Hallo TobiK, ich versuche mich mal Ihren Gedanken zu nähern. Wir selbst haben bei zwei Berufsträgern genau eine Postorganisationsstelle und kommen damit super aus. Den Vorteil für jeden Berufsträger eine Postorganisationsstelle und eine Superpostorganisationsstelle für alle einzurichten sehe ich nicht, da die Nachteile die Vorteile erheblich überwiegen, wie sie selbst schreiben.. Ich würde in Ihrer Konstellation drei Postorganisationsstellen (für jedes Team eine) bleiben und jeder Stelle die jeweiligen Anwälte / Sekretariat zuordnen. Damit haben Sie m.E. eine optimale Strukturierung die auch den Bedürfnissen der Kollegen gerecht wird, die in mehreren Teams arbeiten dürfen. Die von Ihnen geschilderten "Nachteile" kann ich nicht erkennen. @TobiK schrieb: ... Nachteil: 1. Abrufen von Nachrichten dauert super lange, da eine Sekretärin für alle Anwälte des Teams abruft. Der Abruf und Versand lassen sich im "Hintergrund" bewerkstelligen. Während des Abrufs kann weitergearbeitet werden, mit der Folge, dass die Dauer irrelevant wird. Unter Umständen lässt sich die Abrufdauer dadurch verkürzen, dass häufigere Abrufe erfolgen. @TobiK schrieb: ... 2. Ist eine Nachricht defekt, leiden alle des Teams darunter, die diese Nachricht anklicken .... zunächst: was heißt "Nachricht defekt"? Wird eine Nachricht unvollständig heruntergeladen, wird diese bereits im Posteingangskorb noch vor der Weiterverarbeitung gelöscht; dann wechseln wir auf die Internetseite der BRAK, schieben die Nachricht nochmals aus dem Unterordner "von DATEV abgerufen" in den Eingang und können so die Nachricht nochmals abrufen. Sofern Sie dies nicht wünschen, würde ich "defekte Nachrichten" unmittelbar in den "erledigt"- Ordner schieben, denn Eingänge die in diesem Ordner landen, werden von den Sachbearbeitern nicht wahrgenommen. Den Sachbearbeiter kann man dann anderweitig, etwa per Mail oder Aufgabe über den Eingang unterrichten. Ansonsten müssten Sie genauer definieren, was Sie unter einer "defekten" Nachricht verstehen. Warum "leiden alle Teams" unter der defekten Nachricht, wenn diese nur in einer Postorganisationsstelle, d.h. einem Team abgerufen wird? @TobiK schrieb: ... 3. Werden die Anhänge der Nachricht verschlagwortet, kann es sein das die Beschriftung verloren geht, da jemand anderes beim Klick auf die selbe Nachricht die Beschriftung wieder zurücksetzt Das ist ein grundsätzlich organisatorisches Problem; mit dem auch wir immer wieder zu kämpfen haben. Das hat nichts mit der Größe der Kanzlei oder der Anzahl der Personen die auf den Posteingangskorb zugreifen dürfen zu tun. Hier hilft nur die klare Anweisung und Regelung wer wann auf den Posteingangskorb zugreifen darf. Ich kann aus meiner Sicht nicht erkennen, warum ihre bisherige Strukturierung nachteilig oder unpraktikabel sein soll.
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