@JensMetschkoll schrieb: @andrereissig schrieb: - Verantwortung für die Datensicherung liegt beim Anbieter Dabei sehe ich aber das Problem, dass mir die Verantwortung des Anbieters wenig hilft, wenn etwas katastrophal schief geht und der Anbieter Daten nicht wiederherstellen kann. Denn dann sind die Daten weg. Der wenn auch nur sehr theoretisch denkbare Verlust ist dabei so existenzbedrohend, dass ich immer eine lokale Kopie aller Daten bei mir haben möchte. Das halte ich für vergebene Liebesmüh‘ und ungefähr so effektiv, als würden Sie sich ein Glas Wasser in den Keller stellen, falls die Wasserversorgung zusammenbricht. Sie haben dann eine Datensicherung in einem proprietären Format eines Clouddienstleisters auf der lokalen Festplatte und der Dienstleister ist möglicherweise untergegangen. Und jetzt? Das ist so, als würden Sie aktuell in Bestandsdienste Rechnungswesen eine DVSDRW-Datei sichern. Was bringt Ihnen die, wenn Sie keine DATEV-Software haben? Außerdem ist die lokale Sicherung die volatilste Sicherung, die Sie anlegen können. Diebstahl, Defekt, Versionsalterung, usw. Wie oft wollen Sie die Sicherung anlegen? Täglich? Wöchentlich? Ich weiß ja nicht, wie groß Ihre Kanzlei ist, aber wenn Sie nicht gerade Einzelkämpfer sind, werden die Datenmengen schnell überwältigend. Falls Sie an eine Sicherung in einem lesbaren Klartextformat denken, z. B. CSV - was wollen Sie damit im Notfall machen? In Excel weiterarbeiten, wenn die Cloud nicht verfügbar ist? Ihr Engagement für die Sicherheit Ihrer Daten ist löblich - in dieser Form aber wohl eher mehr Aufwand, als Nutzen. Wenn der „Cloud“ etwas passiert, haben Sie dann zwar ein lokale Datensicherung, aber nichts, worauf Sie diese bearbeiten können.
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