Hallo Frau Metz, klar, die DATEV ist ein Konzern mit den entsprechenden Strukturen. Was die DATEV trotzdem hat sind viele engagierte und loyale Mitarbeiter. Sie zähle ich auch dazu. Denn Sie waren bereit sich der öffentlichen Diskussion zu stellen und für Verständnis zu werben. Schauen wir uns einmal kurz auf Kollaborationsplattformen um, die für Berufsträger entwickelt worden sind und bereits am Markt sind: Beispielhaft kanzlei.land und 5FSoftware. Auch viele weitere Anwendungen am Markt wurden aus der Praxis geboren, wie account.one und buchhalter.pro. Zum Teil aus der Not heraus, dass DATEV nichts Vergleichbares auf die Beine stellt. Alle haben eins gemeinsam. Sie wurden von Praktikern mitentwickelt. Von Personen, die in den Kanzleien VOR-ORT sind. Das vermisse ich bei DATEV. Sicherlich können die ganzen #Camps Impulse geben. Sie ersetzen aber nicht das Selbst-Vor-Ort Miterleben in den Kanzleien und beim Mandanten. Ist das nicht eine subjektive Sichtweise? Wie kann ich dann sicher sein, dass das was ich in der einen Kanzlei erlebe, für andere auch gilt? Es ist immer eine subjektive Sichtweise und daran werden auch Fragebögen oder zufällig ausgewählte Kanzleien nichts ändern. Wenn man Innovation will, dann findet man die aber nur in Kanzleien, die sich immer wieder neu definieren, die ihren Ärger über die DATEV in Innovation verwandeln können. Die sind in der Regel auch bereit, der DATEV genau diesen Zugang zu gewähren. Vielleicht ist das ja ebenfalls eine Strategie PRAXISNAH Produkte weiterzuentwickeln. Es ist zu mindestens die von unserer Kanzlei bevorzugte. VG Sven Ehlers
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