Wir als größere Kanzlei sind von Seiten der DATEV aus im letzten Quartal des letzten Jahres gefragt worden, ob wir vorgezogen als Pilotierer an der Umstellung auf das "neue" DATEV-DMS teilnehmen wollen. Wir haben dies intern besprochen und zugestimmt. Aus den verschiedensten internen wie externen Gründen (Vorstellung des Projekts in der Partner-Runde, komplette Umstrukturierung der Zugriffsrechte im DMS "neu", Warten auf SRs weg. Besonderheiten iZm. geschwärzten DMS-Dokumenten, Verschieben von SRs von Januar auf April/Mai 2021) hat sich die Umstellungsvorbereitung in die Länge gezogen. Aktuell ist der Stand so, dass die Umstellungsvorbereitungen, sprich die Umstellung unserer ca. 650.000 DMS-Dokumente, durchgelaufen sind. Es sind noch ca. 100 bis 200 Dokumente nachzubereiten, bis das neue DMS "scharfgeschaltet" werden kann. Einerseits läuft aktuell noch die Nachbereitung der og. Dokumente, andererseits möchte ich nach Aufbereitung der Dokumente kein System aktivieren, ohne vernünftig vorbereitet zu sein, sprich entsprechende interne Schulungsmaßnahmen vorbereitend durchgeführt zu haben. Jeder im Kollegenkreis soll und muss sich darauf verlassen können, dass der interne Support direkt vernünftig und zielführend läuft. Parallel laufen auf Sachbearbeiter-Ebene in der näheren Zukunft die ersten Fristsetzungen zur Übermittlung von GewSt-Erklärungen ab. Jetzt ist die Situation allerdings so, dass unser Systempartner die letzten, aktuellen DATEV-Updates (z.B. inkl. der aktuellen Programmversion GewSt) nicht einspielen kann, weil die DATEV hiervon abrät. Dies aus dem Grund, weil das DMS "neu" noch nicht aktiv geschaltet ist. Stellt sich die Situation tatsächlich so dar? Ich habe in der Vergangenheit nie wahrgenommen, dass idZ. keine regulären Updates gefahren werden können. Hat hier im Forum jemand Erfahrungswerte zu diesem Thema?
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