@sickinana schrieb: Genau, ich meine die Zusammenführung mehrere Dateien zu einer Sammeldatei. Als wir Schriftsätze noch per Post erhalten haben (ab und zu erhalten wir sie auch noch auf diesem Wege), haben wir das gerichtliche Schreiben samt Schriftsatz zusammen eingescannt. Lediglich bei Aktenübersendungen haben wir die Akte vom gerichtlichen Schreiben getrennt oder wenn es bestimmte Schriftstücke erforderten. ... Sie scheinen noch nicht wirklich auf die Papierakte zu verzichten. Aus meiner täglichen Arbeit kann ich berichten, dass eine (umfangreichere) Akte, in der Schriftsatz, Anlagen und Verfügung in einer Sammeldatei liegen, digital fast nicht zu bearbeiten ist. Jede Anlage, jeder Schriftsatz und jede gerichtliche Verfügung sauber mit einem inhaltsbezogenen Schlagwort bezeichnet und der Blick auf die Dokumentenliste erleichtert die Arbeit. lautet die Bezeichnung des Dokument z.B. Arbeitsvertrag ist klar welchen Inhalt die Datei hat. Lautet das Dokument etwa: Anlagen zum Schriftsatz vom... muss ich als Anwender wissen, in welchem Schriftsatz welche Anlagen übersendet wurden. Sofern Sie die gerichtlichen Verfügungen gesondert in der DokAblage ablegen können Sie die zugehörige Frist mit dem Dokument verknüpfen. Damit kann der Anwender sehr schnell und leicht erkennen, welche Frist zu welchem Dokument gehört. @sickinana schrieb: ... So organisieren wir uns, ich kann mir nicht vorstellen, neben den PDF-Dateien, die über das beA übersandt werden, zusätzlich diejenigen abzuspeichern, die man nicht benötigt (.html, .xml), das würde die Akte unnötig vollstopfen und unübersichtlich machen.🤔 Die .html, .xml können wichtige Informationen enthalten. Das Prüfprotokoll enthält zwar viele Daten, die auf den ersten Blick unverständlich sind, jedoch lässt sich damit z.B. eine unwirksame Klageerhebung nachweisen (wenn Postfachinhaber und "Unterzeichner" nicht übereinstimmen). Daher würde ich die Relevanz der Dateien nicht generell in Abrede stellen. @sickinana schrieb: ... Ich befürchte, das Kommunikationspaket haben wir nicht, denn von Unterordnern in Akten habe ich noch nichts gesehen. Das wäre natürlich praktisch. Das Kommunikationspaket und die Ablagestruktur der Dokumentenablage (DokAb) haben nichts miteinander zu tun. Da bei Ihnen die Zusammenfassung.pdf nicht erstellt wird, nutzen Sie tatsächlich kein Kommunikationspaket. Auch ohne Kommunkationspaket müsste es aber möglich sein, die Nachrichtenbestandteile in unterschiedliche Register/Ordner zu legen und dann teile dieser Register auszublenden. Dann hätten Sie zumindest für die tägliche Arbeit mehr Überblick.
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