Jede Software benötigt Marktakzeptanz und es muss auch ein Großteil der Genossen mitgenommen werden. Sollen wir die Kanzleien, welche noch nicht so digital unterwegs sind einfach zurücklassen? Das wäre unsolidarisch und würde auch dem Gedanken der Genossenschaft widersprechen. Es handelt sich auch noch immer um eine Pilotanwendung, sodass es völlig ok ist, wenn bestimmte Kommunikationswege erst nachträglich angeboten werden. Deshalb ist konstruktive Kritik ja so wichtig und ich bin noch nie auf taube Ohren bei den DATEV-Entwicklern gestoßen und viele Anmerkungen wurden umgesetzt oder zu mindestens kritisch geprüft. Aber auch hierbei macht der Ton die Musik und die Kommunikation war immer locker, offen, respektvoll und ehrlich - beidseitig. Mir geht auch vieles nicht schnell genug, seien es einzelne Programme/Weiterentwicklungen oder generell die Digitalisierung. Aber Digitalisierung nach dem Motto "friss oder stirb" ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg und wir sollten als Gemeinschaft doch versuchen möglichst viele mitzunehmen. Den Luxus eigene ITler zu unterhalten hat nicht jede Kanzlei und sollen wir diese Mehrheit deshalb fallen lassen? Deshalb ist es ja so wichtig, dass digitale Kanzleien gemeinsam mit DATEV zusammenarbeiten. Ab und zu kommt mir dies hier eher wie ein Gegeneinander vor. Es wird immer nur das Negative gesucht, anstatt auf dem aufzubauen, was positiv ist und dies als Grundlage zu nehmen, die weiteren richtigen Schritte zu gehen.
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