Danke nochmals an alle für die Beiträge. Den Thread habe ich ja vor ca. 2,5 Jahren eröffnet. Mittlerweile haben wir die Bearbeitung von Mandanten, die ursprünglich ohne OPOS gebucht wurden, größtenteils auf OPOS-Buchhaltungen umgestellt. Es ist die beste Lösung, jedoch ist der Aufwand nicht ohne.Dafür ist natürlich die betriebswirtschaftliche Aussagekraft viel höher als ohne OPOS. Mit OPOS gibt es regelmäßig Abstimmarbeiten und der Ausgleich der offenen Posten funktioniert oftmals nicht automatisch ("grüne Lampen teilweise eher selten beim Auflösen der Banken"). Es gibt unzählige Probleme, die einen wirklich automatischen Ausgleich verhindern: Rechnungsnummer nicht oder nicht exakt in Verwendungszweck z.B. bei EC-Zahlung, PayPal, Amazon, etc. Rechnungsnummer unvollständig, oder mit Leerzeichen mehrere Rechnungen werden überwiesen Skonto meines Wissens nie grüne Lampe Auch nicht wenn in Geschäftspartner-Stammdaten 2% od. Ähnliches hinterlegt werden Unklarer Geschäftspartner usw. Noch dazu kommt es natürlich zu Problemen, wenn der ursprüngliche Beleg schon fehlerhaft in der debitorischen / kreditorischen Buchung erfasst wurde. Außerdem können schwerwiegende Fehler in der Datenübermittlung gemacht werden. z.B. Lieferscheine statt Rechnungen übermittelt und evtl. auch gebucht, Keine Seitentrennung beim Scannen und damit Übersehen der Buchung, doppeltes Scannen und evtl. doppelte Buchung (gibt Prüfung in ReWe aber es kann dennoch Probleme geben), etc. Von automatischem Auflösen der Banken kann nicht ansatzweise gesprochen werden. Dies ist natürlich auch mandatsabhängig. Bei einer primitiven EÜR-Buchhaltung stellten sich diese Punkte natürlich nicht ("Beleg anhängen an Bankbuchung soweit verfügbar und fertig). Die Aussagekraft der Buchhaltung ist dafür natürlich sehr gering. Daher haben wir wie gesagt auch auf OPOS umgestellt. Der zukünftige FiBu-Buchungsautomat basiert übrigens auch auf OPOS. Wie die angesprochenen Probleme wie EC und Co. da in den Griff bekommen werden können, muss man abwarten. Eine nennenswerte Weiterentwicklung der DATEV in diesen Punkten hat in den letzten Jahren nicht stattgefunden. Grundüberlegung ist: "TischlerMUSTER" überweist die Lieferantenrechnunng "12345" an "HäcknerLIEFERANT" und das wars. EC, PayPal- oder Amazon- Transaktions-IDs usw. müssen mit Zusatzlösungen bearbeitet werden. EDIT: inhaltliche Ergänzung im letzen Absatz Schönes WE
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