Sehen sie @jareddaum , Einkommensteuermandanten gehören nicht zu meiner Zielgruppe und so ist der Blickwinkel in einer Sekunde ein anderer. 90% meiner Mandanten haben einen selbständigen Hintergrund; ob PersGes. KapGes odee EU und die Übrigen sind "Altbestände", die ich nach wie vor, motiviert und optimal berate; keine Frage. Aber danach richte ich die Kanzlei nicht aus. Von den o.g. 90% Mandaten mit selbständigen Hintergrund, bearbeiten wir zu 90% die Buchhaltung in der Kanzlei und das sind dann schon Mandate bis in den mittleren achstelligen Umsatzbereich. Ich denke auch, die Zukunft des reinen ESt-Mandanten liegt nicht mehr in der Kanzlei, sondern in Apps . . . Sie haben daher durchaus recht, dass jeder "sein" persönliches Werkzeug bekommen sollten, aber ich denke weniger, dass sich die DATEV in Richtung reines ESt-Mandat weiter verausgabt, da die Tage dafür gezählt sind. Würde ich nicht die privaten Steuererklärungen von Einzelunternehmern, Gesellschaftern und Geschäftsführern (sehr gerne selbstverständlich) bearbeiten, ginge mein Bedarf für Ihre Wünsche fast gegen Null. Das soll nicht despektierlich klingen; ist aber einfach so. Ihre genannten "Merker" habe ich inkludiert in den "Buchungspositionen" . . . Natürlich sende ich dem Finanzamt auch gelegentlich wietere Arbeitsergebnisse mit AV aus Rewe, indAnl etc. per SoNa parallel mit, aber das ist einfach bereits da. Heute wieder einen Ordner einer Arztpraxis reinbekommen. Jahresbuchführung Praxis, sonstigen Einkünften, V+V und "wasweißichnochwas" Das geht über Rewe, über was sonst. Excel ? Wohl kaum... siehe oben. Mal wieder zurück "to topic": Sie und ich glauben nicht ernsthaft, dass mit Excel-Geschichten oder ich mit indAnl noch lange gearbeitet wird. Mein Credo war schon immer, einen Schritt voraus, statt hintendran zu sein und daher wird jetzt bereits versucht, möglichst alles in Formularen darzustellen . . . So will es der Fiskus bzw. der elektronische Veranlagungsbeamte ! Der ist wichtig, glauben Sie mir, denn das was der aus seinem Plausbilitätsalgorithmus durchschleust, ist das Gebot der Srunde. Dem tun Sie eben keinen Gefallen mit Zusatzlisten und Erläuterungen, sondern der will seinen Algorithmus im Formular barrierefrei abspielen können . . . udn dann erreichen Sie ihr bzw. wir unser Ziel zu Veralagungen, wie erklärt, ohne Rückfragen und ohne VdN. . . das teste ich seit zwei Jahren, mit erstaunlichen Resultaten. edit: Ich war auch schon so frech, ein "Klimagespräch" mit dem Finanzamt zu führen, weil strittge Fälle "abgenickt" wurden. Die Antwort war frappierend und einleuchtend: Mittels Unterstützung der KI wurden Untersuchungen bezüglich der Steuerfälle gestartet und per Saldo ergab sich, dass ggf. in Kauf genommene "Fehlerklärungen" mit evtl. günstigeren Ergebnissen für den Steuerpflichtigen, für das Finanzamt (Staat) per Saldo günstiger sind, als "HR" mit Zeit und Kosten dafür zu belegen; auch zuletzt hatte ich ein Gespräch über eine sehr fragwürdige Nachfrage, aber die freundliche Azubine meinte, "das System" meinte, Sie müsse das prüfen und nachfragen und das müsse sie machen, damit sie keine Stress bekäme . . . So antwortet man dann eben, damit die Akte gefüttert wird; ob das en detail geprüft wird, sei dahingestellt. Insofern neige ich immer öfter dazu, die o.g. Anlagen nicht "proaktiv" zu versenden... manchmal ists weniger, mehr ! "Wer weiß, wie es funktioniert, weiß wie es funktioniert..."
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