Wenn die DATEV e.G. "schlau" wäre, würde sie sich mit Ihnen in Verbindung setzen (ggf. mit den hauseigenen Juristen und anderen StB/WP) und für ein fürstliches Honorar endlich klare, rechtliche Informationen (als Info) erstellen zum entsprechenden Umgang mit DUO + Co. Gerne auch über ein gesondertes Forum bei dem sich andere einbringen können. Diese Hilfestellung in Form einer - zu aktualisierenden - Informationsschrift würde dann für die verschiedenen Fälle den Berater, den Mandanten und auch den Technikern helfe, welche vertraglichen und technischen Gestaltungen - rechtlich - zielführend und zukunftssicher sind. Etwas zu tun, nur weil es technisch möglich ist kann in einem rechtsberatenden Beruf existenzvernichtend oder zumindest - bedrohend sein. Die Entscheidung und Verantwortung bleibt natürlich beim Berufsträger, das kann aber kein normaler Steuerberater ohne Unterstützung überhaupt noch durchblicken. Wenn dies nicht bald geschieht und erst massive Probleme mit und durch Finanzamt, GoBD, Steuerberater und Mandanten auftauchen wird dies sicher nicht gut für alle Beteiligten. Immerhin gibt es auch in diesem Forum seit Jahren Problematiken zu diesen Themen und (so mein Empfinden) eine unverständlich, starke Zurückhaltung unserer Genossenschaft hierzu Stellung zu beziehen und (bitte) entsprechend Hilfestellung zu geben. - DUO, Digitalisierung mit DATEV + GoBD - DUO, Daten im Mandantenzusammenhang (Zivil-, Straf-, Steuer und berufsrechtlich) - DUO, Daten im (rechtlichen) Umfeld des ersetzenden Scannens - RZ-Daten welche Daten liegen dort vor, wie können diese identifiziert werden woher kommen sie, wie können die gelöscht werden (Datenschutz). Woher und warum kommen z.B. Lohndaten im RZ, Jahre nach Mandatsbeendigung und Jahre nachdem die Mandanten eigentlich schon vollständig gelöscht wurden (DATEV konnte keine zufriedenstellenden Antworten geben). - Rewe im Zusammenspiel mit den GoBD, wo kann Auszugsnummer, Blatt und Position erfasst werden, wenn dies offenbar von der FinVerw gefordert wird. - Klare Strukturen beim Daten- und Mandantenübertrag. Die aktuellen Prozesse sind derart zerpflückt, das es wohl recht häufig zu unnötigen Problemen und ggf. Datenverlusten kommt. ACHTUNG: In den Kanzleien sitzen in erster Linie Steuerfachmenschen und keine Techniker, zudem sind diese in erster Linie auch reine User, die immer weniger technisches Verständnis haben. Gerade heute habe ich per SK eine Antwort von einem Techniker erhalten. Der hat mich derart mit technischer Sprache und mir unbekannten Ausdrücken zugebombt, dass ich nur antworten konnte: Bitte in meiner Sprache, verstehe nix. Ich selber habe über diverse SK zur rechtlichen Situation (z.B. Belegexport aus DUO nach Mandatsbeendigung) von DATEV nur grobe, technische Workarounds und oberflächliche Erklärungsversuche erhalten. Mit persönlich reicht das nicht, ich möchte die Digitalisierung mit DATEV nicht nur technisch verstehen, sondern möchte auch rechtlich auf möglichst sicherer Seite stehen. Der Weg in eine Digitalisierung durch die Genossen wird sicher nicht leichter und schneller, wenn so mancher Berater nicht weiß was zu tun ist, Schwierigkeiten mit den "Modellen" hat und Unsicherheiten bleiben.
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