Erst einmal vielen Dank für die übersichtliche Beantwortung. Leider kann ich Ihnen nicht in allen Punkten zustimmen: - Logo: Hier haben wir wieder eins der Standardprobleme. Theoretiker setzen etwas um, denken nicht an alles und wenn das dann bemängelt wird, hat die Änderung keine Priorität, weil die Karawane schon weitergezogen ist, um den nächsten Brand zu löschen. - Layout: Im XML-Teil steckt der eigentliche Inhalt, das ist korrekt. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es ist schwierig, einem Partner zu erklären, der bisher größte Priorität auf den Farbton der Partnernamen auf dem Rechnungsvordruck gelegt hat, dass er jetzt in Schwarz in die Fußzeile verbannt wird, wo für ihn eigentlich kein Platz ist, wenn er weiterhin alle Banken genannt haben möchte, auf die die Mandanten überweisen sollen. Davon abgesehen, dass man die Banken nicht in der Schriftgröße aufführen kann, wie die Standardbank. Ich kann bei ZugFerd nicht ermitteln, dass die Position der Felder aus dem XML-Teil im PDF-Teil vorgegeben ist. Beispiel: In der Testrechnung wird eine Einkommensteuererklärung berechnet. In der PDF gibt es dann die Felder Zeitraum. Satz, Tabelle, Gegenstandswert. Im XML-Teil wird das zusammengefasst zu <ram:Description>Zeitraum: 2023 Satz: 4,00/10 Tabelle: A Gegenstandswert Einheiten: 500000.00 EUR</ram:Description> Sie können also verschiedene Felder des PDF-Teils, die an verschiedenen Stellen des PDF stehen, zusammenfassen zu einer Position im XML-Teil? Und das komischen Forum ZugFerd gibt Ihnen vor, wo diese Felder zu stehen haben? Teilen Sie uns diese Vorschrift mit und zumindest ich werde nicht mehr über das Layout meckern. Ich glaube eher, dass ZugFerd Pflichtfelder und optionale Felder vorgibt, aber nicht, wo diese in der PDF zu positionieren sind. Aber ich bin lernfähig. Aber wir sind nun einmal in einem Berufsfeld, wo Rechtsgrundlagen entscheidend sind. Ihre Aussagen zur Ansprechpartnerpflicht, zukünftige Verwendung von nur einer Bank, Frist zur Rechnungserstellung kurz nach Leistungserbringung klingen glaubwürdig, von letzterer habe ich sogar schon etwas gehört. Hier hat die DATEV aber völlig in der Kommunikation versagt. Wenn Sie bekommen wären und hätten die Kanzleien angeschrieben: Liebe Mitglieder, die E-Rechnung kommt auf uns zu. Diese kann entweder eine ZugFerd-Rechnung sein oder eine X-Rechnung. Momentan sehen die Vorgaben für ZugFerd wie folgt aus: (Aufzählung Pflichtfelder und optionale Felder sowie die zwingende Positionierung). Daraus haben wir einen Entwurf für die zukünftige Gebührenrechnung entworfen. Da bei einer automatischen Verarbeitung nur eine Bankverbindung verarbeitet werden kann, raten wir dazu, nur eine auf der Rechnung anzugeben. Auch in Vida (ist übrigens Planung, keine Rechtsprechnung) peilt die EU an, nur eine Bankverbindung zuzulassen. Da wir aus den bekannten Kapazitätsproblemen die ZugFerd-Rechnung nicht dauernd neu entwickeln können, haben wir diese Punkte bereits jetzt umgesetzt. Da wir diese kurzfristig umsetzen wollen und müssen, bitten wir Sie, uns in den nächsten vier Wochen, Ihre Änderungswünsche und Lob bzw. Kritik zukommen zu lassen. Ich glaube, der Tonfall aus der Beraterschaft wäre ein ganz anderer gewesen. Mit dem Vorgreifen auf den Portalversand hat die DATEV jedoch den 10. Schritt vor dem 1. getan. VIDA und die Portale sind nach meinem Kenntnisstand noch nicht einmal im Stadium der Gesetzesentwürfe angekommen und die DATEV stürzt voran in einem Bereich von dem 8 von 10 Leuten noch nicht einmal gehört haben und zwingt diese Lösung den Genossen und deren Mandanten auf. Im heikelsten Bereich, den es gibt, der Rechnung. Ich kenne noch genug Gewerbetreibende, bei denen der Inhaber keinen PC auf seinem Tisch stehen hat (bekanntestes Beispiel bis letztes Jahr: Wolfgang Grupp). Nun gehören Steuerberaterrechnungen zu denen, bei denen es meistens Einschränkungen gibt, wer sie sehen darf. Hallo Herr Grupp, hier ist eine Mail von der DATEV, in der behauptet wird, das im Anhang sei eine Rechnung unseres StB. Grupp: Kann gar nicht sein, letzte Woche haben die behauptet, unser Elektriker hätte sie mit der Rechnungszustellung beauftragt. Hat denn hier keiner mehr nen **bleep** in der Hose und traut sich, mir die Rechnung persönlich zu geben? Wir müssen erst lernen, mit den neuen Formaten umzugehen. Sowohl der Berater, dem jahrelang etwas von CI erzählt wurde und auch der Mandant, der seinen Laden noch nicht digitalisiert hat. Das braucht Zeit. Ich habe schon Absagen von mehreren Mandanten, die die E-Rechnungsschreibung gern mit DATEV gelöst hätten, sich aber mit dem Mailversand nicht anfreunden können. Hier müsste die DATEV ein paar Gänge herunterschalten, um nicht irgendwann alleine dazustehen. Wir brauchen Mandanten und die DATEV braucht Genossen. Früher hat die DATEV Abkündigungen mit langen Übergängen gemacht, damit die Umstellung überall ankommen konnte. Ich hätte beinahe noch eine Ausbildung bei einem Berater mit Lochkarten gemacht. Der hat dann zur Abkündigung seine Kanzlei verkauft, weil er die Umstellung nicht mitgehen konnte oder wollte. Wieviele Berater und Mandanten sollen zum 31.12.2027 ihre Kanzleien und Betriebe zumachen, weil sie überrollt werden?
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