Sehr geehrter Herr Wielgroß, Ich muss nun nochmal auf Ihren Artikel (Nr. 197) zurückkommen. Es geht mit letzten Endes auch darum, wie die DATEV versucht ein Thema zu besetzen. Die "Gegner" der Satzungsänderung sind m.E. mit ihren Wortmeldungen nicht entsprechend gewürdigt worden. Ich habe mir heute morgen nochmal das DATEV Magazin 06/2018 angeschaut. Darin wird nur positiv über die geplante Steuerbürgerplattform gesprochen. Es wird alles m.E. einseitig dargestellt und durch "bekehrte" Berufskollegen wird der Eindruck erweckt, dass die Genossen, nach dem sie sich intensiv mit der Thematik befasst haben, vom Saulus zum Paulus wurden. Ausgewogene Berichterstattung sieht anders aus. Warum kommt kein "Gegner", der zu den 20% Verweigerer gehört, zu Wort? Wohlgemerkt in einer "Zeitschrift" die sicher von vielen Kollegen gelesen wird, da oft interessante Themen aufbereitet werden. Das DATEV Magazin erhält dadurch den Touch einer Schülerzeitung, bei dem die Artikel von der Schulleitung genehmigt werden müssen. Nun gut, die Sache ist durch. So werden wir alle gute Geschäfte mit dem nicht vertretenden Steuerbürger machen. Gibt es eigentlich Planrechnungen über die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme? Einen erfolgreichen Wochenstart wünscht aus dem Rheinland Martin Heim Steuerberater
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