hintergrund dazu: Die Infrastruktur stellen wir, die Verantwortung für Konzeption und Betrieb der PARTNERasp-Systeme liegt bei den jeweiligen Solution Partnern (die mit Sicherheit ihr jeweiliges Betriebskonzept sorgfältig geplant haben).
Im Nachgang prüfen wir selbstverständlich, inwieweit wir das aufgetretene Problem in der Infrastruktur künftig verhindern können. Genauso werden die betroffenen Solution Partner vermutlich ihre Betriebskonzepte prüfen und, wenn sinnvoll, anpassen.
Einige von Ihnen haben deutlich gemacht, dass Sie die Störungskommunikation lückenhaft fanden. Dazu sei angemerkt: Auch die Störungskommunikation liegt in der Hoheit der Solution Partner, da diese am besten wissen, welche ihrer Kunden tatsächlich betroffen sind. Wir als Betreiber des RZ versuchen bei Problemen schnellstmöglich über den RZ-Status zu informieren, können aber keine Details für individuelle PARTNERasp-Systeme liefern. Gleichzeitig sind wir uns sicher, dass unsere Partner genauso um eine schnelle und zielgerichtete Störungskommunikation bemüht sind.
Also doch lieber DATEVasp ? 🙄
Danke für die lange Mail, aber seien wir bitte mal ehrlich miteinander, sie ersetzen zentrale Komponente durch "an anderer Stelle" und meinen dann ernsthaft sich dafür loben zu wollen ohne zentrale Komponente ausgekommen zu sein?
Es ist wie es immer ist, die DATEV hat eine bescheidene (nett ausgedrückt) Kommunikation, es wird mit dem Finger auf andere gezeigt und vergessen, dass dies alles in ihrer Verantwortung steht. Es ist uns gelinde gesagt ziemlich egal, ob Oracle, MS oder sonst wer der Verursacher ist. Es geht uns um klar Kommunikation, nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern schnell und unbürokratisch Infos zu bekommen, wann was und wie wieder funktioniert.
Hallo @CKB83, danke für die Nachfrage - ich sehe, dass Sie mit dem Informationsgehalt meiner Aussagen nach wie vor nicht zufrieden sind. Ich würde das gern genauer verstehen, deshalb erlauben Sie mir ein paar Rückfragen:
Hallo Herr Maetz,
auch möchte ich für Ihre Erklärung bedanken. Diese fand ich sowohl hinreichend ausführlich als auch zeitnah. Vertiefender technische Ausführungen benötige ich zumindest nicht.
Was man sich natürlich wünschen würde ist eine schnellere und vorzugsweise automatisierte Reaktion der Störungsmeldung. Wenn etwas nicht funktioniert ist am Ende der Kanzlei die erste Frage woran es liegt, man weiß ja zunächst nicht, dass auch andere Kanzleien betroffen sind und fragt sich zunächst, ob vielleicht die Internetverbindung weg ist oder ob die Anbindung auf einmal ein Softwareproblem hat oder ob vielleicht nur der individuelle Server betroffen ist. Ersterer Fall lässt sich schnell und leicht nachprüfen, letztere beide nicht und bedürfen einer umgehenden Kontaktaufnahme mit dem Servicepartner.
Wenn man hingegen gleich bei der DATEV-Statusanzeige sieht, dass das Problem anderweitig legt und man sich die Arbeit erstmal sparen kann und weder am Ende was verschlimmert oder den Servicepartner mit (noch mehr) Anfragen belagert.
Hallo @Stefan_Maetz ,
vielen Dank für Ihr sehr ausführliches Post mortem. Der einzige Weg wie mit solchen Situationen umgegangen werden kann ist Transparenz. Ich hoffe, dass dieses Kommunikationsniveau beibehalten wird. Würde mich persönlich zumindest freuen.
Auf einen Punkt möchte ich dennoch eingehen:
@Stefan_Maetz schrieb:Nun zu Unternehmen online: [...] Vorläufig kann ich sagen, dass laufende Prozesse [...] durch einen Fehler an anderer Stelle "blockiert" waren. [...] Die Störung selbst konnten wir dank unseres Monitorings sehr schnell erkennen [...]
Was uns nicht gelungen ist: die nötigen internen Informationen zeitnah zu Ihnen nach außen zu kommunizieren.
Schaffen Sie eine automatisierte Schnittstelle Ihres Monitorings zum DATEV-Status. Ein false-positive stört niemandem. Wenn nichts hängt schaut eh niemand auf den DATEV-Status. Ein false-negative kostet Kanzleien Geld und Zeit und Nerven.
Wenn eine Störung erkannt wird, auch wenn die Auswirkungen nicht ganz sicher sind, muss als sofortige Folge der DATEV-Status diese Störung widerspiegeln. Immer. Was niemals passieren darf, ist, dass Sie eine Störung im Forum bestätigen, während der DATEV-Status diese aber noch nicht zeigt. Der DATEV-Status muss erste Priorität sein.
Erneut, vielen Dank für Ihre Erklärungen und die eventuellen Überstunden!
Beste Grüße
Hier das selbe Problem. Sendeaufträge werden nicht verarbeitet
Hier ebenfalls... danke für den Hinweis, hätte ich sonst gar nicht gemerkt
Sehr geehrter Herr Maetz,
vielen Dank für die Rückfrage, allein dies ist leider selten geworden, daher aufrichtigen Dank dafür.
Explizit geht es mir weniger um den Detailgrad, als um die Geschwindigkeit der Kommunikation nach außen, wobei Sie Recht haben, dass hier kaum ein echter IT Experte sitzt.
Fingerzeigen, ist hier ein weit verbreitetes Phänomen. In diesem Fall ging der Finger in Richtung PartnerASP Hoster. Ein anderes Mal war es Oracle, ein weiteres Mal Microsoft. Ich bin soweit in der Materie, dass ich weiß, dass MS und Co. nicht mit jedem Update treffen, ich will da auch gar nicht immer der DATEV die Schuld geben. Allerdings muss man einfach konsternieren, dass es kaum Zufall sein kann, dass immer an oder kurz vor einer wichtigen Terminfrist irgend etwas nicht funktioniert. Es ist ein Running Gag im Flurfunk, dass man im Jahr 2026 am besten rund um den Steuertermin Urlaub nehmen sollte, weil die Systeme da eh nicht laufen.
Bitte verzeihen sie daher unsere natürlich bösartige Unterstellung, dass wir der Annahme sind, dass die Ausfälle eher an der Dimensionierung des RZ, an der Update-Politik der DATEV oder an anderen Unzulänglichkeiten in der Wartung der Systeme liegt. Aber ich bin pessimistischer Realist und einmal, zweimal kurz vorm Steuertermin in zwei Jahren kann reines Fremdverschulden sein, aber diese Regelmäßigkeit lässt diese Vermutung einfach nicht zu.
@dhell schrieb:
Hallo Herr Maetz, wir haben heute Probleme in der RZ-Komm. Seit heute Morgen laufen die Sendeaufträge von KRWE ins RZ nicht durch. Auf der DATEV Störungsseite gibt es keinen angezeigten Fehler. Auch in der Community hab ich nichts finden können. Ist hier auf DATEV-Seite etwas bekannt dazu?
Hallo @dhell,
die Überprüfung läuft - wir berichten, sobald wir sachdienliche Informationen haben.
Hallo TLudwig,
mit dieser Anmerkung treffen Sie voll ins Schwarze:
"Schaffen Sie eine automatisierte Schnittstelle Ihres Monitorings zum DATEV-Status. Ein false-positive stört niemandem. Wenn nichts hängt schaut eh niemand auf den DATEV-Status. Ein false-negative kostet Kanzleien Geld und Zeit und Nerven.
Wenn eine Störung erkannt wird, auch wenn die Auswirkungen nicht ganz sicher sind, muss als sofortige Folge der DATEV-Status diese Störung widerspiegeln. Immer. Was niemals passieren darf, ist, dass Sie eine Störung im Forum bestätigen, während der DATEV-Status diese aber noch nicht zeigt. Der DATEV-Status muss erste Priorität sein."
Das ist genau auch mein Punkt bei Ausfällen. Mittlerweile schaue ich zuerst in der Community, ob Kollegen Ausfälle melden und erst danach im DATEV-Status. Gefühlt vergehen vom Bemerken der Störung in der Kanzlei bis zur Veröffentlichung im DATEV-Status meist um die 30 Minuten. Das ist einfach zu lange.
@c_heilmann schrieb:Gefühlt vergehen vom Bemerken der Störung in der Kanzlei bis zur Veröffentlichung im DATEV-Status meist um die 30 Minuten. Das ist einfach zu lange.
Auch jetzt zeigt der RZ-Status immer noch 260/260 an, obwohl bereits vor 47 Minuten die erste Meldung zu hängenden Aufträgen in der RZ-Kommunikation in der Community auftauchte...