Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum sich Leute über Seiten in den Foren darüber aufregen, wie "doof" die DATEV doch ist. Statt dafür Zeit zu verwenden, würde ich diese Seite doch in den Wechsel investieren. Dem ein oder anderen würde auch ein wenig "Programm- und Anwendungskunde" guttun, den ich habe so manches Mal das Gefühl, dass oftmals lautstark moniert, kritisiert, ja gescholten wird, aber man selbst noch keinerlei Erfahrung in den Themen hat; da wirds mit dem Mitreden wollen schon kritisch. Nicht falsch verstehen: Ich zähle mich als digital affine Steuerkanzlei, die eher einen Schritt vorangeht, als einen hinterhinkt und die diese "Online/Cloud-Geburtsschmerzen" seit nun 14 Jahren erlebt und sicher einer der größten Kritiker war. Mangels Energie und schon seit längerer Zeit, stelle ich Halbgares einfach zurück, was (noch) dysfunktional oder ineffizient ist. Um dies beurteilen zu können, sind Kenntnisse über die jeweilige Anwendung unabdingbar; sonst sind es nur Stammtischphrasen... Ich persönlich, als Kanzleiinhaber, bearbeite und "pimpe" auch Finanzbuchhaltungen und Personalabrechnungen, um selbst Erfahrungen zu sammeln und meinen Mitarbeiterinnen, die zumeist im Tagesgeschäft ertrinken, neue Programmfeatures zeigen zu können. Warum man eher motzt, statt wechselt, könnte vielleicht auch daran liegen, dass keine DATEV-Massenflucht oder ein Wechsel stattfindet, weil insgesamt die DATEV so schlecht gar nicht ist und das Gras auf der anderen Seite des Zaunes bekanntlich auch nicht grüner ist. Mir ist ein Kollege bekannt, der mit seinen Partnern den Schritt von DATEV zu Agenda vollzogen hat und zwei Jahre später (entnervt) wieder retour zu DATEV ist.
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