Tja, Thema E-Rezept: so funktionierts in Deutschland (man kann sich das ja zum Wochenende mal anschauen): 1. E-Rezept App downloaden, kein Kennwortzwang, sondern entsperren per Fingerabdruck, super 2. Profil anlegen: puh wie will ich mich anmelden, mit App meiner Krankenversicherung oder Karte - ein Benutzerkonto bei der Krankenkasse habe ich, komme leider in der dafür vorgesehenen, zwischenzeitlich zweiten installierten App, nicht weiter. Also Versichertenkärtchen, das hat man ja physisch vorliegen. Kartenzugangsnummer gefunden...aber eine PIN wird benötigt. Wenn diese nur auf dem extra fein säuberlich abgelegten Kartenversanderhaltungsbegleitschreiben drauf wäre... 3. PIN anfordern. Zum wiederholten Male irgendwo persönliche Daten eingeben. Eine Identifizierung ist erforderlich, weiß meine Krankenkasse gar nicht wer ich bin? Mal am Montag nachfragen, für welche Person dann jahrelang Beiträge bezahlt wurden. Ok, dritte App downloaden, Identifizierung per elektronischen Personalausweis war erfolgreich. Weiterleitung? Fehlanzeige. Wie geht es weiter - ah eine Mail kommt an. 4. Mail: Identifikation war erfolgreich und ich werde die PIN in den nächsten Tagen per Post erhalten. Ob es das war? Fortsetzung folgt. Ausprobieren muss man das wahrscheinlich mit einem Rezept für Blutdrucktabletten...nein, aufregen bringt nix. Kommt da noch ein E-Rezept 2.0 was dann auch Überweisungen an Fachärzte beherrscht? Eine drölfzigste App mit der man seine Arztbriefe digital erhält? Wie soll denn da der Handyinteressierte Senior oder jemand ernsthaft erkranktes mit zurechtkommen. Dieser Vorgang ist garantiert nicht barrierefrei. #digitalisierungsmotordeutschepost
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