Hallo Herr Bohle, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Sie haben natürlich Recht damit, dass man nicht manuell in die komplexen Mechanismen des SQL-Servers eingreifen sollte. Mir geht es hauptsächlich darum, die verfügbaren Resourcen nicht zu überfordern. Klar, mit RAM-Speicher sollte man nie geizen. Wieviel tatsächlich von welcher Software benötigt oder verwendet wird, ist ein Buch mit mehreren Siegeln. Der Festplattenspeicher wird seltsamerweiser auch immer wieder knapp bevor der nächste Serverwechsel ansteht, obwohl er zum Installationszeitpunkt mehr als ausreichend war. Die Serverbetriebssysteme sind zum Glück erstaunlich intelligent, robust und 'leidensfähig', wenn es eng wird. Dann werden eben automatisch die Kontingente unter den Prozessen anders verteilt oder es wird zur Not auf die Festplatte ausgelagert, was das System natürlich sehr stark ausbremst. Allerdings gibt es Aktionen, die direkt mit den Dateigrößen zusammenhängen, z.B. das Erstellen von Snapshot-Dateien für die Datenbankprüfungen (DBCHECK) u.a. Mir sind einzelne Riesen-SQL-Dateien weniger sympathisch als mehrere kleinere SQL-Dateien. Datev unterstützt z.B. die Aufteilung der REWE-Datenbanken dadurch, dass man weitere Pfade anlegen kann. Da diese Pfade als Unterverzeichnisse von STANDARD angelegt werden, werden sie bei Datenanpassungen auch automatisch berücksichtigt. Ein Abhängen und Auslagern wäre sicher nicht sinnvoll. Viele Grüße Michael Vogtsburger P.S. Ich hatte noch nie den Ehrgeiz, und auch nicht die Ressourcen, um die Grenze von 524 PetaByte zu testen
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