@vogtsburger Ich stimme Ihnen zu 100% zu. Deshalb habe ich meine Smart-IT jetzt nach der Preiserhöhungsankündigung in der Krise gekündigt. Ich kann nur von meiner kleinen Kanzlei reden: ich habe Mandanten, die haben WIRKLICH Angst, ob sie im Winter die Bude noch heizen können. Ich frage mich schon, welche Mandanten, nachdem sie sich gerade von Corona berappelt hatten, jetzt das Handtuch werfen werden. Gerade die jungen Leute kommen mit dem Gedanken, dass die Trauben zukünftig nicht mehr in den Mund wachsen werden überwiegend nicht gut zurecht. Das Einzige, was der Datev in der aktuellen Krise und bei der sich abzeichnenden harten Rezession einfällt um die Genossen zu unterstützen, ist, die Preise nach oben "anzupassen". Das ist die Selbstbedienungsmentalität eines Monopolisten. Man fühlt sich wie an der Tanke. Die Konsequenz kann nur sein: Abhängigkeit vermindern. Option für den kurzfristigen Umstieg auf kostengünstigere Anbieter öffnen und offen halten, die lizensierten Datev Produkte durchforsten und kündigen, was möglich ist. Ein bisschen off Thread-Topic: Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie wir weiter arbeiten können, wenn im Winter die immer wahrscheinlicher werdenden Stromausfälle wirklich eintreten? Ich habe "seit Putin" nicht mehr geheizt (Gas!) und Dusche inzwischen meist kalt (Pfarrer Kneipp freut's). Ich habe schon in diesem Jahr den Testlauf mit Fingerhandschuhen, langen Unterhosen und dickem Pullover am Rechner erfolgreich abgeschlossen. Gewöhnungsbedürftig, aber machbar. Der Schmerz war geringer als befürchtet. Meine Eltern, insbesondere meine Mutter, hatten schwerste Kriegstraumata von WW2. Das war und ist mein Beitrag, den ich leisten konnte und für mich selbst leisten musste, um mich im Angesicht dieses Krieges nicht so absolut hilflos zu fühlen. Was können wir machen, wenn wir Stromausfälle bzw. kontrollierte Abschaltungen bekommen? Außer dumm gucken und bei Kerzenschein unter Decken auf dem Sofa mit dem alten Batterieradio Musik hören. Arbeiten ist dann nicht mehr. Oder doch? Dazu eine rein ketzerische Frage: macht die Cloud in diesen Zeiten überhaupt Sinn? Wäre es nicht besser diese Entwicklung bis nach der Krise zurückzustellen und den Genossen die Möglichkeit vollumfänglich lokal zu arbeiten zu lassen bzw. wieder zu ermöglichen? Wenn wir uns - wie aktuell zu befürchten ist- auf eine zuverlässige Stromversorgung nicht mehr verlassen können, wie sollen wir uns dann noch für jeden Furz im RZ anmelden können?
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