Hey, ich hatte eine ähnliche Frage im April als Servicekontakt an die DATEV gesendet. Ich wollte wissen, ob der Prozess: Auftragswesen next → Belege online → OCR-Erkennung → Kanzlei-Rechnungswesen so wirklich stimmt. Weil das ist einfach **bleep**isch und schlechter als die Konkurrenz in diesem Aspekt. Wieso sollte es nicht möglich sein FiBu-Konten in Auftragswesen next zu hinterlegen, um fertige, perfekte Buchungssätze mit Belegbild nach Kanzlei-Rechnungswesen zu übergeben? Daran ändert auch der erweiterte Modus in DUO nichts, oder? Zumindest ist hier die Antwort von DATEV zu dem Thema: Sehr geehrter Herr J, Vielen Dank für Ihre Rückfrage zu dem beschriebenen Vorgehen. Uns ist bewusst, dass der Prozess auf den ersten Blick umständlich wirken kann. Er ist jedoch bewusst so gestaltet, weil DATEV Unternehmen online und DATEV Rechnungswesen klar abgegrenzte Aufgaben haben: DATEV Unternehmen online ist die Plattform für Belegerfassung, Belegbereitstellung und Unterstützung der Belegerkennung. DATEV Rechnungswesen ist und bleibt das führende System für die Buchhaltung, insbesondere für Konten, Offene-Posten-Logik und buchhalterische Stammdaten. Aus diesem Grund gibt es keine eigene Schnittstelle, die vergleichbar mit dem Buchungsdatenservice Stammdaten oder Kundenkonten automatisch zwischen Rechnungswesen und Unternehmen online synchronisiert. Der Buchungsdatenservice dient ausschließlich der Übernahme von Buchungen in das Rechnungswesen und nicht dem Abgleich von Stammdaten in beide Richtungen. Die Rückschreibung von Buchungsinformationen nach Unternehmen online ist deshalb reine Information: Sie zeigt an, wie ein Beleg gebucht wurde (z. B. Konto, OP-Status), ergänzt aber keine Stammdaten wie Kundenkonten oder Debitorennummern. Der Hintergrund ist, dass Kundenkonten fachlich zur Buchhaltung gehören und dort gepflegt werden müssen. Eine automatische Übernahme nach Unternehmen online würde zu Inkonsistenzen führen (z. B. bei Kontenwechseln oder mehreren Konten pro Kunde).
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