Wenn nur nicht die vielen Kleinigkeiten wären! Hallo Herr Martens, hallo Herr Kolberg, Sie meinen sicherlich die Kleinigkeiten, die die restlichen 80% der Anwendung ausmachen. Spaß beiseite, Sie haben recht. Insgesamt betrachtet arbeite ich auch sehr gerne mit Rewe. Immer dann, wenn man an unnötige Grenzen stößt, regt sich bei mir dann eben auch der Unmut. Nicht deswegen, dass das Programm etwas partout nicht kann oder können kann, sondern weil die DATEV in der Umsetzung dieser vieler kleiner täglichen Helferlein, die uns kostbare Zeit schenken, viel zu träge ist. Allein dieses Beispiel mit dem Ausziffern der Konten und die Vielzahl verschiedener Kontenarten spricht Bände. Da werden Ressourcen in sinnfreie Dinge investiert, die kein Mensch wirklich braucht, oder wurde bspw. der Wunsch nach neuer Symbolgestaltung zigtausendfach vorgetragen? Eines möchte ich einmal erwähnen: Herrn Kolberg gebührt mein höchster Respekt, für seine fachliche und für jedermann nachvollziehbare Schilderung von Problemlagen und Umsetzung von Anwenderwünschen; ebenso die Ausdauer und regelmäßigen Erinnerungen an die DATEV zur Umsetzung. Herr Kolberg lässt es nicht zu, dass etwas ausgesessen werden kann. Ich hatte dies so früher auch versucht zu verfolgen, habe aber zwischenzeitlich resigniert. Ja, zwischenzeitlich besuche ich die Community deutlich weniger. Wenn man mal Revue passieren lässt, was hier täglich an Anfragen aufschlagen, muss es sich zweifelsohne aufdrängen, dass in der Entwicklung massiv etwas in die falsche Richtung läuft. Vor Jahren bereits hatte ich bspw. eine Anfrage bezüglich Rechnungsschreibung gestellt und ich wurde stets auf die Pro-Version vertröstet. Wir alle warteten in verschiedensten Bereichen auf die große Pro-Verheißung, die dann sang- und klanglos eingestellt wurde; im Nachhinein kann man sich dafür bei der DATEV nur bedanken, dass sie sich selbst eines Besseren belehrte. Ach ja, wir arbeiten heute noch auf Rechnungsschreibung von 1998, welche m.E. nur an die jeweiligen Windows-Versionen angepasst wurde. (Wenn ich meine Belegbilder in UO haben will, dann will ich keinen Export der RechnungsDATEN !) Man muss sich nur auch versinnbildlichen, wie oft man selbst Umgehungslösungen innerhalb der Anwendungen anwendet, weil funktionale Defizite vorhanden sind. M.E. gehören die einmalig gemeldet und behoben; da geht es nicht um Wunsch oder Wirklichkeit (auch hier das Ausziffern bzw. das einheitliche Kontenformat ein treffendes Beispiel). Allein die Reaktion auf derart elementare Funktionen, wie "einheitliches Konto" und "Ausziffern im laufenden Buchungsbetrieb" sind für mich indiskutabel, armselig, lächerlich und gegenüber dem Anwender selbst, fast beleidigend. Sicher, es werden Dinge umgesetzt, aber sind wir mal ehrlich: Zumeist sind es Dinge, die nicht wirklich die größten Wertschöpfungen in der Kanzlei erzielen. Wollte mir auch mal wieder ein wenig Luft verschaffen und tauche wieder ab. Herr Kolberg, bleiben Sie dran !!! p.s.: Alleine die Veröffentlichung einer Anwender-Wunschliste bzw. sogar eine interaktive Wunschliste (mit den TOP100 bspw.) wäre schon ein Schritt nach vorne.
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